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Mühlviertel Magazin Mai 2019

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24 | WIRTSCHAFT

24 | WIRTSCHAFT Mai 2019 | GUUTE MAGAZIN GUUTE Award Das Team der Malerei Wiesinger mit Firmenchef Andreas Wiesinger (ganz rechts) freut sich über den GUUTE Award. Malerei Wiesinger: Mit Teamwork zum Erfolg 2012 hat sich Andreas Wiesinger als Maler selbstständig gemacht – mit gerade einmal 27 Jahren. Heute sind im Betrieb des 34-Jährigen 16 Mitarbeiter angestellt, man ist in einem neuen Firmengebäude untergebracht und hat heuer erstmals den GUUTE Award gewonnen. Man kann durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen, wenn man auf die noch relativ kurze Firmenhistorie der Malerei Wiesinger in Walding eingeht. Denn seit der Gründung im Jahr 2012 hat sich der Betrieb von Andreas Wiesinger beständig weiterentwickelt. Zu Beginn gab es nur ein kleines Büro und eine Garage als Lager. Bereits ein Monat nach der Gründung konnte Andreas Wiesinger seinen ersten Mitarbeiter einstellen. Auch sein Vater und seine Mutter kamen wenig später in die Firma und machten einen echten Familienbetrieb daraus. Termintreue, Flexibilität und saubere Arbeit auf der Baustelle waren dem jungen Unternehmer schon immer wichtig. Das sorgte nicht nur für zufriedene Kunden, sondern sprach sich auch schnell herum. Die Aufträge wurden immer mehr – und auch die Mitarbeiter. „Wir haben jedes Jahr zwei bis drei neue Mitarbeiter aufgenommen. Schön langsam wurde aber der Platz an unserem alten Standort knapp“, erzählt Andreas Wiesinger, dessen Betrieb hauptsächlich Innen- und Fassadenmalerei, aber auch Holzanstriche, Lackierarbeiten, Bodenversiegelungen und Fliesenbeschichtungen anbietet. Nach reiflicher Überlegung entschied er sich schließlich, ein neues Betriebsgebäude zu errichten. Seit 2017 ist die Malerei Wiesinger in dem modernen Gebäude in der Waldinger Mühlkreisbahnstraße untergebracht. Der Gewinn des GUUTE Awards 2019 ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte. „Wir haben uns mit viel Engagement beworben. Das war auch gut, um sich den eigenen Betrieb einmal von einer anderen Seite anzusehen“, sagt Andreas Wiesinger. Dass man schlussendlich auch gewonnen hat, sorgt beim 34-jährigen Familienvater für große Freude: „Es ist schon speziell, dass wir als Handwerksbetrieb hier gewinnen konnten. Und die Betonung liegt auf WIR, denn der Preis ist eine Auszeichnung für unser gesamtes Team, das großartige Arbeit leistet.“ Der GUUTE Award soll auch als Motivation dienen, weiterhin so gute Arbeit zu leisten. Die Zufriedenheit der Kunden ist dabei der wichtigste Maßstab. „Wir legen einerseits sehr viel Wert auf Termintreue, sind auf der anderen Seite aber auch so flexibel, kurzfristig Aufträge anzunehmen“, sagt Andreas Wiesinger. Auf der Baustelle selber wird nicht nur sauber gearbeitet, sondern auch alles sauber hinterlassen. „Das ist uns besonders wichtig. Und das wird uns auch von unseren Kunden hoch angerechnet.“ Die Verleihung des GUUTE Awards wird Andreas Wiesinger gemeinsam mit seinen Mitarbeitern feiern. Denn guten Zusammenhalt gibt es nicht nur auf der Baustelle, sondern auch abseits davon. Etwa bei gemeinsamen Grillabenden, Ausflügen oder wie erst kürzlich beim Osternest suchen im Firmengebäude. Den GUUTE Award selber muss man übrigens nicht lange suchen: Dieser hat einen gut sichtbaren Ehrenplatz bekommen. ♦ Anzeige Foto: Malerei Wiesinger

