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Guute Jänner 2019

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18 | LOKALES

18 | LOKALES Jänner 2019 | GUUTE MAGAZIN GASTHOF Post Aus dem 300 Kilometer entfernten St. Paul im Lavanttal hat es Julia Rittberger nach Hellmonsödt verschlagen, wo sie seit dem Frühjahr gemeinsam mit Ehemann Martin den Gasthof Post führt. Mit im Gepäck hatte die sympathische Kärntnerin eine große Portion Gastfreundschaft und ihre Begeisterung für die Gastronomie. Seit dem Frühjahr führt Julia Rittberger gemeinsam mit ihrem Mann Martin den Gasthof Post in Hellmonsödt. „Die Gastronomie hat mir immer schon Spaß gemacht“ „Schon als Kind habe ich im Hotel meiner Verwandten gerne geholfen“, erzählt Julia Rittberger. Deshalb habe sie später auch den Weg nach Bad Hofgastein eingeschlagen, um die höhere Lehranstalt für Tourismus zu besuchen. „Wir konnten dort viele tolle Erfahrungen sammeln, durften etwa bei den Hahnenkammrennen oder beim Nightrace in Schladming arbeiten“, erinnert sich die heute 29­Jährige an ihre Schulzeit. Nach dem Schulabschluss war für Julia schnell klar, dass sie in der Gastronomie bleiben möchte. Im Winter ging sie auf Saison in die großen Skigebiete des Landes, die Sommer verbrachte sie am Wörthersee im heimatlichen Kärnten – etwa im 3­Hauben­Restaurant Caramè in Velden. Am Wörthersee lernte sie auch ihren Mann Martin (35) kennen. Der Gallneukirchner war ebenfalls auf Saison in Kärnten. Doch wie hat es die beiden schließlich nach Hellmonsödt verschlagen? Zu Beginn der letzten Wintersaison in Lech am Arlberg bekamen die beiden den entscheidenden Tipp von einem Bekannten. Also ging es an einem freien Tag ins Mühlviertel, um sich den Gasthof Post anzuschauen. „Zu Beginn war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch. Schließlich waren wir zuvor immer an echten Touristen­Hotspots, da ist das Mühlviertel schon ein Kontrast dazu“, gibt Julia zu. Doch die Zweifel waren schnell verflogen: „Die Räumlichkeiten, das Interieur – das hat mich gleich überzeugt. Es hat gleich eine Wärme und Gemütlichkeit ausgestrahlt. Und man muss weit fahren, um so etwas zu finden“, erzählt die junge Wirtin. Seit dem Frühjahr arbeiten Julia und Martin daran, ihre gastronomische Vorstellung umzusetzen: „Wir wollen ein Wirtshaus für jedermann sein. Egal, ob man auf ein Feierabendbier kommt oder zu einem guten Abendessen zu einem besonderen Anlass. Bei uns ist jeder willkommen“, sagt Martin. „Uns ist es ein Anliegen, die österreichische Wirtshauskultur zu bewahren. In unserer Küche gibt es bodenständige Hausmannskost, aber auch den Spielraum für spannende Eigeninterpretationen“, ergänzt seine Frau Julia. Das Konzept scheint aufzugehen: „Wir sind froh, dass unser Angebot so gut angenommen wird. Und dankbar, dass wir in Hellmonsödt so freundlich aufgenommen worden sind.“ ♦ Michael Enzenhofer Betriebsurlaub: 7. – 23. Jänner 2019 Silvester-Menü Erleben Sie einen genussvollen Jahreswechsel im Gasthof Post in Hellmonsödt. Wir freuen uns auf Ihre Reservierung. • Fondue • Süße Überraschung • Neujahrssnack • Live Musik 4202 Hellmonsödt, Marktplatz 5, Tel. +43 7215 386 00, Mobil: +43 664 355 62 26, E-Mail: office@ghpost.at, www.ghpost.at Anzeige Fotos: www.qupik.com, AdobeStock

