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Mühlviertel Magazin April 2021

24 | BAUEN UND WOHNEN

24 | BAUEN UND WOHNEN April 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN Preis für die Revitalisierung von Leerständen Ein besonderer Preis wird auf Initiative des Landes OÖ von der oö. Standortagentur Business Upper Austria und dem Regionalmanagement OÖ ausgeschrieben: Der #upperREGION Award. „Prämiert werden erfolgreiche und zukunftsweisende Projekte, bei denen brachliegende Flächen und Gebäude den Menschen und Unternehmen wieder zugänglich und wirtschaftlich nutzbar gemacht werden“, sagt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner dazu. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben: • Brachflächen: gewerbliche Leerstände (Gewerbe-, Industrie-, Handwerksbetriebe, Bürogebäude, Handelsstandorte, Geschäfte, Gasthäuser usw.) mit Widmungen, die gewöhnliche Wohnnutzungen ausschließen • Leerstand in Ortskernen: nicht gewerbliche und gewerbliche Leerstände in Ortskernen Einreichungen sind noch bis 16. April 2021 – ausschließlich online – unter www.biz-up.at/upperregionaward möglich. Für die Siegerprojekte in den beiden Kategorien gibt es jeweils einen Geldpreis. Breitschopf Hausmesse. Der direkte Weg zur Küche ist Ihr Vorteil. Breitschopf zeigt attraktive Küchenneuheiten von Design, Klassik bis Landhaus. Individuelle Küchenlösungen und spannende Einrichtungsideen werden von den Breitschopf Küchenfachberatern präsentiert. Nur jetzt zur Breitschopf Hausmesse vom 29. März bis 3. April gibt’s alle Breitschopf Küchenmodelle zu sensationellen Laufmeterpreisen. Lassen Sie sich von den neuesten Küchentrends inspirieren. Kommen Sie von 9.00 bis 19.00 Uhr ins Breitschopf Küchenzentrum, Steyr-Dietach, Ennser Straße 146. Anzeige

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | April 2021 25 | BAUEN UND WOHNEN STEFAN STANDHARTINGER „Moderne Architektur braucht eine gewisse Hingabe“ Foto: Gattermayr Drei Projekte der jüngsten Zeit auf nur 150 m in der Gallneukirchner Gaisbacherstraße zeigen, wie vielfältig Bauen heutzutage sein kann. Verantwortlich dafür ist das „Studio am Bach / Büro für Architektur und Städtebau“ von Stefan Standhartinger. „Meine wichtigste Aufgabe ist zuzuhören und zu verstehen. Gelungene Architektur ist in erster Linie funktional, schaut gut aus und passt an den Ort“, sagt Standhartinger. Der Gallneukirchner hat in Graz studiert und ist seit sieben Jahren selbstständig. Rund 20 Projekte hat er bereits in Gallneukirchen geplant. Schon seine Diplomarbeit befasste sich mit dem Stadtkern der Gusenstadt. Ein großes Anliegen ist ihm, entgegen dem Flächenfraß bestehende Örtlichkeiten besser zu nutzen. „Rund um Berlin sind Einfamilienhäuser bereits verboten“, sagt er. Ein Beispiel für das Aufwerten von Bestehendem ist die Gaisbacher Straße. Architekt Stefan Standhartinger mit einem Modell von Gallneukirchen, dem Thema seiner Diplomarbeit. Von hellen, offenen Büroräumen in der Zentrale des oö. Diakoniewerkes über die Revitalisierung eines alten Stadthauses bis zum Neubau der Fahrschule Mayr inklusive Café gibt es Anschauungsunterricht über moderne Architekturlösungen. „Um Menschen langfristig glücklich zu machen, braucht es eine gewisse Hingabe. Es muss ja auch einen Unterschied zum Fertigteilbau geben“, so Standhartinger. ♦ -a.g.- Anzeige