Aufrufe
vor 1 Woche

Guute Dezember 2018

  • Text
  • Dezember
  • Leonfelden
  • Guute
  • Magazin
  • Lokales
  • Region
  • Haudum
  • Josef
  • Linz
  • Ebenso
  • Www.guutejournal.at

26 | LOKALES

26 | LOKALES Dezember 2018 | GUUTE MAGAZIN WALDING Anzeige Hans-Peter Zellinger ist neuer Kommerzialrat Hohe Auszeichnung für den Waldinger Unternehmer Hans-Peter Zellinger: Aus der Hand von Wirtschaftskammer-Präsidentin Doris Hummer konnte er vor wenigen Tagen die Ernennungsurkunde zum Kommerzialrat entgegen nehmen. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer überreichte dem Waldinger Hans-Peter Zellinger die Ernennungsurkunde zum Kommerzialrat. KommR Hans-Peter Zellinger trat nach Abschluss der HTBLA 1976 in das elterliche Unternehmen in Walding ein, als dessen Geschäftsführer und Eigentümer er den Familienbetrieb mit nahezu 100-jähriger Tradition zu einem oö. Leitbetrieb im Bereich der Transportund Abfallwirtschaft mit 130 Mitarbeitern auf- und ausbaute. 1989 erfolgte die Inbetriebnahme der ersten Altstoffsortieranlage, 2004 wurde in Gerling die erste Bio-Gasanlage errichtet. Des weiteren ist KommR Zellinger geschäftsführender Gesellschafter der Zellinger BeteiligungsgmbH, der Zellinger Immobilien GmbH und der Einzelfirma Ing. Hans-Peter Zellinger. Über das eigene Unternehmen hinaus hat KommR Zellinger sein Engagement und Know-how auch viele Jahre lang in den Dienst der Wirtschaftsvertretung gestellt, u. a. im Innungsausschuss des Bauhilfsgewerbes, als Berufsgruppenvorsitzender des Allgemeinen Gewerbes sowie als Fachgruppenobmann-Stellvertreter der Abfall- und Abwasserwirtschaft. Im regionalen Bereich engagierte er sich u. a. für die GUUTE-Wirtschaftsmarke, wo er einer der Motoren hinter dem inzwischen nicht mehr wegzudenkenden GUUTE-Award war. ♦ OTTENSHEIM – attraktive Eigentumswohnungen „Hostauerstraße 35“ • zentrale Lage • gute Infrastruktur • Niedrigstenergiebau • HWB 26,2 kWh/m²a • Fußbodenheizung • kontr. Wohnraumlüftung • Tiefgaragenabstellplatz • Außenabstellplatz • Loggien • EG – Wohnungen mit Eigengärten Wir beraten Sie gerne: Frau Luger DW 14 Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft reg.Gen.m.b.H. Schörgenhubstraße 43, 4030 Linz, Tel. 0732/318724 E-Mail: luger@eigenheim-linz.at, www.eigenheim-linz.at Weitere Bauvorhaben in Pasching – Mitterkirchen – Bad Zell Trauer um den ehemaligen Ortschef Heinrich Madlmayr Die Gemeinde Gramastetten, aber auch die Wirtschaft in der GUUTE-Region trauert um den früheren Bürgermeister Heinrich Madlmayr: Der Unternehmer verstarb am 12. Oktober 2018 im 78. Lebensjahr. Madlmayr war mehr als 20 Jahre Wirtschaftsbundobmann in Gramastetten und gehörte ab 1979 dem Gemeinderat seiner Heimatgemeinde an. Von 2002 bis 2008 bekleidete er das Amt des Bürgermeisters. In dieser Funktion setzte der Schlossermeister zahlreiche Akzente: einerseits sorgte er mit Bauvorhaben wie dem Bezirks-Seniorenhaus und dem Umbau des Gemeindehauses für Impulse – und andererseits machte er sich für besonders innovative Projekte stark. Die Initiative für das beliebte Kultur- und Veranstaltungszentrum Gramaphon fällt ebenso in die Amtszeit Madlmayrs wie die Revitalisierung des beliebten Rodlbades. Für seine Verdienste wurde er u. a. mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik, dem Ehrenring und der Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Gramastetten ausgezeichnet. Foto: WKOÖ/Dostal Foto: Privat

