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Mühlviertel Magazin Mai 2022

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18 | WIRTSCHAFT

18 | WIRTSCHAFT Mai 2022 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN Wimberger­ Gruppe trotzte Pandemie und konnte 2021 weiter zulegen Auf ein trotz der Corona­Pandemie gutes Jahr 2021 kann die Wimberger­Gruppe zurückblicken: Das Bauunternehmen konnte deutlich zulegen und den Umsatz auf rund 147 Millionen Euro steigern. Sind mit der Entwicklung der Wimberger Unternehmensgruppe zufrieden: Die Geschäftsführer Christian Wimberger (re.) und Norbert Königsecker. Foto: Wimberger Anzeige „Durch die Coronakrise und den damit einher gehenden Lockdowns ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bei der Bevölkerung noch mehr gewachsen. Die wirtschaftliche Unsicherheit und Sorge um eine Geldentwertung einerseits, aber auch die niedrigen Bankzinsen andererseits haben viele Familien überzeugt, in ein Eigenheim zu investieren“, sagt Chef Christian Wimberger zum Wachstum. Dieses beträgt gegenüber 2020 rund 10 Prozent. Von den 700 umgesetzten Projekten waren knapp 80 Prozent Einfamilienhäuser, 15 Prozent Sanierungen oder Um- und Zubauten und fünf Prozent landwirtschaftliche Gebäude. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs von 670 auf deren 750, wobei dem Berufsnachwuchs breites Augenmerk geschenkt wird: 100 Lehrlinge werden in der Firmengruppe bzw. in der hauseigenen Lehrlingsakademie ausgebildet. Die Firmengruppe ist inzwischen auf 12 Betriebe angewachsen, im Vorjahr kam ein Haustechnikbetrieb im Bezirk Mistlbach in Niederösterreich dazu. Baugründe werden knapp Bei der Umsetzung ihrer Projekte ist die Wimberger-Gruppe mit dem zunehmenden Mangel an Baugründen konfrontiert. „Die Suche nach dem passenden Grundstück dauert oft Jahre, die eigenen Ansprüche können häufig nicht 100%ig erfüllt werden“, erklärt Christian Wimberger dazu. Er bricht daher eine Lanze dafür, dass bestehenden Gebäuden mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. „Wir bauen den Bereich Revitalisierung immer mehr aus und sehen das auch als Beitrag zur Ressourcenschonung“, sagt der Firmenchef. Einen weiteren Schwerpunkt setzt das Unternehmen bei Bauvorhaben für die Zielgruppe 55 Plus. Hier hat Wimberger – so Geschäftsführer Norbert Königsecker – mit barrierefreien Neubauten für Senioren, Um- und Zubauten für mehrere Generationen unter einem Dach und Lösungen für die Pflege zu Hause drei innovative Tools im Portfolio. „Die Resonanz auf diese Angebote zeigt uns, dass wir mit diesen Schwerpunkten genau richtig liegen. Besonders vorausschauendes Denken in Bezug auf Pflege ist oftmals ein Tabuthema in der Familie, konstruktive Ansätze und Lösungen helfen hier sehr und werden auch gerne in Anspruch genommen“, sagt Königsecker dazu. ♦

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Mai 2022 19 | LOKALES MÜHLVIERTLER KERNLAND „WeLocally“ soll regionale arbeit Zusammenfördern Als Pilotregion in Österreich will man in der LEADER­ Region Mühlviertler Kernland Abwanderung, leerstehenden Ortszentren und Fachkräftemangel mit einem mutigen Ansatz entgegenwirken: Und zwar mit dem Projekt „WeLocally“, das mithilfe digitaler Tools die regionale Vernetzung intensivieren soll. Unter https://muehlviertler-kernland.welocally.at findet man sämtliche digitale Angebote der neuen Plattform „WeLocally“ im Mühlviertler Kernland. Sich ein virtuelles Schaufenster einrichten, Veranstaltungen und Kurse erstellen, Co-Working-Räumlichkeiten suchen und anbieten oder Kooperationspartner finden: Das sind einige der Möglichkeiten, die die digitale Plattform „WeLocally“ bieten soll. Die Zielgruppe beschränkt sich dabei nicht nur auf Selbstständige und lokale Unternehmen, sondern umfasst auch Vereine, Kulturschaffende und Privatpersonen. „Mit ‚WeLocally‘ wollen wir die ‚MacherInnen‘ in der Region vernetzen und näher zusammenbringen“, sagt Mirjam Mieschendahl, Gründerin der digitalen Plattform, die mit ihrem Team ein ähnliches Projekt in Wien mit mittlerweile 9.000 Nutzern erfolgreich umgesetzt hat. Im Mühlviertler Kernland sei man da noch am Anfang, sagt LEADER-Managerin Conny Wernitznig: Bisher hätten sich etwa 100 „MacherInnen“ auf der neuen Plattform registriert. Damit sei der Grundstein für die erfolgreiche Nutzung gelegt: „Mit den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten können wir einige Themen verbinden und auf den Weg bringen. Coworking, neues Wohnen und Arbeiten, Digita- Grafi k: WeLocally lisierung und vor allem, Menschen in der Region zu verbinden: All das und noch viel mehr ist und wird mit ‚We- Locally‘ möglich“, hat sie große Erwartungen an die digitale Plattform. Auch Fritz Robeischl, Bürgermeister von Pregarten und Obmann der LEADER-Region Mühlviertler Kernland, sieht in „WeLocally“ ein geeignetes Instrument zur Belebung der Region. „Leerstände sind leider in einigen Gemeinden der LEADER-Region ein großes Thema, mit dem viele negative Auswirkungen verbunden sind. Hier sind kreative und neue Denkansätze gefragt, um diesen Problemen entgegenzuwirken. Die Plattform ‚WeLocally‘ bietet hier sicherlich flexible Lösungen, die vor allem bei jungen Menschen gefragt sind.“ ♦ -m.e.- Das mük in neuem Kleid Mit einem umfassenden Redesign schärft das mük in Freistadt seine Marke als Kunsthandwerkshaus und holt die bunte Vielfalt an AusstellerInnen vor den Vorhang. Im Rahmen eines LEADER- Projekts wurde in den vergangenen Monaten das Profi l des mük geschärft: So werden Besucher und Kunden im mük-Haus schon im Eingangsbereich durch „Erzählkarten“ mit den Menschen hinter den ausgestellten Werken vertraut gemacht. Das neue mük-Magazin gibt einen optisch sehr ansprechenden Überblick über die Aktivitäten im Haus und stellt Kunstschaffende näher vor. Als Botschafterin für das Mühlviertler Kunsthandwerk weit über das Mühlviertel hinaus wirkt zudem die neu gestaltete Webseite www.mük.at. Foto: Ziegler v.l.: LEADER Geschäftsführerin Conny Wernitznig (Region Mühlviertler Kernland) mit Obfrau Christa Oberfichtner und Obfrau Stellvertreterin Maria Ruhsam.