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Mühlviertel Magazin Mai 2022

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20 | LOKALES

20 | LOKALES Mai 2022 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN STADTNAH UND DOCH IM GRÜNEN Wohnungen in Eidenberg werden von der WOBAG übergeben Wohnen im Grünen im Zentrum von Eidenberg und in der Nähe zur Landeshauptstadt Linz – dieser Wunsch geht am 5. Mai 2022 für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner in Beisein von LAbg. Bgm. DI Josef Rathgeb, LAbg. Günter Pröller und Abt Dr. Reinhold Dessl in der Wohnanlage Eidenberg in Erfüllung. Es wurden 24 Eigentumswohnungen mit großzügigen Terrassen/Loggien errichtet. Das Projekt wird von Nahwärme Eidenberg mit Wärme versorgt. Alle Wohnungen zeichnen sich durch optimale Grundrissgestaltung und qualitativ hochwertige Substanz aus. Die Größe der Wohnungen liegt zwischen 73 m² und 96 m². Damit wir der Natur wieder einen Teil der verbauten Fläche zurückgeben können, werden sämtliche Dach- EDELSTAHLKAMINE PAMMER Großes Sortiment an hochwertigen Produkten flächen über der Tiefgarage und über den Häusern begrünt. Diese Gründächer halten nicht nur das Regenwasser zurück, sondern schützen auch die Dachabdichtung, zum Beispiel vor Hagel. Entlang der Tiefgaragenwand wird ein Kinderspielplatz, an der Garagenwand ein Klettergarten zwischen den Kletterplanzen errichtet. Unter der Terrasse der Wohnung ergibt sich ein gedeckter Sitzplatz. So können Gebäudeteile in die Mit Top­Qualität und großer Auswahl ist Gerhard Pammer seit über 20 Jahren gefragter Partner im Bereich Edelstahlkamine. Gerhard Pammer weiß, worauf es bei Edelstahlkaminen ankommt: Denn er ist seit über 20 Jahren in diesem Bereich tätig. Zuerst führte er selbst hauptsächlich Kaminsanierungen durch, später konzentrierte er sich auf den Groß- und Einzelhandel mit Edelstahlkamin-Systemen. Was ihm dabei immer wichtig war: Top-Qualität von namhaften Produzenten. „Alle Produkte sind für Österreich zertifizierte Systeme mit 25 Jahren Garantie vom Hersteller“, sagt Pammer. Die gängigsten Produkte hat er in seiner Firma zur Abholung auf Lager, man kann aber auch online bestellen unter www.edelstahlkamin-shop.at: „Die bestellten Produkte werden dann gratis direkt vom Hersteller zum Kunden geliefert.“ Beratung vom Experten Das Sortiment ist breit gefächert: Einwandige Rohrsysteme für Kaminsanierungen gibt es in verschiedenen Wandstärken, ebenso wie doppelwandige Systeme für den Neubau oder nachträglichen Einbau. Wer besonderen Wert auf die Optik legt, der greift auf das Designersystem mit glatt gebürsteter Rohrsäule zurück, das zudem ohne Freizeitanlage des Projektes optimal integriert werden. Die WOBAG bedankt sich bei der Gemeinde, bei allen Planern und ausführenden Firmen/Personen für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen Eigentümern eine glückliche Zeit in ihrer neuen Immobilie für Ihre Zukunft. Weitere Projekte sind in St. Martin, Bad Mühllacken, Kollerschlag und Ottensheim in Planung. ♦ Infos: Tel. 07234 84262­46630 Mail: office@wosig.at Egal ob für Sanierung, Neubau oder Nachrüstung: Gerhard Pammer hat den richtigen Edelstahlkamin im Sortiment. Klemmbänder auskommt. Mit seinem großen Erfahrungsschatz bietet Gerhard Pammer seinen Kunden natürlich auch Top-Beratung, um die optimale individuelle Lösung zu finden. ♦ Kontakt: Gerhard Pammer Unterwaldschlag 29, 4183 Traberg Telefon: +43 (0)664 1839795 Foto: Pammer Anzeige Anzeige

