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Mühlviertel Magazin Dezember 2021

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16 | LOKALES

16 | LOKALES Dezember 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN BEGEISTERTER BERGSTEIGER AN DER GEMEINDESPITZE „Bürger wünschen ökologisch ausgerichtete Stadt“ Einen Umsturz brachten die Gemeinderatswahlen in Gallneukirchen. Erstmals ist die SPÖ stärkste Partei und stellt auch den Bürgermeister. Das GUUTE Mühlviertel-Magazin stellt im Gespräch Mag. Sepp Wall-Strasser näher vor. Hat die Spitze in Gallneukirchen erklommen: Sepp Wall-Strasser Fotos: Privat Sehr geehrter Herr Wall-Strasser. Was war für den Wahlsieg entscheidend? Dass Sie unter die Autoren gegangen sind? Wall-Strasser: „Mein“ Wahlsieg war ein doppelter. Erstens haben wir als SPÖ Gallneukirchen einen sehr kreativen, lockeren, positiven Wahlkampf geführt, bei dem sich viele Menschen eingebracht haben. Und zweitens: Sicherlich war meine Persönlichkeit für viele entscheidend. Ich habe mich nicht Ein passionierter Radfahrer verstellt, ich schrieb dazu ein Buch aus der ehrlichen Absicht heraus, den Menschen zu zeigen, wer ich bin, was ich bisher gemacht habe und was ich zu tun gedenke. Dieses Buch teilten wir an alle Haushalte aus und es hat die Menschen überzeugt. Wie sehen Sie Gallneukirchen in sechs Jahren? Was sind die wichtigsten Vorhaben? Wall-Strasser: Bei den größten Projekten für Gallneukirchen gibt es eigentlich über die Parteigrenzen hinweg eine große Übereinstimmung. Dazu gehören der Bau eines neuen Hallenbades sowie die Nachnutzung des alten, das große Projekt der Schulsanierung und ein Vorantreiben der Entscheidungen für eine Realisierung der S-Bahn. Aber genauso geht es mir um klare Entscheidungen in der Stadtentwicklung. Bei vielen BürgerInnen wächst der Wunsch nach einer ökologisch ausgerichteten, barrierefreien, verkehrsbe- ruhigten Stadt, die Lebensqualität bietet. In Sachen Kultur hat Gallneukirchen ein großes Potential und als meinen persönlichen Auftrag sehe ich auch, möglichst vielen Jugendlichen in Gallneukirchen einen guten Lebensraum zu ermöglichen. Man sieht Sie oft am Sportplatz. Wo trifft man Sepp Wall-Strasser privat noch? Wall-Strasser: Ja, der SVG und da vor allem der Fußball sind mir ans Herz gewachsen. Ich werde versuchen, auch als Bürgermeister dem engen Terminkalender pro Jahr Berg- und Skitourenwochen zu entreißen. Denn ohne sie kann ich nicht leben. Hier erhole ich mich am meisten. Dazu gehört das Reisen. Da ein Sohn in Mailand arbeitet und lebt, werden Italienurlaube weiterhin zur Regel werden. Und vor allem gehört dann diese Zeit wirklich immer mir und meiner Frau gemeinsam. ♦ Ottensheim ist GUUTE-Gemeinde GUUTE-Gemeinde darf sich in Zukunft Ottensheim nennen: Die Donaugemeinde erhielt die entsprechende Auszeichnung vor wenigen Tagen überreicht. Mit dieser werden die wirtschaftlichen Leistungen der Kommune, aber auch die Bemühungen um das regionale Wirtschaftsnetzwerk gewürdigt. Im Bild v.l.n.r.: WKUU-Obfrau Sabine Lindorfer, Bgm. Franz Füreder, GUUTE-Ortsbetreuerin Sylvia Reininger, UDO-Obmann Klaus Anselm und WKUU-Leiter Franz Tauber. Foto: WKUU

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Dezember 2021 17 | LOKALES OLDTIMER RALLYE Präzision verhalf Engerwitzdorfer zum Sieg Mit einem sensiblen Gasfuß und höchster Präzision holte sich der Engerwitzdorfer Anton Reithmayr den Sieg bei einer vom ORC Neuhofen im Raum Hirschbach organisierten Oldtimerrallye. Gemeinsam mit Co. Daniel Reithmayr ließ er der Konkurrenz in seinem BMW 325ix keine Chance. Auf den 20 Wertungsprüfungen über rund 200 Kilometer, die mit zahlreichen Passier- und Speedkontrollen gespickt waren, schaffte das Mühlviertler Team die geringste Abweichung von den vorgegebenen Sollzeiten. Um diese geht es bei einer Oldtimerrallye – und nicht um Geschwindigkeit: Pro Wertungsprüfung darf die maximale Abweichung gerade einmal drei Sekunden betragen, die Straßenverkehrsordnung ist strikt einzuhalten. Das Team Reithmayr brillierte in Hirschbach dabei nicht nur in der Gesamtwertung, sondern schaffte bei einer Sonderprüfung mit unglaublichen Freude beim Team Reithmayr über den Sieg bei der Oldtimerrallye, die im Raum Hirschbach ausgetragen wurde. 0,069 Sekunden die geringste Zeit-Abweichung der gesamten Veranstaltung. Diese war auch so etwas wie ein Testlauf für eine ganz große Oldtimerrallye, die Anton Reithmayr zu Beginn 2022 unter die Räder nehmen möchte: Unterstützt von OMV Ebner aus Engerwitzdorf und Autoteile Kralik aus Freistadt plant er einen Start bei der historischen Ausgabe der Rallye Monte Carlo. Diese führt über knapp 1.900 Kilometer von Deutschland über die Schweiz, Frankreich und Italien an das Ziel im Fürstentum an der Cote d‘ Azur. ♦ Foto: Privat Anzeige