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Mühlviertel Magazin Juni 2021

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22 | LOKALES Juni 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN STERNSTEINTRAIL Ein Marathon der ganz besonderen Art Mit einer Marathonidee der besonderen Art lässt der Linzer Christoph Hain aufhorchen: Er ist der Erfinder des sogenannten „Sternsteintrail“, der in exakt 42,2 Kilometer vom Linzer Hauptplatz auf den Sternstein führt. Dabei handelt es sich um keinen Marathon im eigentlichen Sinn: „Es gibt keine Zeitnehmung und die Strecke muss auch nicht gelaufen werden. Viel mehr kann es sich jeder einteilen, wie es für ihn passt“, sagt Hain. So kann die Distanz etwa für Wanderer in zwei oder drei Teilstrecken bewältigt werden. Entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke, die von der Landeshauptstadt über die GIS, Kirchschlag, Zwettl an der Rodl, Bad Leonfelden und die Sternsteinwarte zum Ziel beim Gasthof Waldschenke führt, stehen dabei in Kirchschlag und Bad Leonfelden zur Verfügung. Wer beim Sternsteintrail mit dabei sein möchte, kann sich über die Homepage www.sternsteintrail.at anmelden. Nach der Registrierung und der Bezahlung des Nenngeldes ist ein Start mittels eines gescannten QR-Codes ab dem 1. Juli 2021 jederzeit möglich. Die Zielankunft wird ebenfalls mit einem Scan bestätigt – und beim Berggasthof Waldschenke gibt’s dann auch gleich die Finisher-Medaille für die erfolgreich bewältigten 42,2 Kilometer. Durch die Konzeption ist die Veran- Christoph Hain steht hinter der Idee des Sternsteintrail, der vom Linzer Hauptplatz auf den Mühlviertler Hausberg führt. staltung absolut coronakonform – und hält für den 11. September ein besonderes „Zuckerl“ parat: An diesem Tag werden entlang der Strecke in Zusammenarbeit mit der regionalen Gastronomie spezielle „Take-Away-Labstationen“ angeboten. ♦ Foto: Ideenzünder AUF 2022 VERSCHOBEN Mühlviertel­Classic fällt auch 2021 Corona­ Pandemie zum Opfer Nach der Absage im letzten Jahr fällt die Mühlviertel-Classic auch heuer den Auswirkungen der Corona-Pandemie zum Opfer: Die von 17. bis 20. Juni 2021 geplante Veranstaltung wurde auf das Jahr 2022 verschoben. Erst im Jahr 2022 wird es – so wie hier am Stadtplatz von Bad Leonfelden – wieder Classic-Feeling im Mühlviertel geben. Foto: beha-pictures „Die aktuellen Öffnungen kommen für so eine große Veranstaltung wie unsere Classic leider zu spät“, sagen die Organisationsleiter Dietmar Hehenberger und Rudi Sammer. Fixpunkte wie die großen Auffahrten in den Orten und Städten und die großen, abendlichen Rahmenprogramme im Festzelt seien durch die von den Behörden verordneten Vorgaben nicht möglich. Damit bleibt nichts anderes übrig, als die beliebte Veranstaltung auf das Jahr 2022 zu verschieben. Dort wird von 16. bis 19. Juni dann unter dem eigentlich bereits für 2020 geplanten Motto „Salztransit und Leinen“ für den guten Zweck gefahren. Die Routen an den drei Rallyetagen führen dabei u. a. nach Freistadt, auf die Ruine Prandegg und nach Perg sowie auf der historischen „Via Regia“ in das Eferdinger Becken und in die Landeshauptstadt Linz. ♦

