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Mühlviertel Magazin Februar 2020

22 | SPORT

22 | SPORT Februar 2020 | GUUTE MAGAZIN Elisa Mörzinger mischt im Europacup derzeit ganz vorne mit. Foto: Privat Mühlviertler Ski-Damen mit Top-Platzierungen Elisabeth Reisinger hat beim Heim-Weltcup in Zauchensee ihr bestes Weltcup-Ergebnis eingefahren: Nach dem 13. Rang in der Abfahrt schafft sie in der Kombination sogar den Sprung in die Top 10: „Ein geniales Wochenende“, freute sich die Athletin der SU Böhmerwald. Für ihre Vereinskollegin Elisa Mörzinger hat es in den bisherigen drei Weltcup-Einsätzen zwar noch nicht zu Punkten gereicht, dafür mischt sie im Europacup an der Spitze mit. Nach zwei Podestplätzen gelang der Altenfeldnerin im italienischen Andalo sogar der erste Sieg in ihrer Paradedisziplin Riesentorlauf. Damit liegt sie aktuell auf dem 2. Platz in der Disziplinen-Wertung. Neuer Trainer: Milen Valkov löst Alois Mühleder ab Foto: beha-pictures Biathlon: Jakob Ruckendorfer lässt mit Topleistungen aufhorchen Mit einem neuen Trainer gehen die Fußballer der Union Wippro Vorderweißenbach in die Frühjahrssaison der Bezirksliga Nord: Milen Valkov übernahm die sportliche Verantwortung von Alois Mühleder. Valkov verfügt über die A-Lizenz und war nach seiner aktiven Karriere bisher u. a. bei Blau-Weiß Linz, St. Magdalena und als Individualtrainer im Leistungszentrum des OÖFV tätig. Er hat für seine neue Truppe eine intensive Vorbereitung auf die am 21. März mit der Auswärtspartie gegen Altenberg beginnende Rückrunde vorgesehen. Über eine tolle Saison darf sich der Mühlviertler Biathlet Jakob Ruckendorfer freuen: Mit hervorragenden Leistungen ist er drauf und dran, sich im Feld der besten österreichischen Junioren zu etablieren. Nach etlichen Spitzenplätzen im Dezember zeigte der Bad Leonfeldner dabei auch zu Jahresbeginn auf: Bei der ÖM im Supereinzel in Hochfilzen wurde er in seiner Klasse Fünfter und kratzte in dem von Weltcupstartern wie Felix Leitner oder David Komatz angeführten Herrenfeld an den Top-Ten. Mit dieser Leistung unterstrich Jakob Ruckendorfer neuerlich sein Talent. „Der Umstieg in die Juniorenklasse funktioniert bislang sehr gut, ich kann in meinem Jahrgang permanent mit den Besten mithalten oder sogar gewinnen. Ich bin daher zuversichtlich, in den kommenden Rennen die bisher gezeigte Performance mit neuerlichen Top-Platzierungen bestätigen zu können“, gibt sich der Mühlviertler für den weiteren Saisonverlauf optimistisch. Neuer Trainer für die Union Wippro Vorderweißenbach: v.l.: der bisherige Coach Alois Mühleder, Sektionsleiter Harald Birngruber, der neue Coach Milen Valkov und Kapitän Sebastian Barth. Foto: beha-pictures

GUUTE MAGAZIN | Februar 2020 23 | SPORT Fotos: Illmer 120.000 sahen „Motorsport-Krimi“ Voll auf ihre Rechnung kamen mehr als 120.000 Fans bei der 2020er-Auflage der Jänner-Rallye im Raum Freistadt: Wurden sie doch Zeuge eines echten „Motorsport-Krimi“ mit den unterschiedlichsten Wendungen. Für diese waren vor allem die schwierigen Verhältnisse verantwortlich: Trockene und nasse Streckenabschnitte fehlten ebenso wenig wie Eis und Simon Wagner scheiterte an einem nicht zu den winterlichen Verhältnissen passenden Fahrwerk. 35. JÄNNER Rallye Schnee. Letztere sorgten auch dafür, dass sich das Geschehen im Spitzenfeld höchst abwechslungsreich gestaltete: Zuerst schmiss Vorjahressieger Julian Wagner (Skoda Fabia R5) mit einem Ausritt alle seine Chancen weg, dann scheiterte sein Bruder Simon – ebenfalls in einem Skoda R5 unterwegs – an der fehlenden Möglichkeit, das Fahrwerk seines Boliden auf die winterlichen Verhältnisse umzurüsten. Staatsmeister Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5) nützte das „Wagner-Drama in zwei Akten“ eiskalt aus und siegte am Hermann Neubauer durfte sich über seinen ersten Jänner-Rallye-Sieg freuen. Ende sicher vor Simon Wagner und dem sensationell auftrumpfenden Lokalmatador Michael Lengauer (Subaru) aus Grünbach bei Freistadt. Der zweite große Gewinner der Rallye waren die Veranstalter und die Mühlviertler Wirtschaft: Erstere durften sich über einen reibungslosen Ablauf der Monsterveranstaltung freuen, der nicht zuletzt durch hunderte ehrenamtliche Helfer möglich wurde. Und die Wirtschaftsbetriebe erlebten durch den Rallyetross und die vielen Zuschauer einen kräftigen Impuls mit einer enormen Wertschöpfung in der Größenordnung von mehr als vier Millionen Euro. ♦ JÄNNERRALLYE Martin Fischerlehner lieferte eine handfeste Sensation Eine handfeste Sensation lieferte Martin Fischerlehner bei der Jänner-Rallye 2020: Mit seinem nicht mehr ganz taufrischen Mitsubishi Lancer Evo VI ließ er etliche deutlich PS-stärkere R5-Fahrzeuge alt aussehen und landete auf dem tollen fünften Platz. Martin Fischerlehner wurde großartiger Fünfter. Nachdem der ursprünglich geplante Einsatz des Audi S1 wegen eines Technik-Problems kurzfristig abgeblasen werden musste, griff das frühere Radsport-Ass auf seinen bewährten fahrbaren Untersatz (Baujahr 2000) zurück. Mit diesem lag er von Beginn weg in Schlagdistanz zur Spitze und drehte am Ende des ersten Rallyetages so richtig auf: Bei schwierigsten Verhältnissen ließ er sich in Schönau in dem mit R5 gespickten Feld eine fabelhafte SP-Bestzeit notieren. Aus dem dritten Zwischenrang wurde am Sonntag letztlich der tolle fünfte Endrang, wobei auf das Podium nicht einmal sechs Sekunden fehlten. Damit zeigte sich „Fischi“ sehr zufrieden: „Wir haben es richtig krachen lassen – und mit dem fünften Platz mehr erreicht, als wir uns erhofft hatten“, sagte der St. Oswalder, der neben vielen regionalen Partnern auch vom GUUTE Mühlviertel Magazin unterstützt wurde. ♦ Anzeige Foto: Illmer Martin Fischerlehner wird unterstützt von: AUTOTEILE KRALIK Linzerstraße 42, 4240 Freistadt | www.autoteile-kralik.at