GUUTE MAGAZIN | Mai 2019 25 | WIRTSCHAFT REGIONALES JOB-PORTAL MeinJob-Freistadt.at: Mehr Fachkräfte, weniger Auspendler Wie in allen Bezirken des Mühlviertels pendelt auch in Freistadt der Großteil der Arbeitnehmer nach wie vor täglich in den Zentralraum. Ein neues Job-Portal soll dabei helfen, die Auspendlerrate zu verringern und den ansässigen Betrieben zu dringend benötigten Fachkräften zu verhelfen. „Der Bezirk Freistadt legt wirtschaftlich spürbar an Dynamik zu“, sagt die Freistädter Wirtschaftskammer-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss. Mit ca. 950 Arbeitgebern und etwa 8700 Arbeitsplätzen habe man sich in den letzten Jahren gut entwickelt – auch dank der S10 und der Schaffung neuer Betriebsbaugebiete durch das Projekt INKOBA Freistadt. Doch die gute wirtschaftliche Entwicklung samt niedriger Arbeitslosigkeit hat auch eine Schattenseite: Denn so gut wie jede Firma im Bezirk Freistadt, die im Wachsen ist, suchen händeringend nach Personal, erklärt Am Portal „MeinJob-Freistadt.at“ sind viele Akteure beteiligt (v.l.): Alois Rudlstorfer (Leiter AMS Freistadt), INKOBA-Obmann Friedrich Stockinger, Unternehmer Rudolf Ortner, WKO-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss, Unternehmerin Dieta Dorninger, WKO-Bezirksstellenleiter Dietmar Wolfsegger und WKO-Bezirksausschussmitglied Christian Naderer. Lackner- Strauss. Das neu geschaffene Job-Portal „MeinJob-Freistadt.at“ soll hier Abhilfe schaffen. Unternehmen im Bezirk können gezielt nach Fachkräften suchen, offene Lehrstellen bewerben und über ihren Betrieb informieren. Die Arbeitnehmer hingegen können auf der Website die Stellenanzeigen auf der Suche nach ihrem Traumberuf ganz in ihrer Nähe durchforsten. „Pendeln wird vererbt“ Die Statistik zeigt, dass der Anteil der Auspendler in den Zentralraum nach wie vor sehr hoch ist. Dabei nehmen viele Arbeitnehmer lange Wegstrecken und Fahrzeiten in Kauf. „Die Tradition des Pendelns wurde nun über zwei Generationen weitergegeben und hat sich in den Köpfen festgesetzt. Das müssen wir ändern“, sagt Unternehmer Rudolf Ortner, der sich mit der Pendel-Thematik intensiv auseinandergesetzt hat. Das Portal „MeinJob- Freistadt.at“ soll demnach nicht nur eine Job-Plattform sein, sondern auch zur Bewusstseinsbildung beitragen. „Vielen Pendlern sind die großen Nachteile, die sie in Kauf nehmen, gar nicht richtig bewusst. Wer täglich 30 km zur Arbeit fährt, muss jährlich zwischen 3.000 und 5.000 Euro für Fahrkosten investieren und lässt insgesamt etwa 17 Tage Freizeit einfach auf der Strecke“, sagt Ortner. Für WKO-Geschäftsstellenleiter Dietmar Wolfsegger und WKO-Bezirksausschussmitglied Christian Naderer ist „MeinJob-Freistadt“ zudem die ideale Plattform, um den Bezirk als attraktive Arbeits- und Lebensregion zu präsentieren. Einer Studie zufolge liegt Freistadt österreichweit sogar unter den Top 5 der Bezirke mit der höchsten Lebensqualität. „Und wer nicht mehr pendeln muss, sondern im Bezirk lebt und arbeitet, der kann seine Lebensqualität sogar noch steigern“, sind sich Wolfsegger und Naderer sicher. Fotos: GUUTE Magazin/Enzenhofer Brauerei-Geschäftsführer Ewald Pöschko, Serviceleiterin Silvia Schober, Küchenchef Markus Gahleitner und Brauhaus-Geschäftsführer Helmut Satzinger freuen sich über die erste Falstaff-Gabel. Brauhaus Freistadt mit Falstaff-Gabel ausgezeichnet Das Gourmetmagazin „Falstaff“ ist eigentlich eher für seine Affinität für gute Weine und die entsprechenden Lokale bekannt. Umso größer ist die Freude im Freistädter Brauhaus, dass man auch als bodenständiges Bierwirtshaus kürzlich mit einer Gabel ausgezeichnet worden ist. Vor allem das gute Essen, das ausgezeichnete Service und das besondere Ambiente im barocken Brauhaus kam bei den Falstaff-Testern sehr gut an. Trotz der – wenig überraschenden – kleinen Abstriche bei der Weinkarte ging sich so die entsprechende Punkteanzahl für die Verleihung einer Gabel aus. Brauhaus-Chef Helmut Satzinger bedankte sich bei seinen Mitarbeitern für die ausgezeichnete Arbeit: „Das ist eine Auszeichnung für unser gesamtes Team und ein Ansporn, um weiterhin so gut zu arbeiten.“