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Mühlviertel Magazin Juni 2022

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14 | LOKALES

14 | LOKALES Juni 2022 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN 50 Jahre Rettung in Feldkirchen Unübersehbar ist an der Nordeinfahrt des Marktes Feldkirchen das Einsatzzentrum mit Feuerwehrhaus und Rettungsstelle des Samariterbundes, das 2009 entstanden ist. Seit 50 Jahren gibt es die Rettung Feldkirchen, die 1972 mit einem VW-Krankenwagen gestartet ist. Für 4. September ist ein Jubiläumsfest in Planung. Im Jahr vor Corona, 2019, kam der Rettungsdienst pro Tag auf 24 Fahrten durchschnittlich – das waren 8.800 im ganzen Jahr. „Wir nähern uns diesem Rekordwert nach einem Einbruch bei den Einsätzen in den vergangenen beiden Jahren langsam wieder“, sagt Obmann Anton Mayr, der nach dem Zivildienst beim Samariterbund in Feldkirchen hängen geblieben und im April für eine zweite Periode in seiner Funktion bestätigt worden ist. Ohne Zivildiener ließe sich der Rettungsdienst in dieser Qualität nicht aufrechterhalten – auch in Feldkirchen nicht. „Natürlich werben wir intensiv um junge Männer. Es ist erfreulich, dass sehr viele aus der Gemeinde und der Umgebung Interesse zeigen, bei uns ihren Dienst zu leisten“, betont Mayr. „Aber auch junge Frauen können das Freiwillige Soziale Jahr bei uns absolvieren. Die ersten Zwei machen bereits Dienst, wir sind jederzeit bereit für Nachfolgerinnen“, sagt Mayr. Zu den Aufgaben der Feldkirchner Rettung zählt auch der Wochenenddienst an den Badeseen während des Hochsommers. 90 Menschen sind durch die „Hilfe auf Knopfdruck“ dauernd mit der Rettungsstelle verbunden, die im Notfall rasche Hilfe garantiert. Ein wichtiger sozialer Dienst ist seit 25 Jahren „Essen auf Rädern“ – eine Einrichtung, die immer stärker nachgefragt wird. Täglich werden im Durchschnitt 31 Essen zugestellt – und das sieben Mal in der Woche. Dafür sind ausschließlich Ehrenamtliche verantwortlich. Die Rettungsstelle Feldkirchen ist vor allem in den Gemeinden Feldkirchen und Goldwörth aktiv. „Die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ist hervor- Obmann Anton Mayr und ein Zivildiener mit einem Rettungstransporter. ragend.“, freut sich Obmann Mayr, „Wir helfen uns gegenseitig aus, wenn einmal Not an Helferinnen und Helfern ist.“ Die direkte Notrufnummer des Samariterbundes lautet 0732/2124. Über 144 wird der Samariterbund verständigt, wenn der Notfall aus seinem Versorgungsgebiet kommt. ♦ -w.r.- Rettung in Feldkirchen 1972: Der erste VW-Krankenwagen wird in Feldkirchen stationiert. Die Gruppe Feldkirchen wird gegründet. 1978: Die Rettungsstelle bezieht das neue Gebäude am Landshaager Kirchenweg – heute ist es ein Wohnhaus. 2009: Die neue Rettungsstelle in der Gewerbeparkstraße 2 wird bezogen. Die Samariterbund Betriebs GmbH Linz errichtet im Zubau eine Tagesheimstätte, acht betreubare Wohnungen sowie Räumlichkeiten für Arztordination und Apotheke. Foto: Reisinger Mit der Hundekot-Infotafel möchte der OÖ. Bauernbund die Bevölkerung sensibilisieren. Eine Wiese ist kein Hundeklo Mittlerweile ist es für die meisten Hundehalter schon ganz normal, das „Sackerl fürs Gackerl“ beim Gassi- oder Spazierengehen zu verwenden. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Disziplin diesbezüglich stark verbessert. Doch „schwarze Schafe“ gibt es leider immer wieder. Und so ist auch die Bewegung in der freien Natur nicht grenzenlos möglich. Denn wenn der Hundekot auf Wiese, Weide, Acker oder Feldweg liegen bleibt, wird das Futter verunreinigt und kann zu Fehlgeburten bei Kühen führen. Der OÖ Bauernbund möchte die Bevölkerung erneut mit der „Hundekot- Infotafel“ auf diese Problematik hinweisen, die gerade in stadtnahen Gemeinden teilweise ein großes Problem ist. Foto: stock.adobe.com/Karoline Thalhofer – adobestock.com

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Juni 2022 15 | SPORT FUSSBALL UNTERHAUS Langsam lichten sich die Schleier... Wenige Runden vor Schluss lichten sich im heimischen Fußball-Unterhaus schön langsam die Schleier: Während die Titelaspiranten Bad Leonfelden (Landesliga) und Altenberg (Bezirksliga) ihre Aufstiegshoffnungen ad acta legen müssen, ist beim SV Lichtenberg in der 2. Klasse Nord- Mitte der Meisterdeckel bereits endgültig drauf. Wie bereits in der letzten Ausgabe angekündigt, machten die Schützlinge von Coach Daniel Wierstorff inzwischen alles klar und steigen als überlegener Titelträger in die 1. Klasse auf. Sie tun dies allerdings ohne ihren Meistertrainer: Dieser dockt in der kommenden Spielzeit beim Traditionsclub SK St. Magdalena an, wo er – falls die Urfahraner den Klassenerhalt doch noch schaffen – in der Landesliga Ost Chefcoach wird. Dort trifft er dann u. a. auf die SU Vortuna Bad Leonfelden: Die Kurstadtkicker konnten zuletzt nicht an die gewohnten Leistungen anschließen und müssen die Pläne für den Gang in die OÖ. Liga zumindest noch ein Jahr aufschieben. Nichts wird es mit dem SV Lichtenberg ist Meister in der 2. Klasse Nord-Mitte Aufstieg wohl auch für die Union Altenberg in der Bezirksliga Nord: Nach einer Heimniederlage im Derby gegen Gallneukirchen – dieses ging vor der sagenhaften Kulisse von 1.100 Zuschauern über die Bühne – ist der Meisterzug wohl in Richtung Putzleinsdorf abgefahren. Spannend bleibt dagegen der Abstiegskampf, in dem Hellmonsödt und Ottensheim den Gang in die 1. Klasse zu verhindern versuchen. ♦ Kicker-Legenden feierten ein Wiedersehen In der Halbzeitpause des Landesliga-Ost Meisterschaftsspiels zwischen der SU VORTUNA Bad Leonfelden und SV HAKA Traun fand die Ehrung der ersten Leonfeldner Meistermannschaft aus der Saison 1971/72 statt. Die erfolgreichen Kicker von damals – sie holten den ersten Titel nach der Vereinsgründung 1964 – freuten sich über das Wiedersehen und wurden vom damaligen Vereinsobmann Norbert Frühmann und dem jetzigen Leonfeldner Bürgermeister Thomas Wolfesberger ebenso willkommen geheißen wie von der aktuellen Vereinsführung. Anzeige Foto: UBL