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Mühlviertel Magazin April 2021

12 | WIRTSCHAFT

12 | WIRTSCHAFT April 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN NEUE ZENTRALE UND NEUER MARKENAUFTRITT Wimberger rüstet sich für die Zukunft Trotz Corona hat die Unternehmensgruppe Wimberger auch im vergangenen Jahr den Umsatz steigern können. Mit dem Einzug in die neue Unternehmenszentrale in Lasberg und einem neuen Markenauftritt hat man zudem die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Einblick in die neue Unternehmenszentrale, den „WimbergerHof“. eigener, bestens ausgestatteter Fitnessraum untergebracht, den alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos benützen können. Für das Geschäftsjahr 2020/21 erwarte man einen Umsatz von 125 Millionen Euro, berichten die beiden Geschäftsführer Christian Wimberger und Norbert Königsecker. Damit konnte man trotz der Corona-Krise eine Umsatzsteigerung von knapp 4 % erzielen. Ein noch besseres Ergebnis verhinderte der zweiwöchige, außerordentliche Betriebsurlaub während des ersten Lockdowns. Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen sei man aber bisher prinzipiell gut durch die Krise gekommen, sagt Christian Wimberger: „Man merkt, dass in Krisenzeiten vermehrt in Immobilien investiert wird.“ Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man mit einer Umsatzsteigerung auf 140 bis 150 Millionen Euro. Das sei unter anderem abhängig davon, ob man die offenen Stellen mit den dringend benötigten Facharbeitern besetzen kann. „Der Mangel an Facharbeitern ist ein entscheidender Faktor, inwieweit wir unser Umsatzziel erreichen können. Wenn wir alle offenen Stellen besetzen können, können wir auch mehr Bauvorhaben umsetzen“, sagt Norbert Königsecker. Umzug in WimbergerHof Quasi mit dem Jahreswechsel ist die Belegschaft von Wimberger in die neue Unternehmenszentrale, den WimbergerHof übersiedelt. Das Erscheinungsbild des Gebäudes ist an einen Mühlviertler Vierkanthof angelehnt: „Der Vierkanthof steht für Tradition, Regionalität, Funktionalität, Gemütlichkeit und bietet Platz für eine große Familie. Diese Werte standen bei der Planung unseres neuen Gebäudes im Fokus“, erklärt Christian Wimberger. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen nun auf einer Gesamtfläche von 3.500 m 2 moderne Arbeitsplätze mit viel natürlichem Licht, großzügige Besprechungsräume, ein eigenes „Working Café“ und weitere Annehmlichkeiten zur Verfügung. Im Keller ist etwa ein Neuer Markenauftritt Neu ist nicht nur die Unternehmenszentrale, sondern auch der Markenauftritt. Dahinter steht die Vision, sich als österreichischer Marktführer im Bereich Bauen und Wohnen zu etablieren. „Wimberger steht für geradlinige Kompetenz, Zuverlässigkeit und Handschlagqualität. Das möchten wir auch in der Markenkommunikation unterstreichen. Daher haben wir uns entschlossen, die Dachmarke Wimberger zu stärken und alle Kompetenzbereiche unter ihr zu vereinen“, erklärt Christian Wimberger. ♦ Die beiden Geschäftsführer Norbert Königsecker (links) und Christian Wimberger. Anzeige Fotos: Wimberger

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | April 2021 13 | LOKALES CHINA AM ZIEL! EUROPA AM ENDE Buch von Christoph Leitl als Bestseller Foto: Hermann Wakolbinger Mit einem besonderen Gedankenspiel rund um die Zukunft Europas bzw. der EU landete der bekennende Europäer Christoph Leitl einen Buch-Bestseller: Sein 2020 erschienenes Werk „China am Ziel! Europa am Ende?“ wird inzwischen schon in der zweiten Auflage verlegt. „Der Verlag war selber überrascht, als das Buch wie die berühmten warmen Landete mit seinem Buch „China am Ziel! Europa am Ende?“ einen Bestseller: Christoph Leitl. Semmeln weggegangen ist“, sagt der ehemalige oö. Wirtschafts-Landesrat und Präsident der Wirtschaftskammer Österreich zu seinem erfolgreichen Ausflug in die Welt der Literatur. Leitl zeichnet in seinen Ausführungen ein Bild von der möglichen wirtschaftlichen Zukunft und thematisiert jene Brüche und Entwicklungen, die Europa nachhaltig auf die Verliererstraße bringen könnten. Dabei sieht er die geopolitische Zeitenwende längst gekommen. „In zwanzig Jahren wird kein einziges europäisches Land unter den Top Ten der Weltwirtschaft aufscheinen. Wir sind dann endgültig von der Champions League in die Regionalliga abgestiegen“, meint er. Doch er belässt es nicht bei düsteren Zukunftsvisionen. In zwölf Kapiteln skizziert der Mühlviertler, wie mit innovativen Lösungen, neuen Denkansätzen und internationalen Beziehungen Europa politisch und wirtschaftlich vor diesem Abstieg bewahrt werden kann. ♦ Anzeige