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Guute Dezember 2018

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6 | MISS AUSTRIA

6 | MISS AUSTRIA Dezember 2018 | GUUTE MAGAZIN EX-MISS AUSTRIA Sabine Lindorfer: „Ich würde den Weg wieder so gehen“ Exakt 20 Jahre, nachdem sie zur Miss Austria gewählt wurde, zieht die Mühlviertlerin Mag. Sabine Lindorfer eine positive Bilanz: „Ich würde den Weg wieder so gehen“, sagt die inzwischen 43-jährige, die den Titel der schönsten Österreicherin als Sprungbrett für eine bemerkenswerte Karriere nützte. EX-MISS Austria Sabine Lindorfer nützte den Titel der Miss Austria als Sprungbrett für eine tolle berufliche Karriere. Als die gebürtige Niederwaldkirchnerin im Jahr 1998 zur Miss Austria gewählt wurde, blieb in ihrem Leben kein Stein auf dem anderen: Die aparte Bauerntochter stand plötzlich im Rampenlicht der Society und der großen Öffentlichkeit. „Ja, es hat sich auf einen Schlag viel geändert. Meine Herkunft und das funktionierende Umfeld haben mir aber geholfen, auf dem Boden zu bleiben“, erinnert sich die jetzt in Feldkirchen an der Donau lebende Mutter einer Tochter. Job trotz Titel Diese Erdung spiegelte sich auch darin wider, dass sie auch als Miss Austria weiter ihrem Beruf als Bankangestellte bei Raiffeisen nachging. „Natürlich hatte ich viele Termine – aber ohne ein fixes Einkommen wäre es nicht gegangen“, sagt Lindorfer. Bei den Auftritten als Miss war das Management durch die Miss Austria Corporation eine wichtige Hilfe. „Ich bekam die entsprechenden Termine vorgeschlagen und habe dann selbst entschieden, welche ich wahrnehme“, – so die Mühlviertlerin. Finanziell hielt sich der Profit dabei in Grenzen: „Natürlich habe ich etwas verdient. Aber die Kosten – etwa für die entsprechende Kleidung - sind auch in die Höhe geschnellt. Am Ende des Jahres ist es sich nach Abzug der Steuern dann einmal gerade so ausgegangen“, sagt Lindorfer. Sprungbrett für Karriere So richtig schlagend wurde der Titel als Miss Austria erst nach dem Ende des Jahres als Schönheitskönigin: Die studierte Wirtschafts-Fachfrau nützte die vielen Kontakte für ihre berufliche Karriere. Als Fotomodell war sie ebenso erfolgreich wie als PR-Lady und Moderatorin. Hier ist sie nach wie vor bestens gebucht und bei Events bzw. TV-Sendern gefragt. Dazu stellt sie auch als Lehrerin im Bereich Betriebswirtschaft an einer Berufsschule ihre Frau. Der Titel als Miss Austria spielt da schon lange keine Rolle mehr – und hat dennoch noch immer Bedeutung. „Ohne diesen wären viele Türen zu geblieben“, ist Sabine Lindorfer überzeugt. Vor diesem Hintergrund sieht sie auch die Diskussion um die Aberkennung des Titels ihrer 2018er-Nachfolgerin durchaus ambivalent. „Mit dieser Aktion wurde vieles von jenem guten Ruf beschädigt, der in den letzten Jahren aufgebaut wurde“, – so die Feldkirchnerin. ♦ Im Jahr 1998 wurde Lindorfer zur Miss Austria gewählt. Fotos: Volker Weihbold, rubra