GUUTE MAGAZIN | Dezember 2018 27 | LOKALES Fotos: Reisinger, Werk NEU Eröffnung Biohort eröffnete neues Werk in Herzogsdorf Grund zum Feiern hatte vor wenigen Tagen die Firma Biohort: Das Familienunternehmen eröffnete in Herzogsdorf sein neues Werk. Die Wurzeln des erfolgreichen Mühlviertler Betriebes reichen genau 40 Jahre zurück. 1978 begann die Firma Normstahl aus Deutschland in Drautendorf mit der Produktion von Metallgerätehäusern. 1994 wurde dieser Zweig als Biohort Gartengeräte GmbH ausgelagert; Josef Priglinger aus Hellmonsödt übernahm 1995 die Geschäftsführung, zwei Jahre später wurde er 100 Prozent-Eigentümer. 1998 übersiedelte die stark expandierende Firma nach Pürnstein in die ehemalige Müller-Wipperfürth-Halle. Das Echo der Innovationen für Stauraumlösungen war im In- und Ausland enorm. Bald wurde fast ganz Europa mit den designten und erstklassig verarbeiteten Metallhäusern beliefert. Lager- und Produktionsflächen wurden ständig erweitert. Doch die Expansionspläne stießen in Pürnstein bald an die Grenzen, obwohl 27.500 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung stehen. Freude über das neue Werk von Biohort in Herzogsdorf: v.l.n.r.: Geschäftsführer Dr. Josef Priglinger, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Projekt- und Betriebsleiter im Werk Herzogsdorf, Dipl. Ing. Johannes Zauner, Geschäftsführer Dipl. Ing. Maximilian Priglinger und Bürgermeister Mag. Alois Erlinger. „Es ist gar nicht so einfach, im Mühlviertel eine ebene Fläche von mehreren Hektar zu finden, wie wir sie brau- chen“, erzählt Josef Priglinger, „im Gewerbegebiet von Herzogsdorf sind wir fündig geworden!“ Und weiter: „Eine Abwanderung aus der Region war für uns keine Option. Wir wollen auf die bekannte Qualität und Arbeitseinstellung nicht verzichten. Andererseits sehen wir es als unsere Verantwortung an, top ausgebildete Fachkräfte in der Region zu halten.“ Biohort hat in Herzogsdorf 20 Millionen Euro in eine 12.500 Quadratmeter große Produktions- und Lagerhalle investiert. Darin werden 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Es kann jederzeit auf die doppelte Größe ausgebaut werden. Im Werk Herzogsdorf werden jährlich bis zu 50.000 Geräte für den Freizeitbereich bis zu einer Größe von 2,4 Metern erzeugt. Dabei werden rund 1.600 Tonnen hochwertige Vöest-Stahlbleche verarbeitet. „Wir betreiben Österreichs neueste Blechfertigungsanlage. Das hat bedeutsame Auswirkungen auf die zukünftige Produktionsentwicklung“, pflichtet Geschäftsführer Maximilian Priglinger bei. Das neue Werk in Herzogsdorf ist außerdem nachhaltig gebaut. „Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach produzieren wir ein Drittel unseres Strombedarfes selbst“, ergänzt Projekt- und Betriebsleiter Johannes Zauner. Die Exportquote liegt bei 85 Prozent, für heuer wird ein Umsatz von 66 Millionen Euro erwartet. ♦ -w.r.- Bringt 50 Arbeitsplätze für die Region: das neue Biohort-Werk.