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Mühlviertel Magazin November 2020

10 | LOKALES

10 | LOKALES November 2020 | GUUTE MAGAZIN Freuen sich über die trotz der Corona-Pandemie erfolgreiche Entwicklung ihrer Bank: Die SMW-Vorstände Christian Terink (re.) und Peter Werner. Sparkasse Mühlviertel West trotz Corona weiter auf Wachstumskurs Unbeeindruckt von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigt sich die Sparkasse Mühlviertel West Bank AG: Die traditionsreiche Regionalbank steuert der Krise zum Trotz weiter auf Wachstumskurs. „Wir behaupten uns im regionalen Wettbewerb sehr gut und gewinnen permanent Kunden dazu.“ CHRISTIAN TERINK „Wir sind gut unterwegs“, freuen sich die beiden Vorstände Christian Terink und Peter Werner. Dabei entwickle sich vor allem das Geschäft mit der Finanzierungsleistung sehr gut: „Wir haben bis September im Jahr 2020 rund 100 Millionen Euro an Neufinanzierungen zur Verfügung gestellt“, sagen die beiden Bankenchefs. Diese Summe ist umso bemerkenswerter, da der Lockdown im Frühjahr auch an der SMW nicht spurlos vorüber gegangen ist. „Natürlich haben die Wochen des Stillstandes weh getan. Unsere Mannschaft ist aber zusammengerückt und hat diese schwierige Zeit sehr gut hinter sich gebracht“, sagt Vorstandschef Terink. Dabei hat es den Sparkassen-Mitarbeitern in der Krise an Arbeit nicht gefehlt. „Wir sind unseren Kunden in der schwierigen Zeit im wahrsten Sinne des Wortes mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Das Engagement im Bereich der Förderungen und Unterstützungen war fordernd und hat uns manchmal auch über die normalen Geschäftszeiten hinaus begleitet“, erinnert sich der Bankenchef. Geringeres Ergebnis Corona wird sich auch im Ergebnis der Bank für das Jahr 2020 niederschlagen. „Aufgrund der Prognosen werden wir höhere Risikovorsorgen bilden. Das wird im Jahresergebnis seinen Niederschlag finden“, sagt Christian Terink. Unangetastet bleibt die hohe Eigenkapitalquote: Diese liegt nach wie vor bei 21 Prozent – und damit im Reigen vergleichbarer Institute deutlich über dem Branchenschnitt. Ein wichtiger Aspekt abseits der nackten Zahlen ist auch die Verankerung in der Region. Hier setzt die SMW Bank AG ihre lange Tradition fort und ist den Mühlviertler Aktionären ebenso eng verbunden wie dem Leben in der Region, hinter dem man als Partner und Förderer steht. Diese Verwurzelung fasziniert auch den neuen Vorstand Peter Werner, der seit knapp drei Monaten als Nachfolger von Ignaz Kopf in der SMW tätig ist. „Ich erlebe praktisch täglich, wie sehr unsere Bank Teil des Mühlviertels ist. Das ist eine ganz spezielle Qualität und macht die Arbeit besonders erfüllend“, sagt der Banker. Privat habe er sich in seiner neuen Heimat dabei bereits gut eingelebt: „Ich bin mit meiner Foto: SMW/Foto-Kunstlicht/Wagner

GUUTE MAGAZIN | November 2020 11 | LOKALES Lebensgefährtin jetzt in Aigen zu Hause und fühle mich sehr wohl“, betont Werner. Kunden vertrauen SMW Nicht der private, sondern der banktechnische Wohlfühlfaktor ist es, der der Sparkasse Mühlviertel West trotz der schwierigen Zeiten neue Kunden beschert. „Wir behaupten uns im regionalen Wettbewerb sehr gut und gewinnen permanent Kunden dazu“, freut sich Christian Terink. Dabei spiele – so der Vorstandschef – die ideal passende Filialstruktur der SMW eine wichtige Rolle. „Die guten Beziehungen vor Ort sind von enormer Bedeutung und sorgen dafür, dass wir mit unseren Dienstleistungen ganz unmittelbar an den Menschen sind“, erklärt Terink. Hier seien die Mitarbeiter der entscheidende Schlüsselfaktor: „Wir haben ein ausgezeichnetes Team, das unsere Philosophie vor Ort authentisch lebt!“ Damit die „Sparkassenfamilie“ auch in Zukunft weiterhin gut funktioniert, investiert die SMW in den Berufsnachwuchs. Lehrlinge und Berufs-Neueinsteiger werden entsprechend gefördert und durch eine profunde Ausbildung mit dem Rüstzeug für ihre Berufslaufbahn versehen. Und diese sei – so Peter Werner – durch Corona wieder deutlich attraktiver geworden. „Die Leute haben im Frühjahr gesehen, wie wichtig eine funktionierende Versorgung mit Bankdienstleistungen ist. Dies wirkt sich auf das Image unseres Berufes deutlich aus“, sagt der Banken-Vorstand. ♦ -b.h.- Sparkasse MW Mehr als 150 Jahre alt (geht auf die 1869 gegründete Sparkasse in Rohrbach zurück) 1995 Gründung der Sparkasse Mühlviertel West Bank AG Zentrale in Rohrbach/Berg Filialen in Aigen-Schlägl, Bad Leonfelden, Haslach, Helfenberg, Lembach, Neufelden, Oberneukirchen, Reichenthal, Sarleinsbach, St. Martin/M. und Ulrichsberg. SB-Filialen im Landeskrankenhaus Rohrbach, der IQ Tankstelle Altenfelden, der Marktgemeinde Kollerschlag und der Shell Tankstelle Rohrbach Bilanzsumme 2019: 736,8 Millionen Euro Vorstand: Christian Terink (Vorsitzender), Peter Werner GENIESSERHOTEL BERGERGUT Schauspiellegende Otto Retzer war von Mühlviertler Idylle begeistert Foto: Bergergut Kurz nach den Feierlichkeiten rund um seinen 75. Geburtstag entdeckte der österreichische Schauspieler & Regisseur Otto Retzer die Idylle und den Reiz des Mühlviertels für sich. Gemeinsam mit seiner Frau genoss er im Bergergut in Afiesl genussvolle und entschleunigte Urlaubstage. Dabei wurde er bei der Bergergut-Gourmet Tour „Slow Food. Slow Motion“ für Oldtimer & Boliden zu einem neuen Fan des Grenzgebiets. Mit dem Waldinger Unternehmer und Oldtimerprofi Ing. Peter Zellinger als versierten Tourguide an der Seite entdeckte Retzer im Mühlviertler Hochland wunderbare Touren und faszinierende Orte und Plätze. Kulinarisch wurde er von Bergergut-Chef Thomas Hofer mit echten Spezialitäten verwöhnt. Dabei hatten es die Mühlviertler Grammelknödel dem TV-Star besonders angetan. ♦ Otto Retzer im Mühlviertel: v.l.: Familie Retzer, die Gastgeber Eva-Maria Pürmayer & Thomas Hofer vom Hotel Bergergut und Tourguide Peter Zellinger.