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Mühlviertel Magazin November 2020

4 | LOKALES

4 | LOKALES November 2020 | GUUTE MAGAZIN ERFOLGSGESCHICHTE INKOBA STERNGARTL Nach nahezu vollständiger Verwertung wird über eine mögliche Erweiterung nachgedacht Knapp 80.000 m 2 beträgt die gesamte Fläche der interkommunalen Betriebsansiedelung (INKOBA) Sterngartl. Bis auf 10.000 m 2 ist mittlerweile alles vergeben. Noch heuer werden ein Lebensmittelproduzent und ein international tätiger moderner Schlossereibetrieb mit den Bauarbeiten an ihren neuen Firmenstandorten im INKOBA Sterngartl Betriebsbaugebiet beginnen. Mit weiteren Interessenten sind bereits die Kaufverträge abgeschlossen oder man stehe kurz davor, berichtet INKOBA- Geschäftsführer Matthäus Haas: „Die komplette Verwertung des Areals ist absehbar.“ Dass die Unternehmen gerade während der Corona-Krise inves- tieren, freut ihn ganz besonders: „Die ganze Region profitiert von den Betriebsansiedelungen. Hier werden wichtige Voraussetzungen für eine positive und vor allem nachhaltige Entwicklung geschaffen.“ Nachhaltig sind auch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In der Endausbaustufe werden in der INKOBA Sterngartl ca. 500 neue Arbeitsplätze entstehen. „Hier werden Jobs gesichert und neue Jobs geschaffen – in der Region. Die Menschen, die hier arbeiten, „Die ganze Region profitiert von den Betriebsansiedelungen im INKOBA“, sagt Geschäftsführer Matthäus Haas. sparen sich das Pendeln und profitieren von einer höheren Lebensqualität“, ist Oberneukirchens Bürgermeister und INKOBA-Vorstandsmitglied Josef Rathgeb überzeugt. Bad Leonfeldens Bürgermeister und INKOBA-Obmann Alfred Hartl denkt gemeinsam mit seinen Kollegen aus den insgesamt zwölf beteiligten Gemeinden bereits über eine mögliche Erweiterung des Areals nach: „Bei der Erstellung unseres Ortsentwicklungskonzepts werden zusätzliche Flächen für eine mögliche Erweiterung angedacht.“ ♦ Foto: Archiv/Enzenhofer Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Andreas Röbl Nah versorgt. Sicher versorgt. Fleischer, Bäcker, Obst- und Gemüsebauern. Unsere Lebensmittelproduzenten sorgen auch in Krisenzeiten für einen Einkaufskorb voller regionaler Produkte. Du kannst sie unterstützen. Mit einem Einkauf beim regionalen Nahversorger. www.land-oberoesterreich.gv.at Anzeige

GUUTE MAGAZIN | November 2020 5 | POLITIK BAD LEONFELDEN Entscheidung über Polit-Zukunft soll bis Jahresende fallen BÜRGERMEISTER Hartl Bis zum Jahresende soll feststehen, ob Alfred Hartl im kommenden Jahr noch einmal Bürgermeisterkandidat der ÖVP Bad Leonfelden sein wird. Mitten in der „heißen Phase“ sind in der ÖVP Bad Leonfelden die Gespräche über die politische Zukunft in der Kurstadt: Bis zum Jahresende soll feststehen, mit welchem Spitzenkandidaten bzw. welchem Team die im Gemeinderat klar dominierende Fraktion in die Wahlen im September 2021 gehen wird. Foto: ÖVP, M. Aigner „Wir diskutieren in einem guten und sehr konstruktiven Klima die Möglichkeiten und spielen viele Varianten durch. Der Prozess, in den alle VP-Teilorganisationen eingebunden sind, wird noch ein bisschen dauern“, sagte ÖVP-Stadtparteiobmann und Bürgermeister Alfred Hartl auf Anfrage gegenüber dem GUUTE Mühlviertel- Magazin. Dabei ließ er eine Antwort auf die Frage, ob er 2021 noch einmal antreten werde, offen. „Wenn ich mich diesbezüglich jetzt festlegen würde, würden sich die laufenden Gespräche ja ad absurdum führen. Es wird am Ende eine Lösung geben – und ich bin davon überzeugt, dass diese eine Gute sein wird“ – so Hartl. Neue Polit-Konkurrenz Der Weichenstellung in der Bad Leonfeldner Volkspartei – sie hält im Gemeinderat mit 14 von 25 Mandaten die absolute Mehrheit – fällt auch insofern besondere Bedeutung zu, als auf die Partei neue politische Konkurrenz zukommt. Während die Zukunft der Bürgerliste ELWIS, die mit sechs Sitzen im Kurstadt-Parlament vertreten ist, noch nicht ganz klar ist, steht eine Ortsgruppe der Grünen für den Urnengang 2021 bereits in den Startlöchern. „Wir haben damit gerechnet, dass die Grünen kandidieren werden. Es gab ja diesbezüglich schon bislang Aktivitäten – und diese finden nun ihren Niederschlag“, sagte Alfred Hartl zum neuen Mitbewerber. Dass dieser etwa bei den Jungwählern überdurchschnittlich punkten könnte, glaubt er dabei aber nicht: „Für die Jugend haben wir mindestens ein so gutes Angebot – sowohl inhaltlich als auch personell“, ist der ÖVP-Stadtparteichef überzeugt. ♦ -b.h.- Foto: Stadtgemeinde Pregarten/R. Gutenthaler PREGARTEN Mit Anton Scheuwimmer nahm eine Bürgermeister- Legende den Hut Mit dem Pregartner Bürgermeister Anton Scheuwimmer trat vor wenigen Tagen der dienstälteste Ortschef des Bezirkes Freistadt ab. „Als Bürgermeister aufzuhören, ist keine leichte Entscheidung. Besonders wenn man von der Bevölkerung mehrmals in dieser Funktion bestätigt wurde. Aus meiner Überzeugung ist der Zeitpunkt richtig gewählt und ich freue mich, die Verantwortung an die nächste Generation übergeben zu dürfen“, sagte Scheuwimmer bei seinem Abgang. „Gerne denke ich an die abgelaufenen Jahrzehnte zurück, nicht nur auf die umgesetzten Projekte und erreichten Ziele. Unzählige Kontakte mit der Bevölkerung mit allen Höhen und Tiefen haben mir einen riesigen Erfahrungsschatz bereitet“, ergänzte der scheidende Ortschef. „Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und den Der scheidende Bürgermeister Anton Scheuwimmer (Mitte) mit seinem designierten Nachfolger Fritz Robeischl (li.) und Amtsleiter Holger Hasenöhrl. Gemeinderäten haben wir viel für Pregarten erreicht“. Anton Scheuwimmer war seit 1987 im Gemeinderat, davon zwei Jahre als Vizebürgermeister und 29 Jahre als Bürgermeister. In diesem langen Zeitraum verpasste er keine einzige der insgesamt 243 Gemeinderatssitzungen. ♦