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Mühlviertel Magazin Februar 2021

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10 | LOKALES

10 | LOKALES Februar 2021 | GUUTE MAGAZIN Lionsclub und ehemalige Kollegen spendeten für kranken Marktleiter Besondere Weihnachten erlebte heuer Stefan Preinfalk aus Freistadt: Der ehemalige Leiter des Sparmarktes Pötscher in Schenkenfelden, der an einer seltenen Krankheit leidet, durfte sich über die Unterstützung durch den Lionsclub Bad Leonfelden, Spar Pötscher und seiner ehemaligen Arbeitskollegen freuen. Lions HELFEN... Stefan Preinfalk (vorne) und seine Gattin Monika bei der Spendenübergabe durch Lions-Schatzmeister Johann Leitner, Club-Präsident Gerald Holzinger und Spendeninitiator Hans Pötscher (v.r.). Gutscheine für Fahrten mit einem rollstuhlgerechten Bus und eine finanzielle Unterstützung für einen behindertengerechten Computer sorgen nun dafür, dass Preinfalk trotz seiner Erkrankung über ein Stück mehr Lebensqualität verfügt. Initiiert wurde die Aktion von seinem ehemaligen Chef Johann Pötscher, der bei der Spendenübergabe ebenso mit dabei war wie Lions-Präsident Gerald Holzinger, Schatzmeister Johann Leitner, das Team des Spar-Marktes Pötscher und Preinfalks Gattin Monika. Mit der Unterstützung wurde der Lionsclub einmal mehr dem Leitgedanken einer raschen und unbürokratischen Hilfe in der Region gerecht. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel werden von den 35 Leonfeldner Löwen in einem umfassenden, ehrenamtlichen Engagement, zu dem auch die jährliche Adventkalenderaktion zählt, auf die Beine gestellt. ♦ Fotos: beha-pictures Der Sparmarkt Pötscher und die ehemaligen Arbeitskollegen beteiligten sich ebenfalls an der Unterstützung für Stefan Preinfalk. Hauptpreis der Lions-Adventkalenderaktion überreicht Groß war die Freude bei Thomas Reisinger und seiner Familie (rechts), als sie vor wenigen Tagen in der Raiffeisenbank Bad Leonfelden den Hauptpreis der 2020er-Adventkalenderaktion des Lionsclub Bad Leonfelden entgegen nehmen durften: Eva-Maria Pürmayer vom Bergergut in Afiesl und Lions-Präsident Gerald Holzinger überreichten den 600 Euro Gutschein für einen Aufenthalt in dem bekannten Genusshotel. Reisinger ist Bereichsleiter bei der Hochreiter Fleischwaren GmbH in Bad Leonfelden und hatte den Adventkalender, der letztlich den Hauptpreis bedeutete, vom Unternehmen bzw. seinem Chef Wolfgang Hochreiter bekommen. Foto: LC Bad Leonfelden/beha

GUUTE MAGAZIN | Februar 2021 11 | LOKALES Foto: Enzenhofer Corona­Winter verläuft für Skigebiete bisher zufriedenstellend Eine recht gute Auslastung während der Weihnachtsferien, dafür aber überschaubarer Zulauf danach: So lautet die Zwischenbilanz der Mühlviertler Skigebiete. Viel Platz auf den Pisten, keine Schlangen beim Anstellen: Vor allem an den Wochentagen hält sich der Andrang am Sternstein und am Hochficht in Grenzen. In den Weihnachtsferien und an den Wochenenden sei aber deutlich mehr los gewesen: „Wir waren an den meisten Ferientagen gut besucht und sind recht zufrieden mit der bisherigen Saison“, sagt etwa Andreas Eckerstorfer, Geschäftsführer der Sternstein Lifte. Ähnlich bilanziert Kevin Blaschek von den Hochficht Bergbahnen, auch wenn man von einem normalen Winter weit entfernt sei: „Corona-bedingt haben wir unsere Maximalkapazitäten um 30 % verringert. Während der Ferien sind wir an einzelnen Tagen in die Nähe dieser Grenze gekommen.“ Sehr positiv aufgefallen sei die Disziplin der Gäste, was das Einhalten der Corona-Schutzmaßnahmen betrifft: „Wir halten uns sehr streng an die vorgegebenen Richtlinien. Bis auf einzelne schwarze Schafe sind auch unsere Gäste bisher äußerst diszipliniert gewesen“, berichtet Blaschek. Mit wirtschaftlichen Einbußen rechnet man aber trotz des passablen Saisonstarts in beiden Skigebieten. Ein Hauptgrund dafür sei vor allem das Fehlen der Gäste aus dem benachbarten Ausland, wie Kevin Blaschek erklärt: „Skifahrer aus Bayern und Tschechien machen bei uns teilweise bis zu 60 % der Gäste aus.“ Heuer würden zwar mehr Einheimische kommen, kompensieren könne man das aber dadurch nicht. Trotzdem denke man nicht daran, auf Wochenend- oder Teilbetrieb umzustellen, wie manche großen Skigebiete im Westen Österreichs: „Das sind wir vor allem unseren Saisonkartenbesitzern schuldig, auch wenn es wirtschaftlich gesehen natürlich nicht optimal ist.“ Die gute Schneelage macht auch den Betreibern der Sternstein Lifte Hoffnung, die weitere Saison gut zu bewältigen. „Es sind natürlich weniger Gäste als sonst bei uns. Diejenigen, die kommen, finden aber beste Bedingungen vor“, spricht Andreas Eckerstorfer die positiven Seiten des Corona-Winters an. Am Sternstein herrschten im Jänner beste Bedingungen für Skifahrer und Tourengeher. Skitourenboom am Sternstein Dass viele Menschen gerade während des Lockdowns Erholung an der frischen Luft suchen, zeigt sich auch an der hohen Zahl der Tourengeher: Am Sternstein nutzen an manchen Tagen über hundert Pistengeher das Angebot der eigenen Aufstiegsspur. „Der Zuspruch ist enorm, die Anzahl der verkauften Tourengeher-Tickets ist deutlich angestiegen“, schildert Eckerstorfer. Den Skitourenboom spürt auch Georg Fröhlich, der am Sternstein eine Skischule und einen Skiverleih betreibt: „In den Ferien und an den Wochenenden ist teilweise die gesamte Skitouren-Leihausrüstung vergeben. Und das, obwohl wir vor der Saison unsere Bestände noch einmal kräftig aufgestockt haben. Auch Langlauf-Equipment wird gerne ausgeliehen, da die Loipen in der Umgebung in tollem Zustand sind.“ Fröhlich hofft, dass er dadurch zumindest einen Teil der ausgefallenen Umsätze kompensieren kann. Denn in seinem Hauptgeschäftsfeld – der Skischule – ist derzeit nur Einzelunterricht möglich, während Schulskikurse oder Gruppenunterricht untersagt sind. ♦