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Guute März 2019

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24 | LOKALES

24 | LOKALES März 2019 | GUUTE MAGAZIN In Bereichen wie der Gastronomie sorgen Auslandspraktika für Lehrlinge für ein Plus an Erfahrung. Foto: auremar - stock.adobe.com Programm „Erasmus+“: Lehrlinge erobern die weite Welt Nicht nur für Studierende, sondern auch für Lehrlinge gibt es die Möglichkeit zu einem Auslandspraktikum. Dabei gibt es heuer mehr Geld für „Erasmus+“ und somit mehr Plätze für Lehrlinge, um internationale Erfahrungen zu sammeln. Österreichs Wirtschaft profitiert in hohem Maße davon, dass junge Fachkräfte nach einem Auslandsaufenthalt mit einem vollen Rucksack an Erfahrungen, Kenntnissen bei Technik und Sprachen wieder in den Betrieb zurückkommen. Um noch mehr Interessierte für einen Auslandsaufenthalt zu gewinnen, steigen 2019 die Mittel für das Lernprogramm im Ausland „Erasmus+“ auf 47,4 Millionen Euro – ein Plus von 25,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit sollen heuer mehr als 23.000 Schüler, Lehrende, Lehrlinge und Studierende ins Ausland gehen können. Win-win-Situation An dem Programm teilnehmen können Lehrlinge ab dem zweiten Lehrjahr ab 16 Jahren oder Lehrabsolventen innerhalb eines Jahres nach Lehrabschluss. Weitere Voraussetzungen sind ein Hauptwohnsitz in Österreich und eine Mindestdauer des fachbezogenen Praktikums von zwei Wochen. Wichtig seien ebenso Offenheit, Motivation, Flexibilität und die Bereitschaft, Neues zu entdecken. Entlohnung bleibt aufrecht Ein Auslandspraktikum während der Lehrzeit wird als Ausbildung anerkannt. Der Lehrling erhält weiterhin die Lehrlingsentschädigung. Zusätzlich bekommt er einen Zuschuss zu Reise-, Versicherungs- und Aufenthaltskosten, die während des Praktikums entstehen. Auch der Sprachkurs im Ausland wird gefördert. Lehrbetriebe, die den Richtlinien entsprechen, bekommen die Bruttolehrlingsentschädigung laut Kollektivvertrag für jenen Zeitraum ersetzt, für den sie ihren Lehrling für ein berufsbezogenes Auslandspraktikum freistellen. Über zehn Länder, von Schottland bis nach Malta, sind Teil des Programms. Die Zuteilung erfolgt nach Verfügbarkeit der Praktikumsplätze in den Ländern. ♦ Starte mit uns in die spannende Welt der Elektrotechnik und bewerbe dich als Lehrling für September 2019! Bei uns erwartet dich eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit, denn wir bieten unseren Kunden modernste Technik in verschiedenen Bereichen: • Betriebselektrik • Elektroinstallationen • Beleuchtungstechnik • Photovoltaik • Energieoptimierung Lehrling GESUCHT Wir bieten dir: • Schnuppertage zum Kennenlernen • Arbeit in kleinen Teams. An der Seite erfahrener Mitarbeiter wirst du praxisnah an den Beruf herangeführt • eine zukunftssichere Tätigkeit • ein hervorragendes Betriebsklima in einem kollegialen Umfeld • ein abwechslungsreiches und interessantes Ausbildungsprogramm Was du mitbringst: • großes Interesse an der Technik und handwerkliches Geschick • erfolgreichen Pflichtschulabschluss und gute Noten in Mathematik und Physik • gute Deutschkenntnisse Wir freuen uns auf deine Bewerbung an office@schuetz-technik.at Anzeige

GUUTE MAGAZIN | März 2019 25 | LOKALES Foto: Gattermayr SELTENES HOBBY Matthias hat den Bogen raus 2010 begann Matthias Haider aus Engerwitzdorf mit dem Bogenschießen. Heute ist er einer der wenigen in Österreich, die traditionelle Holzbögen bauen und auch Bogenbaukurse anbieten. „Ich wollte von Anfang an meine Bögen selber bauen“, sagt Haider. Das nötige Know-how erlangte er durch einen Kurs, durch viel Lektüre und zahlreiche Stunden in der Werkstatt. „Es gibt unendlich viele Varianten. So muss z. B. ein Bogen völlig anders gebaut werden, wenn man schnelle Jagdpfeile damit schießen will oder schwere Kriegspfeile wie im Mittelalter“, so Haider. Matthias Haider in seiner Werkstatt in Engerwitzdorf, wo er auch Selbstbau-Kurse anbietet. Während Karbon- oder Glasfaser-Bögen meist in Massenfertigung produziert werden, ist jeder Haider-Bogen ein Einzelstück. 20 Stunden oder mehr braucht er, bis er perfekt passt. Beliebt sind auch seine Bogenbaukurse, in denen man an einem Wochenende den eigenen Bogen samt Pfeilen herstellt. Kleines Bogenbau-Lexikon Jahresring freilegen: Vom Holzrohling wird eine durchgehende Faserschicht – ein Jahresring – freigelegt, der beim fertigen Bogen die Zugseite darstellt. Tillern: Auf der Innenseite des Bogens wird so lange Material abgetragen, bis der Bogen seine richtige Biegefestigkeit hat – der Holzstock wird zum Bogen. Recurves: Die äußeren Enden werden gegen die Biegerichtung vorgebogen. Hornnocken: An den beiden Bogenenden wird die Sehne in die Nockkerben eingehängt. Häufig wird hier als Verstärkung Wasserbüffelhorn verwendet. Sehnen spleißen: Durch Eindrehen der einzelnen Stränge werden Schlaufen gebildet, mit denen die Sehne eingehängt wird (Flämischer Spleiß). Foto: Privat Bürgermeister im Gespräch mit NR-Präsident Um sich ein Bild über die Anliegen der Gemeinden zu machen, traf sich Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka bei seinem Oberösterreich-Besuch mit Bürgermeistern aus der Region. Im Bild der formal zweithöchste Mann im Staat mit Bürgermeister Herbert Fürst (re.) aus Engerwitzdorf und dessen Amtskollegen Gerald Schimböck (li.) aus Puchenau. Die nächsten Termine: 1., 2. März und 26., 27. April 2019. Nähere Infos unter www.bogenbau-haider.at. Ungewöhnlich ist auch der Brotberuf von Matthias Haider: Er besuchte die Bundesfachschule für Flugtechnik in Langenlebarn, NÖ, und ist jetzt ziviler Hubschrauber-Techniker beim Bundesheer in Hörsching. ♦ -a.g.-