GUUTE MAGAZIN | Jänner 2019 19 | WIRTSCHAFT JAHRESBILANZ WimbergerHaus mit positiver Entwicklung Auch im vergangenen Jahr ist WimbergerHaus kräftig gewachsen. Nicht nur aufgrund der Firmenbeteiligungen und -übernahmen als Wimberger Gruppe, sondern auch im Kerngeschäft, dem Bau von Einfamilienhäusern. Insgesamt 600 Mitarbeiter und ein erwarteter Umsatz von 113 Millionen Euro: Schon diese Zahlen belegen, dass WimbergerHaus auch im vergangenen Jahr kräftig gewachsen ist. Einen großen Anteil an diesem Wachstum hat die Wimberger Gruppe, die sich an Unternehmen aus dem Bau- und Baunebengewerbe beteiligt. Drei Traditionsbetriebe wurden seit vergangenem Jahr übernommen: Die HOFA Service GmbH aus Vorderweißenbach, die Bayer Bau und BWI GmbH aus Haag am Hausruck und die Aust Bau GmbH in Niederösterreich. „Die Unternehmen werden unter dem bisherigen Geschäftsführer und dem bestehenden Namen weitergeführt. Zudem bleiben die Betriebe eigenständig und sind im Tagesgeschäft unabhängig“, erklärt Geschäftsführer Norbert Königsecker. Verwaltungs- und Managementaufgaben übernimmt hingegen die Wimberger Management GmbH. „Wir unterstützen die Betriebe etwa in Bereichen wie IT, Lohnverrechnung, Buchhaltung, Marketing oder im Einkauf“, ergänzt Christian Wimberger. Dadurch könnten Fachkräfte effizienter eingesetzt und innerbetriebliche Kosten gespart werden. Durch die Übernahmen will man einerseits neue Gewerke im Unternehmen etablieren, andererseits aber auch das Vertriebsgebiet erweitern. JAHRES Bilanz Die beiden Geschäftsführer Christian Wimberger (links) und Norbert Königsecker können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Gewachsen ist auch die Wimberger Bau GmbH und damit das Kerngeschäft, der Einfamilienhausbau. 320 Mitarbeiter sind mittlerweile dort beschäftigt, für das heurige Geschäftsjahr wird ein kräftiger Anstieg des Umsatzes auf 77,5 Millionen Euro erwartet (2017: 70,5 Millionen Euro). „Der Trend geht zu belagsfertigen, schlüsselfertigen Häusern. Hier können wir – auch dank verlässlicher Partnerfirmen – unsere Stärken zeigen“, sagt Christian Wimberger. Leistungsspektrum wird erweitert Nicht nur durch Firmenübernahmen der Wimberger Gruppe, sondern auch intern erweitert man das Leistungsangebot. Forciert wurde etwa der Bereich Zimmerei und Holzbau: mittlerweile reicht das Spektrum vom kleinen Vordach über den klassischen Dachstuhl bis zu landwirtschaftlichen Hallen. „Dadurch sind wir in der Lage, auch Großbauten mit eigenen Mitarbeitern durchzuführen und müssen uns nicht auf Partnerbetriebe oder Subunternehmen verlassen“, erklärt Christian Wimberger. Intern ausgebaut werden soll auch der Bereich Malerei, Fassaden und Innenputz. Fotos. Wimberger Gruppe/APA-Fotoservice/Greindl Der Bereich Zimmerei und Holzbau soll weiter ausgebaut werden. Hightech für Häuslbauer Auf moderne Technik setzt man in puncto Planung: Angehende Häuslbauer haben nun etwa die Möglichkeit, einen virtuellen Rundgang durch ihr künftiges Haus zu machen. Mit einer sogenannten „Virtual Reality“-Brille lassen sich die Pläne der Baufamilien sehr realistisch darstellen. „Das ermöglicht ein besseres Gespür für Größe und Gestaltung der zukünftigen Wohnräume“, streicht Christian Wimberger den Nutzen der neuen Technik für den Kunden hervor. ♦