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Mühlviertel Magazin Dezember 2021

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10 | LOKALES

10 | LOKALES Dezember 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN BUNDESSIEGER Jubel bei den Bad Leonfeldner Jungmusikern über den Erfolg beim Jugendblasorchesterwettbewerb in Grafenegg. Bad Leonfeldner Musiker-Nachwuchs räumte bei Jugendblas orchester wettbewerb in Grafenegg ab Großartiger Erfolg für die Jugendkapelle Bad Leonfelden: Beim österreichischen Jugendblasorchesterwettbewerb auf Schloss Grafenegg holte der Klangkörper den Sieg in das Mühlviertel. Bad Leonfelden durfte in Niederösterreich das Bundesland Oberösterreich vertreten – und tat dies mit Bravour: Mit 95 Punkten erspielten die Jungmusikerinnen und Jungmusiker nicht nur den Sieg in der Stufe BJ, sondern erreichten damit auch die höchste Punktezahl aller teilnehmenden Jugendkapellen. Sie sind somit österreichische Bundessieger und wurden zusätzlich noch als beste vereinseigene Kapelle ausgezeichnet. Darüber freuten sich Kapellmeister Martin Dumphart und Jugendkapellmeister Christian Dumphart ebenso wie der Musikvereinsvorstand rund um Obmann Wolfgang Hochreiter und die Jugendreferentinnen Hanna Birngruber und Johanna Kaltenberger. Grund zur Freude hatten die Kurstadt-Jungmusiker auch über die Unterstützung durch die Sparkasse Mühlviertel West: Der Leiter der SMW-Geschäftsstelle in Bad Leonfelden, Christian Riener, stellte sich beim Musikernachwuchs mit einer namhaften Spende ein. ♦ Die Sparkasse Mühlviertel West überreichte an die Jungmusiker eine namhafte Spende. Fotos: Privat Benno Hofer neuer Obmann des Leonfeldner Schulmuseums Foto: Privat Einen neuen Obmann hat das Bad Leonfeldner Schulmuseum: Benno Hofer übernahm diese Funktion bei der Generalversammlung des Trägervereins Ende Oktober. Er folgt Prof. Willi Hochreiter nach, der seit 2018 Obmann war. Mit Hofer kommt eine vielfach bewährte Leonfeldner Kulturpersönlichkeit an die Spitze des besonderen Museums, das aufgrund seiner Historie und der speziellen Ausrichtung eine Sonderstellung in der oö. Museumslandschaft einnimmt. Bei der Generalversammlung mit dabei waren u. a. der Bad Leonfeldner Bürgermeister Thomas Wolfesberger und der Geschäftsführer der Tourismusregion Mühlviertler Hochland, Markus Obermüller, die sich beim neuen Museumschef als erste Gratulanten einstellten. Benno Hofer (re.) ist neuer Chef des oö. Schulmuseums in Bad Leonfelden – Bürgermeister Thomas Wolfesberger gratulierte dazu.

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Dezember 2021 11 | LOKALES SCHULTERSCHLUSS ZWISCHEN VEREINEN, POLITIK UND WIRTSCHAFT Jugendarbeit wird in Bad Leonfelden großgeschrieben Einen breiten Konsens gibt es in Bad Leonfelden in Sachen Jugendarbeit: Von der Kommunalpolitik über die Schulen und die Wirtschaft wird in einem Schulterschluss zusammengearbeitet, um den Nachwuchs in den Vereinen sicher zu stellen. Die Familie Dumphart ist einer der großen Motoren in Sachen musikalischer Nachwuchsarbeit - im Bild der erfolgreiche Jugendkapellmeister Christian Dumphart. Ein Musterbeispiel für den Erfolg dieser Arbeit ist der Musikbereich: Hier greifen viele Zahnräder ineinander, um den Nachwuchs für die Trachtenmusikkapelle, für die regionalen Chöre und die Orchester vor Ort nachhaltig abzusichern. Gemeinsam mit seinem engagierten Lehrerteam sorgt Dir. Konrad Ganglberger von der Landesmusikschule hier ebenso für eine wichtige Basisausbildung wie die Kapellmeister, Chorleiter und viele privat engagierte Kräfte. Stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen steht die Familie Dumphart: Das Erbe des langjährigen Kapellmeisters Manfred wird jetzt von seinem Sohn Martin – er ist ebenfalls Kapellmeister – und Junior Christian als Jugendkapellmeister erfolgreich weitergeführt. Dazu kommt Gattin und Mutter Andrea, die sich im Musikvereins-Vorstand engagiert. „Durch die vielen Ehrenamtlichen und die funktionierende Struktur ist sichergestellt, dass wir kein Nachwuchsproblem haben“, bringt Musikvereinsobmann Wolfgang Hochreiter die Vorzüge des Leonfeldner „Nachwuchs-Netzwerkes“ auf den Punkt. JUGEND Arbeit Der Chef des mit Abstand größten Betriebes in der Kurstadt ist zudem um einen erfolgreichen Brückenschlag in Richtung Wirtschaft bemüht. Durch sein gelebtes Beispiel sorgt Hochreiter dafür, dass mit ihm regelmäßig regionale Unternehmen als Sponsoren den Vereinen unter die Arme greifen. Hier gibt es nicht zuletzt auf dem Arbeitsmarkt positive Synergien: Jugendliche bleiben aufgrund ihrer ehrenamtlichen Engagements in der Region und finden in den Betrieben vor Ort attraktive Jobs. Dieser Effekt ist auch im Bereich des Sportes spürbar: Dort wird den Kindern und Jugendlichen in Bad Leonfelden in vielen Sparten ein attraktives Angebot geboten. Für dieses geht man auch neue Wege: So wird der Fußball-Nachwuchs mit rund 200 Aktiven in Form der „Sternstein-Juniors“ in einer gemeindeübergreifenden Kooperation zwischen den Union-Vereinen von Bad Leonfelden und Vorderweißenbach erfolgreich betreut. Nachwuchsarbeit spielt auch im Bereich des Feuerwehrwesens und des Roten Kreuzes eine entscheidende Rolle: Hier stehen die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit besonders im Mittelpunkt. Wobei der Spaß an der Freude aber einen ernsten Hintergrund hat: Wird doch bei den Kindern und Jugendlichen die Basis für jene Helfer, die später in Notsituationen zur Stelle sind, gelegt. Ein Bild, das symbolhaft für den Schulterschluss in Sachen Nachwuchsarbeit in Bad Leonfelden steht: Bei einer Spendenübergabe durch den Lionsclub – dieser griff in Sachen Jugendarbeit besonders engagierten Vereinen unter die Arme – stellten sich Vertreter der Feuerwehr, der Musik und des Sports gemeinsam dem Fotografen. Fotos: beha-pictures, Andrea Dumphart, M. Mitterlehner Bei der Betreuung des Fußballnachwuchses werden mit den Sternstein- Juniors neue, gemeindeübergreifende Wege beschritten. Äußerst zufrieden mit der Nachwuchsarbeit in seiner Gemeinde zeigt sich Bürgermeister Ing. Thomas Wolfesberger: „Als Kommune sind wir stolz darauf, was da in Bad Leonfelden geleistet wird. Die Arbeit der Vereine und Institutionen ist vorbildlich und vor allem im Hinblick auf den sozialen Zusammenhalt enorm wichtig“, sagt der Stadtchef. Und sichert seitens der Stadtpolitik breite Unterstützung zu: „Wo wir mithelfen können, sind wir gerne mit dabei“, – so Wolfesberger. ♦