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Mühlviertel Magazin April 2020

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10 | WIRTSCHAFT

10 | WIRTSCHAFT April 2020 | GUUTE MAGAZIN WIRTSCHAFTSKAMMERWAHLEN „Kantersieg“ ist für WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer weiterer Reformauftrag #glaubandich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner gratulierte Präsidentin Doris Hummer zum Sieg bei der Wirtschaftskammer-Wahl in Oberösterreich. Eine klare Botschaft leitet die Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Doris Hummer, aus dem Erfolg des von ihr geführten oö. Wirtschaftsbundes bei den Wirtschaftskammerwahlen 2020 ab: „Der Reformkurs, den wir vor zwei Jahren eingeschlagen haben, soll konsequent fortgesetzt werden“, sagt die Präsidentin. Hummer holte dem von ihr angeführten Wirtschaftsbundteam nicht weniger als 69,75 Prozent der Stimmen und konnte damit um satte 4,31 Prozent gegenüber den Wahlen 2015 zulegen. Mit Respektabstand löste dahinter die Grüne Wirtschaft mit 9,22 Prozent die Freiheitlichen (9,01 Prozent) auf dem zweiten Rang ab. Im OÖ. Wirtschaftsparlament bedeutet der Wahlsieg des Wirtschaftsbundes für diesen nun 58 statt bislang 53 Sitzen. Die Grünen halten bei fünf Sitzen, die Freiheitlichen bei Sechs. Anzeige ILGES Sparkasse-Leasing Ein neues Auto im Visier? Erfüllen Sie sich Ihren Traum - JETZT! Leasingfinanzierung bei Ihrer Sparkasse. Aktuell bekommen Sie bei Abschluss eines Leasingvertrages* einen Tankgutschein im Wert von € 70,-. Sie bestimmen selbst die Höhe der Leasingrate durch Wahl von Mietdauer, Restwert und Anzahlung. Jederzeitige Ausstiegsmöglichkeiten zu fairen Konditionen. *Aktion gültig bis 31. Mai 2020. Mindestmietdauer 36 Monate. Mindestleasingwert EUR 10.000,- (= Kaufpreis abzüglich Anzahlung) istockphoto.com/ simonapilolla Tankgutschein im Wert von € 70,- www.sparkasse.at/smw www.facebook.com/sparkasseSMW Glückwünsche für Hummer Das gute Abschneiden von Doris Hummer wurde auch von Vertretern des Landes gewürdigt: Landeshauptmann Thomas Stelzer sprach „von einem starken Zeichen des Vertrauens“ und Wirtschafts­Landesrat Markus Achleitner würdigte die Kooperation mit der Wahlsiegerin. „Ich freue mich schon darauf, die bewährte Zusammenarbeit mit Doris Hummer weiter fortzusetzen. Oberösterreich ist die Wirtschaftslokomotive der Republik. Daher ist es gut, wenn wir gemeinsam mit einer gestärkten Wirtschaftskammer­Präsidentin Doris Hummer weiterhin Vollgas für den Standort geben können“, sagte Achleitner. ♦ Foto: Andreas Maringer

