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Mühlviertel Magazin Juli 2021

16 | LOKALES

16 | LOKALES Juli 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN EINSTIMMIG GEWÄHLT Birgit Wolfmair neue Bezirkschefin von „Frau in der Wirtschaft“ Eine neue Vorsitzende hat „Frau in der Wirtschaft“ (FidW) im Bezirk Urfahr- Umgebung: Birgit Wolfmair von der Wolfmair Beschichtungs GmbH aus Goldwörth wurde einstimmig in diese Funktion gewählt. ßenbach, Birgit Katzmayr, unterstützt. Die drei lösen Karin Göweil, Daniela Kitzmüller und Mag. Edith Auinger- Pfund ab, die bislang die Geschicke von „Frau in der Wirtschaft“ verantworteten. Wolfmair und ihr Team möchten durch neue Impulse die wirtschaftliche Frauenarbeit im Bezirk Urfahr-Umgebung beleben. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, als Frau in der Wirtschaft eine starke Stimme nach außen zu haben. Ziele sind unter anderem, Themen aufzuzeigen, die Unternehmerin- Neuwahl bei „Frau in der Wirtschaft“ im Bezirk Urfahr-Umgebung: v.l.: Birgit Katzmayr, WKO-UU-Obfrau Sabine Lindorfer, Birgit Wolfmayr, Renate Reichetseder und FidW-Landesvorsitzende Margit Angerlehner. Die Unternehmerin wird an der Spitze der Frauenorganisation der WKO von Glockerwirtin Renate Reichetseder aus Alberndorf und der Chefin des Friseurstudios Haargenau Birgit in Vorderweinen bewegen und sich als Interessensvertretung dafür einzusetzen. Aber auch das Fördern von Netzwerken und Weiterbildung für Unternehmerinnen gehören dazu. „Mit Hilfe von Veranstaltungen wollen wir auch in Zukunft einen Mehrwert für Unternehmerinnen schaffen, Frauen eine Plattform bieten, um wirtschaftlich voranzukommen, mutig zu sein, und vor allem auch, sich gut vernetzen zu können“, so die neue FidW-Bezirksvorsitzende von Urfahr- Umgebung, Birgit Wolfmair. ♦ Anzeige Foto: FidW OÖ

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Juli 2021 17 | SANIERUNG Sanierung oder Neubau? Ein bestehendes Gebäude sanieren bzw. umbauen oder abreißen und ganz von vorne beginnen: Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Argumente gibt es für beide Varianten. Gleich vorweg: Eine einfache Antwort auf die oben gestellte Frage gibt es in vielen Fällen nicht. Zu viele Punkte gibt es, die man dabei abwägen muss. Während man bei einem Neubau eher mehr Gestaltungsspielraum hat, was Raumaufteilung und Architektur betrifft, spielt für andere Bauherren gerade der Charme von älteren Gebäuden, den es zu bewahren gilt, eine wichtige Rolle. Das Hauptargument wird aber vor allem der Preis sein. Teil- oder Kernsanierung? Der Kostenaufwand für eine Sanierung hängt logischerweise stark davon ab, wie aufwändig die notwendigen Sanierungsmaßnahmen sind. Sind Großteile der Baustruktur noch intakt, kommt man preislich günstiger davon als bei einem kompletten Neubau. Müssen aber nicht nur Dach und Fenster, sondern auch alle elektrischen und Wasserleitungen und andere Anschlüsse neu verlegt oder Mauern trockengelegt und neu verputzt werden, kann die Rechnung schon wieder ganz anders aussehen. Eine komplette Kernsanierung eines Hauses kommt finanziell selten günstiger als ein Neubau. Im Gegenzug muss man beim Neubau auch die Kosten für den Abriss einkalkulieren. Diese können – abhängig vom Alter des Hauses und der verwendeten Baumaterialien – ebenso stark schwanken. Die Behörden reden auch mit Die Behörden können natürlich auch ein gewichtiges Wort mitreden, wenn es um Neu- oder Umbaupläne geht. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kommt ein Totalabriss sowieso kaum in Frage, auch für eine Sanierung gibt es oftmals entsprechende Vorgaben. Auf der anderen Seite muss man sich bei einem Neubau an die geltende Bauordnung halten. Es könnte also auch der Fall sein, dass ein neu gebautes Haus ein Geschoss weniger haben muss, weil in der Zwischenzeit der Bebauungsplan für das betreffende Siedlungsgebiet geändert worden ist. Für eine genaue Kosten-Nutzen-Rechnung sollte man sich auf jeden Fall an ausgewiesene Experten wenden. Sie können die vorhandene Baustruktur begutachten, bei einem Abriss die zu erwartenden Kosten kalkulieren und am besten berechnen, ob ein Neubau oder eine Sanierung am sinnvollsten ist. Am Schluss ist es oft auch eine sehr emotionale Sache, für was man sich entscheidet. Und diese Entscheidung muss man ohnehin selber treffen. ♦