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Mai 2022 21 | LOKALES LHStv. Manfred Haimbuchner: „Ich sehe den sozialen Wohnbau nicht in Gefahr!“ Trotz der aktuellen schwierigen Rahmenbedingungen sieht LHStv. Manfred Haimbuchner den sozialen Wohnbau nicht in Gefahr. Dieser sei – so der Wohnbaureferent des Landes OÖ. im Interview mit dem GUUTE Mühlviertel Magazin – nach wie vor gesichert. Die Fragen stellte Chefredakteur Bernhard Haudum. Foto: Wakolbinger Durch Corona und den Ukraine-Krieg sind die Wohnkosten enorm gestiegen. Was tut das Land OÖ., damit Wohnen weiter leistbar bleibt? Haimbuchner: Im Hinblick auf die gestiegenen Baukosten hat die Wohnbaupolitik des Landes OÖ schon 2021 begonnen gegenzusteuern. Durch eine Anhebung der Baukostenobergrenzen und eine Förderung jeder fertiggestellten Wohneinheit mit Direktzuschüssen, wurde entscheidend zur Erhaltung der Leistbarkeit beigetragen. In enger Zusammenarbeit mit den Wohnbaugenossenschaften und Bauträgern, konnte auch 2021 noch ausreichend leistbarer Wohnraum geschaffen werden. Trotz all dieser Maßnahmen, steht der Wohnbau weiter unter einem enormen Kostendruck. Ich habe deswegen das Gespräch mit den Gemeinnützigen Bauvereinigungen und der Bauinnung in der WKOÖ gesucht, um hier gemeinsam Ansätze zu erarbeiten. Diese sollen verhindern, dass sich die Baukostensteigerungen ausschließlich zu Lasten der Mieterinnen und Mieter auswirken. Wir werden im geförderten Wohnbau deswegen im Jahr 2022 nicht ganz so viele Wohneinheiten fertigstellen wie ursprünglich geplant, aber dafür wird es auch keine Mehrbelastung für die Mieterinnen und Mieter geben. Die Schaffung von Wohnungseigentum bzw. Einfamilienhäusern wird durch die explodierenden Kosten immer schwieriger. Was raten Sie jenen Bürgerinnen und Bürgern, die trotz der Teuerungen in das Wohnen investieren möchten? Haimbuchner: Derzeit ist es sicherlich nicht einfach, Wohnungseigentum zu schaffen, was einerseits vom derzeit schwierigen Umfeld, andererseits aber auch von vielen individuellen Faktoren abhängig ist. Die Wohnbauförderung steht natürlich gerne beratend zur Seite und was man aber allen Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern ans Herz legen kann, ist auf die Förderungen des Landes Oberösterreich zurückzugreifen, da mit den angebotenen Finanzierungsvarianten einfach mehr Planungssicherheit besteht. Ich lasse derzeit in meinem Ressort die Mietkaufvariante wieder verstärkt prüfen, weil mit ihr die Möglichkeit auf Eigentum erleichtert wird. Junge Menschen und Familien sind von den Kostensteigerungen besonders betroffen. Wie wird dieser Zielgruppe geholfen? Haimbuchner: Der soziale Wohnbau und die Förderangebote des Landes OÖ bieten für alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sehr attraktive Angebote. Für junge Menschen wurde schon vor Jahren eigens das Modell des „Jungen Wohnens“ geschaffen, welches den Start in die ersten eigenen vier Wände besonders kostengünstig macht. Überall dort wo es „Junges Wohnen“-Projekte heute schon gibt, ist die Belastung für junge Menschen deutlich geringer. Nicht zuletzt hängt auch die Baubranche aufgrund der Entwicklungen und durch Lieferengpässe in den Seilen. Sehen Sie dadurch den sozialen Wohnbau in Gefahr? Haimbuchner: Diese Entwicklung trifft die gesamte Bauwirtschaft, also natürlich auch die gemeinnützigen Bauvereinigungen. Wir haben im letzten Jahr schon an einigen Stellschrauben gedreht, um sicherzustellen, dass die Schaffung leistbaren Wohnraumes weiterhin möglich ist. Die Situation ist nach wie vor keine einfache, aber in Gefahr sehe ich den sozialen Wohnbau nicht. Rechnen Sie mittelfristig mit einer Entspannung der Situation? Haimbuchner: Das ist von vielen Faktoren abhängig. Eine Entspannung kann es nur geben, wenn die Lieferketten wieder reibungslos funktionieren und wenn es die Bundesregierung schafft, eine echte und nachhaltige Entlastung bei den Energiepreisen auf den Weg zu bringen. Das wird aber wohl nicht von heute auf morgen passieren und so lange werden wir alles und mögliche tun, um Wohnraum leistbar zu halten und den Konjunkturmotor Bauwirtschaft am Laufen zu halten. Zusätzlich sehe ich die Situation aber auch als Ansporn, noch mehr auf unsere heimischen Unternehmen und Baustoffe aus der Region zu setzen. Der Wirtschaftsstandort Österreich wird sich noch weiter emanzipieren müssen. ♦