GUUTE MAGAZIN | April 2020 11 | LOKALES Abfall vermeinden: Klima und Umweltschutz beginnt zu Hause Wer Abfall vermeidet, leistet einen beispielgebenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Ganz ohne Abfall kommen aber die wenigsten Menschen aus. Für sie gilt es: klug damit umgehen, denn der weitaus größte Anteil sind wertvolle verwertbare Reststoffe. Foto: Reisinger Die entscheidenden Schritte zu Umwelt/Klimaschutz passieren im Haushalt, denn dort wird entschieden, was die Bürger trennen oder in die Restmülltonne werfen. Ihnen stehen Altstoffsammelzentren (ASZ) und Sammelaktionen zur Verfügung. Die Containerstandplätze (Altstoffsammelinseln) werden abgebaut, die oftmals als „Misthaufen“ missbraucht wurden und daher für große Kritik sorgten, und zusätzliche Holsysteme – gelber Sack, Papier- und Biotonne – forciert, um eine höhere Trennquote zu erzielen. Ende März wird im Bezirk Urfahr-Umgebung der gelbe Sack eingeführt. Ziel ist, den Anteil an Kunststoffverpackungen in der Restmülltonne zu minimieren. Aus dem gelben Sack können bis zu 40 Prozent der Reststoffe wiederverwertet werden, ein Drittel der Verpackungen wird wegen ihres hohen Heizwertes in der Zementindustrie thermisch verwer­ tet, der Rest – meist stark verschmutzt – wird thermisch verwertet. Nicht alle wollen den gelben Sack. Bezirksabfall-Verbandssekretär Mag. Johann Wipplinger: „Hunderte Haushalte im Bezirk haben den gelben Sack zurückgegeben, weil sie die getrennten Kunststoff-Verpackungen weiterhin ins ASZ bringen wollen. Eine Rückgabe der gelben Säcke ist immer möglich.“ Das Holsystem gelber Sack und das Bringsystem ASZ sollen einander ergänzen, auch beim Papier. Aus gebrauchten Verpackungen werden neue Kunststoff-Produkte erzeugt wie Flaschen, Gießkannen oder Fleece-Pullover. Das Team des Bezirksabfallverbandes Urfahr-Umgebung; v.l. die Abfallberaterinnen Andrea Haller und Christine Wuschko, Karin Mahringer (Buchhalterin), Richard Ehrengruber (Sachbearbeiter), Bürgermeisterin Daniela Durstberger (Vorsitzende), Johannes Wipplinger (Verbandssekretär). Sauber trennen hilft sparen Wer sauber trennt und die wertvollen Reststoffe ins ASZ bringt, hilft sparen. Bei Kunststoffverpackungen beträgt der Erlös rund 500 Euro pro Tonne, bei einer Tonne sortenreines Altpapier 57 Euro je Tonne. Geld, das der Bezirksabfallverband (BAV) lukriert und damit seine Mitglieder, die 27 Gemeinden. Aus dem gelben Sack gibt es keine Erlöse, denn es müssen Abholung und Trennung des Inhaltes finanziert werden. Wichtig ist auch die Einführung der Biotonne, denn bis zu 38 Prozent kompostierbares oder in Biogasanlagen verwertbares Material landet in der Restmülltonne. Der Humus wird von Landwirten auf Feldern ausgebracht. Das OÖ. Abfallwirtschaftsgesetz veranlasst die Gemeinden, eine Pauschalgebühr für die Abfuhr der Restmülltonne, der Biotonne, des Sperrmülls und sowie für Gras- und Strauchschnitts zu verlangen. Weniger Restmüll bedeutet auch, dass die Abholintervalle zum Beispiel von zwei auf drei Wochen verlängert werden – das spart bares Geld! Seit Anfang März 2020 wird die Trennung im ASZ honoriert: Durch Installation der ASZ Profi App sammeln die Bürger bei jedem Besuch Bonuspunkte. Dafür gibt es verschiedene Produkte, die in allen ASZ ausgestellt sind, wie Trinkflasche, Jausenbox, Mini-Mülltonne, Einkaufsnetz aus Holzfasern, Handschuhe, Minibuch, Straßenmalkreiden,… Somit lohnt sich also der Mehraufwand für das sortenreine Liefern der Verpackungen ins ASZ. Seit 1. Februar ist übrigens das Anliefern von Altholz im ASZ kostenpflichtig. Für private Anlieferer gibt es aber Freigrenzen. Fragen dazu und zur Mülltrennung generell werden von den Mitarbeitern gerne beantwortet. Bei Interesse ist der BAV auch gerne zu Informationsvorträgen bereit – in Schulen oder bei diversen Gruppen und Organisationen. Infos: 0732/737359, www.umweltprofis.at ♦