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Mühlviertel Magazin Dezember 2020 - 2

4 | POLITIK

4 | POLITIK Dezember 2020 | GUUTE MAGAZIN Polit-Wehen in Bad Leonfelden: Wer wird neuer Bürgermeister? Während in fast allen Gemeinden der Region die Kandidaten für die im Herbst 2021 anstehenden Bürgermeisterwahlen bereits fest stehen, zeichnet sich in Bad Leonfelden in Sachen Stadtchefnachfolge ein heftiges Gerangel ab: Durch die überraschende Ankündigung des bisherigen Bürgerlistenchefs Daniel Hettrich-Keller, als VP-Spitzenmann in die Fußstapfen von Langzeit-Bürgermeister Alfred Hartl treten zu wollen, gehen die politischen Wogen hoch. In der letzten Ausgabe des GUUTE Mühlviertel Magazins sprach ÖVP- Stadtparteichef Hartl in Sachen Bürgermeisternachfolge noch „von einem guten Weg“, bei dem es bis zum Jahreswechsel eine Entscheidung geben würde. Diese Aussage ist seit Mitte November Makulatur: Der bislang bei der Bürgerliste ELWIS engagierte Daniel Hettrich-Keller verkündete zur allgemeinen Überraschung via Facebook, 2021 für die ÖVP in das Rennen um den Stadtchef gehen zu wollen. Damit und mit der Art der Bekanntgabe löste er in der Kurstadt ein regelrechtes Polit-Erdbeben aus. Zumal in der ÖVP bis auf Stadtparteiobmann und Bürgermeister Alfred Hartl offenbar niemand etwas von den Plänen des Jung-Politikers wusste. Dem entsprechend heftig fielen die Reaktionen aus: Die etablierten VP-Granden reagierten mit harschen Kommentaren. Von einem „unwürdigen Schauspiel“ war ebenso die Rede wie von einem Vertrauensbruch. Im Mittelpunkt der Kritik stand VP- Chef Bgm. Alfred Hartl, dem vorgeworfen wurde, mit der eigenmächtigen Kür von Hettrich-Keller das demokratische Prozedere der Kandidatenfindung umschiffen zu wollen. Medium als Feindbild Inzwischen ist die politische Schlammschlacht um eine weitere Facette reicher. Das eigentlich überparteiliche Bad Leonfeldner Gemeindeblatt wurde vom Noch-Stadtchef dazu entfremdet, um ein regionales Medium bzw. dessen Herausgeber wegen seiner Berichterstattung anzugreifen. Kenner Kein politischer Weihnachtsfrieden im Bad Leonfeldner Rathaus: Bei der Suche nach einem Nachfolgekandidaten für Langzeit-Bürgermeister Alfred Hartl gehen die Wogen hoch. der Szene vermuten dahinter den Versuch, sich mittels eines Feindbildes von außen selber doch noch einmal ins Spiel um das Bürgermeisteramt zu bringen. Was in dem Druckwerk zumindest unterschwellig als „Bad Leonfelden First“ rüberkommt, könnte in Wahrheit also „Hartl First“ bedeuten. Dies umso mehr, da die Kür von Daniel Hettrich-Keller als ÖVP-Bürgermeisterkandidat keineswegs fix ist. Muss sich der Ex-ELWIS-Chef doch in der VP-Gemeindeparteileitung – diese ist rein formal zuständig – und beim für Ende März geplanten ÖVP-Stadtparteitag ebenso dem Votum der Delegierten stellen wie seine potenziellen Herausforderer. Wer diese dann wirklich sein werden, lag bei Drucklegung die- ser Ausgabe noch im Dunklen. Auf der Gerüchtebörse wurden aber vor allem Fraktionsobmann Thomas Wolfesberger und der stellvertretende VP- Stadtparteiobmann Bernhard Kastner als mögliche Kandidaten gehandelt. Scharfe Konkurrenz Einig sind sich alle Beteiligten, dass die Zeit für eine verbindliche Lösung drängt: Der ÖVP weht in Bad Leonfelden eine steife Brise seitens der politischen Konkurrenz entgegen. Vor allem die neu formierten Grünen, aber auch die FPÖ, möchten die Vormachtposition der Türkis-Schwarzen brechen. Dies umso mehr, da durch die Auflösung der Bürgerliste ELWIS nicht weniger als sechs Gemeinderatsmandate sozusagen auf dem Markt sind. ♦ Foto: beha-pictures

GUUTE MAGAZIN | Dezember 2020 5 | TOURISMUS CORONA-FOLGEN VORTUNA in Bad Leonfelden hilft mit Spezialprogramm Für alle, die nach einer überstandenen Corona-Erkrankung an oft heftigen und vor allem hartnäckigen Spätfolgen leiden, bietet das VORTUNA in Bad Leonfelden jetzt spezielle Regenerationsprogramme an. Diese umfassen neben der körperlichen Komponente auch den oft in Mitleidenschaft gezogenen psychischen Bereich. Gezielte Therapien, zu denen auch Massagen gehören, helfen im VORTUNA nach einer Covid19-Erkrankung wieder auf die Beine. Es ist inzwischen erwiesen, dass eine Covid-19-Erkrankung auch nach der eigentlichen Genesung große Probleme machen kann. Atembeschwerden bzw. Probleme mit der Lunge gehören da ebenso dazu wie Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat. Dazu kommt die Psyche, die oft angeschlagen ist. Die Corona-Spezialangebote des zu den Hochreiter Gesundheitsbetrieben gehörenden Reha-Zentrums trägt all diesen Problemfeldern Rechnung. Physio-, Manual- und Ergotherapie mit zielführenden Massagen, moderat aufbauendes Kraft-Ausdauertraining und psychologische Begleitung sind dabei wichtige Therapieformen. Kompetente, langjährig erfahrene Physio-, Bewegungstherapeuten und Masseure behandeln die Patienten mit den notwendigen Therapien. Diese werden von Ärzten nach einer sorgfältigen Anamnese und Untersuchung verordnet. Dabei werden die fachspezifischen (pulmologisch, neurologisch, psychisch, …) gesundheitlichen Defizite nach der Corona-Erkrankung erhoben und in der Behandlungsplanung berücksichtigt. Fit nach ein bis drei Wochen Je nach Schwere der Erkrankung ist eine Aufenthaltsdauer von einer bis zu drei Wochen optimal. Ein individualisiertes Programm und die Behandlung in einem multidisziplinären Team ermöglichen das Erreichen der bestmöglichen Heilerfolge. Zu diesen trägt auch das Umfeld bei: Im VORTUNA stehen erstklassige Unterkünfte auf Top-Hotel-Niveau ebenso zur Verfügung wie eine optimal abgestimmte kulinarische Versorgung. Nicht zu vergessen sind auch Faktoren wie Ruhe, Entspannung und Entschleunigung, die in Verbindung mit dem stationären Aufenthalt nach der oft stressigen Krankheitsphase zu einer optimalen Erholung beitragen. Mehr Infos: www.vortuna.at ♦ Fotos: VORTUNA Das VORTUNA in Bad Leonfelden wartet jetzt mit einem besonderen Schwerpunkt für die Regeneration von Corona-Patienten auf.