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Mühlviertel Magazin Jänner 2020

22 | SPORT

22 | SPORT Jänner 2020 | GUUTE MAGAZIN DAS WAR DAS FUSSBALLJAHR 2019 Von Aufsteigern, Absteigern und Überraschungen Abgesehen von ein paar Hallenturnieren hat das runde Leder aktuell Pause. Damit ist auch Zeit, in Ruhe einen Blick auf das zu Ende gehende Fußballjahr 2019 zu werfen. So wie hier Mathias Krenmayr in der Partie gegen St. Ulrich war Bad Leonfelden auch mit einem massiven Einsatz der Gegner nicht zu stoppen. Die Aufsteiger: SU Vortuna Bad Leonfelden: Nach einer dürftigen Herbstsaison 2018 krempelten die Kurstadtkicker im Winter 2019 die Ärmel hoch und stellten eine absolute Toptruppe auf die Beine. Bis zum Sommer von Herwig Drechsel und aktuell von Andi Prammer gecoacht, hat das Team als Winterkönig der Landesliga Ost alle Chancen auf einen Aufstieg in die OÖ. Liga. Sportunion Altenberg: Ausschließlich mit Eigenbauspielern schaffte die Truppe den Aufstieg in die Bezirksliga Nord. Dort tat sich die Mannschaft von Trainer Joachim Sommer anfänglich ein bisschen schwer – ist aber nach dem Herbst trotz nicht weniger als acht Remis in Richtung Klassenerhalt unterwegs. Union Alberndorf: Nach einem vierten Platz im Spieljahr 2018/19 zwar durchaus im erweiterten Favoritenkreis, zeigte die Truppe von Trainer Mario Ott im Herbst mit neun Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen auf. Damit rangiert man mit nur einem Viel Herz, aber wenige Punkte: für die Union Reichenau im Mühlkreis (dunkle Dress) lief es im Herbst nicht nach Wunsch. Punkt Rückstand auf Leader Gutau auf dem zweiten Platz in der 2. Klasse Nordmitte. Die Absteiger: SV Gallneukirchen: Die einstige Fußball-Großmacht aus dem Gusental stieg im Frühjahr aus der Landesliga Ost ab – und erlebte in der Bezirksliga Nord eine desaströse Herbstsaison. Nach dem Abgang einiger Leistungsträger konnte man erst im Saisonfinish nach einem Trainerwechsel – Michael Mehlem übernahm von Werner Traxler – zweimal voll anschreiben. Nichts desto trotz muss man als Schlusslicht der Tabelle überwintern. Filip Resch – Gallneukirchen TSV Ottensheim: Im Spieljahr 2018/19 nur mit viel Glück in der Klasse geblieben, lief für das Team von Trainer Tomislav Proleta im vergangenen Herbst nicht viel zusammen. Mit 10 Punkten steht man aktuell auf einem Abstiegsplatz der Bezirksliga Nord. Wesentlich dafür verantwortlich ist vor allem eine Auswärtsschwäche: In sieben Spielen kassierte man in der Fremde nicht weniger als sechs Niederlagen. Union Reichenau/Mkr.: Obwohl mit einer neuen Anlage in puncto Infrastruktur bestens aufgestellt, landete die Truppe von Coach Philipp Pfister nach einem durchaus respektablen Frühjahr im abgelaufenen Herbstdurchgang in der 2. Klasse Nordmitte im sportlichen Niemandsland: Mit ganzen vier Punkten (ein Sieg, ein Remis) rangiert man abgeschlagen auf dem letzten Platz in der Tabelle. Die Überraschungen: Union Katsdorf: Vor der Saison nicht wirklich als Top-Mannschaft der Liga gehandelt, lieferte das Team von „Trainerfuchs“ Samir Gradascevic im Herbstdurchgang der Landesliga Ost eine handfeste Überraschung: Als aktuell Vierter liegt man nur fünf Punkte hinter der Tabellenspitze. Dabei ließ man vor allem als „Riesentöter“ aufhorchen: Winterkönig Bad Leonfelden biss sich an den Katsdorfern ebenso die Zähne aus wie die auf dem zweiten Tabellenrang liegenden Kicker der Union Rohrbach-Berg. Sportunion Walding: Nach einem vierten Rang in der 2. Klasse Mitte-Ost im Frühjahr kehrten die Schützlinge von Coach Andreas Schimpl in das Mühlviertler Fußball-Unterhaus zurück – und mischen dort die 2. Klasse Nord- West auf: Mit 29 Punkten überwintern sie als Winterkönig. Auf dem Weg zurück in die 1. Klasse müssen sie allerdings im Frühjahr ohne ihren langjährigen Goalgetter Richard Schmaranzer auskommen, der die Fußballschuhe an den Nagel hängte. SV Steyregg: Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga im Spieljahr 2018/19 holte der Traditionsclub mit Goran Kartalija einen prominenten Trainer – und scheint mit diesem in die Erfolgsspur zurückzufinden: Nach einem etwas durchwachsenen Start zeigte die Truppe in der zweiten Hälfte der abgelaufenen Herbstsaison auf und hat als Tabellendritter alle Chancen, im Frühjahr im Titelrennen noch ein kräftiges Wörtchen mitzureden. ♦ Fotos: beha