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Juni 2021 23 | SPORT FUSSBALL Abbruch der Meisterschaft als bittere Pille für Herbstmeister Keine Freude haben die Herbstmeister des Jahres 2020 mit dem seit Anfang Mai feststehenden Abbruch der Meisterschaften im Fußball-Unterhaus: Sie fühlen sich durch die Entscheidung des Oö. Fußballverbandes um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Umsonst gejubelt: Nach dem Herbstmeistertitel 2019 (Bild) wurde auch der Winterkönig 2020 durch den Meisterschaftsabbruch für Vortuna Bad Leonfelden zur Makulatur. Fotos: beha-pictures „Es ist schon extrem bitter. Da sind wir jetzt zum zweiten Mal in Serie ganz vorne und stehen trotzdem mit leeren Händen da“, bringt der Trainer der Union Vortuna Bad Leonfelden, Andreas Prammer, seine Enttäuschung auf den Punkt. Dabei versteht er nicht, dass man nicht wenigstens versucht hat, den Herbstdurchgang zu Ende zu bringen. „Das wäre sich zeitlich schon noch ausgegangen. Die Mannschaften in unserer Region sind vom Winter her gewöhnt, eine kürzere Vorbereitung zu haben. Es hätten auch vier Wochen gereicht – und dann hätte man die noch offenen Partien spielen können“, sagt der Coach des Landesliga-Herbstmeisters. In die gleiche Kerbe schlägt Gerhard Meindl, der mit dem SV Gramastetten den überlegen errungenen Herbstmeistertitel in der 1. Klasse Nord abhaken muss. „Es hat der Wille gefehlt, die Meisterschaft doch noch zu Ende zu bringen. Meiner Meinung nach hat man sich für den einfachsten Weg entschieden“, sagt der Erfolgstrainer, der mit Bad Leonfelden von der 2. Klasse bis in die Landesliga aufgestiegen ist. In Gramastetten muss er sich mit Gramastettens Trainer Gerhard Meindl ist über den Abbruch „not amused“. dem möglichen Wiederaufstieg in die Bezirksliga zumindest noch ein Jahr gedulden. „So eine Saison wie im Herbst ist kein Selbstläufer. Wir werden alles geben, um wieder ganz vorne mit dabei zu sein“ betont Meindl. Beim neuerlichen Angriff auf den Titel muss er mit Julian Peherstorfer auf eine der bisherigen Gramastettner Stützen verzichten: Der Angreifer wechselt zu Askö Donau in die OÖ. Liga. Und auch in Bad Leonfelden zeichnen sich bedeutende Transfers ab: Mittelfeld-Regisseur Alex Meister spielt in Zukunft beim UFC Eferding in der 1. Klasse Mitte und Goalgetter Matthias Krennmayr dürfte bei Ligakonkurrent St. Magdalena landen. ♦ Foto: Privat Trauer um „Fußball- Legende“ Der heimische Fußball trauert um eine Legende: Reinhold Pilsl aus Bad Leonfelden verstarb Mitte Mai nach langer Krankheit im 63. Lebensjahr. Der gebürtige Vorderweißenbacher war über viele Jahre bei der Union Vorderweißenbach engagiert, wo er zuerst als Aktiver und dann als Funktio när und Hilfsschiedsrichter aktiv war. Beruflich war Pilsl ein „Urgestein“ in der Druckerei Bad Leonfelden: Von der Lehrzeit bis zur Pensionierung hielt er dem bekannten Betrieb die Treue und war aufgrund seines Knowhows und seiner Erfahrung ein gefragter Ansprechpartner in allen Druckfragen. ERIMA Olympiakollektion für die Spiele in Tokyo offiziell vorgestellt Mit der Vorstellung der offiziellen Kollektion nahm dieser Tage im Hause ERIMA der Countdown für die Olympischen Spiele in Tokyo offiziell Fahrt auf. Die österreichischen Mannschaften werden dort in einer Sonderkollektion der aktuellen ERIMA Teamline SQUAD antreten. In der Farbstellung weiß-rot-schwarz überzeugt diese in Sachen Optik und Design ebenso wie in puncto Funktionalität. Zu dieser trägt auch die Vielfalt bei: Nicht weniger als 32 Teile werden für jeden Sportler vorbereitet. Die gesamte Kollektion hat dabei schon einen langen Weg hinter sich: Nachdem die Spiele letztes Jahr aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden mussten, wurden sie im Textillager des Bundesheeres zwischengelagert. Nun sind sie in Richtung ihrer ursprünglichen Bestimmung unterwegs. „Endlich ist es wieder möglich, unsere Leidenschaft für den Sport zu leben. Wir freuen uns auf die Spiele in Tokyo und sind stolz darauf, dort einen wichtigen Teil der Ausrüstung der österreichischen Mannschaften stellen zu dürfen“, sagt ERIMA Österreich-Geschäftsführer Michael Klimitsch aus Haslach zum offiziell angelaufenen Olympia- Countdown. Foto: GEPA-pictures