GUUTE MAGAZIN | Jänner 2020 23 | SPORT JÄNNERRALLYE Top-Motorsport in einem fangerechten Format Noch attraktiver als bisher präsentiert sich die in wenigen Tagen stattfindende 35. Auflage der Jännerrallye mit Start und Ziel in Freistadt: Die Traditionsveranstaltung bietet den Fans diesmal einen besonders kompakten Ablauf. 35. JÄNNER Rallye Vorjahressieger Julian Wagner kommt als Titelverteidiger zur Jännerrallye 2020. Foto: Illmer Von Freitag, 3. Jänner, bis Sonntag, 5. Jänner 2020, stehen insgesamt 14 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 165 Kilometern auf dem Programm. Dabei werden sieben Prüfungen je zweimal gefahren. Für die Fans wird das „Rallyeschauen“ dadurch deutlich erleichtert: Fährt man doch nur mehr zwei Prüfungen hintereinander. Damit kann man stressfrei jeden Tag drei Prüfungen bei Tageslicht besuchen. Am Samstag werden zwei Prüfungen bei Dunkelheit gefahren, am Sonntag die Powerstage mit Start um 16.30 Uhr. Auch für die Teilnehmer gibt es Neuigkeiten: Einerseits müssen sie aus Kostengründen mit einem Reifenlimit zurechtkommen – und andererseits dürfen sie sich über ein Preisgeld freuen: 10.000 Euro sind hier im Topf, wobei auf den Sieger 4.000 Euro warten. Sportlich stehen bei der Veranstaltung, die mit vollem Namen „Internationale LKW FRIENDS on the Road Jännerrallye presented by LT1“ heißt, die „üblichen Verdächtigen“ im Mittelpunkt. Staatsmeister Hermann Neubauer zählt ebenso zu den Sieganwärtern wie die Mühlviertler Wagner-Brüder, die die Reihe der heimischen Lokalmatadore anführen. ♦ Im Vorjahr noch mit einem Mitsubishi unterwegs, greift Martin Fischerlehner gemeinsam mit Co-Pilotin Katherina Schmidt diesmal mit einem Audi S1 an. Jänner-Rallye: Fischerlehner greift in einem Audi S1 an Ein besonderes Fahrzeug bringt Lokalmatador Martin Fischerlehner bei der heurigen Jännerrallye an den Start: Das frühere Radsport-Ass aus St. Oswald bei Freistadt greift mit einem Audi S1 an. Anzeige Foto: Illmer Mit dem Boliden rechnet sich Fischerlehner durchaus Chancen aus, in der Gesamtwertung der Rallye ein Wörtchen mitzureden: „Ich war letztes Jahr mit einem älteren Mitsubishi Fünfter. Und das Jahr zuvor habe ich bis zum Ausfall geführt. Wenn also alles passt, Martin Fischerlehner wird unterstützt von: Josef Brabenetz A-4341 Arbing, Puchberg 15 Tel. 07269/60 303, Fax DW 22 office@be-systems.at, www.be-systems.at traue ich mir schon einiges zu“, sagt der Mühlviertler. Dies umso mehr, da er Schnee und Eis zu seinen Lieblingsbedingungen zählt. „Ich hoffe natürlich auf echtes Winterwetter. Aber die Jännerrallye ist immer für Überraschungen gut – ich werde es nehmen, AUTOTEILE KRALIK Linzerstraße 42, 4240 Freistadt | www.autoteile-kralik.at wie es kommt“ – so „Fischi“. Seinen neuen Boliden wird er kurz vor Weihnachten erstmals kennenlernen. Die endgültige Abstimmung wird dann direkt vor Ort beim Shakedown erledigt, ehe es ab 4. Jänner 2020 so richtig zur Sache geht. ♦