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Mühlviertel Magazin November 2021

4 | WAHL

4 | WAHL 2021 November 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN » gibt es klare Verhältnisse: Die ÖVP hat im Gemeinderat weiterhin die absolute Mehrheit – und VP-Kandidat Thomas Wolfesberger wurde mit mehr als 65 Prozent der Stimmen zum Stadtchef gewählt. Im Bezirk Rohrbach gab es in Kollerschlag eine handfeste Sensation: Dort verlor die ÖVP den Bürgermeister an die SPÖ. Mit dem VP-Mann LAbg. Georg Ecker - er ist auch Bezirksparteiobmann - musste dabei eine lokale VP-Politgröße eine äußerst schmerzliche Niederlage hinnehmen. Auch im Bezirk Freistadt kam mit Amtsinhaberin Elisabeth Teufer in der Bezirkshauptstadt ebenfalls eine VP-Politikerin schwer unter die Räder: Sie musste nach heftigen Verlusten im Gemeinderat in der Stichwahl auch das Amt der Stadtchefin an Christian Gratzl (SPÖ) abgeben. Die Niederlagen: Heftig erwischte es die bislang tonangebende Volkspartei in Gallneukirchen: Dort blieb die SPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten Sepp Wall-Strasser sowohl bei den Gemeinderatswahlen als auch bei den Bürgermeister-Direktwahlen erfolgreich. In Reichenau überholte Peter Paul Rechberger mit seiner Liste MiR Amtsinhaber Hermann Reingruber (VP) um ganze drei Stimmen. Reingruber warf daraufhin das Handtuch und trat zur Stichwahl nicht mehr an. In Ottensheim musste Klaus Hagenauer von der Bürgerliste „pro O“ nach den Gemeinderatswahlen auch bei der Bürgermeister-Stichwahl VP-Amtsinhaber Franz Füreder mit 52,74 Prozent den Vortritt lassen. In Steyregg büßte mit der SBU ebenfalls eine Bürgerliste den Ortschefsessel ein – dieser ging an Gerhard Hintringer von der SPÖ. Außerhalb des Bezirkes Urfahr-Umgebung war u.a. die Niederlage der SPÖ-Größe Erich Wahl in St. Georgen an der Gusen bemerkenswert – er verlor die Bürgermeister-Stichwahl gegen den VP-Kandidaten Andreas Derntl. Und im Bezirk Rohrbach blieb Bgm. Albert Stürmer (VP) in St. Johann/Wbg. ein Polster von ganzen 23 Stimmen, mit dem er nun gegenüber SP-Herausforderin Juliane Fuchs weiter im Amt bleiben kann. Die Achtungserfolge: In Engerwitzdorf konnte Mario Moser-Luger von der SPÖ Amtsinhaber Herbert Fürst von der ÖVP kräftig fordern: Der Ortschef brauchte nach 49,71 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang einen zweiten Anlauf, um mit 54,5 Prozent der Stimmen weiter im Amt zu bleiben. In Lichtenberg schafften die Grünen bei ihrem ersten Antreten für den Gemeinderat aus dem Stand fast 19 Auch wenn die 40 Prozent-Marke verfehlt wurde, jubelte man bei der OÖVP am Wahlsonntag über den klaren Erfolg. Punkteten für die VP: Sabine Lindorfer holte in Feldkirchen/D. die Gemeinderatsmehrheit zurück, Franz Füreder hatte in Ottensheim sowohl bei den Bürgermeisterwahlen als auch jenen zum Gemeinderat die Nase vorne. Prozent der Stimmen oder fünf Mandate, die VP konnte hauchdünn ihre absolute Mehrheit halten. Auch in Bad Leonfelden schlugen sich die Grünen mit vier Mandaten wacker – sie blieben damit eines vor der höher eingeschätzten Bürgerliste STIL. In Kirchschlag brachte es die Bürgermeisterkandidatin der Grünen, Julia Reiter, auf fast 24 Prozent der Stimmen und ließ damit die frühere FPÖ-Spitzenpolitikerin Anneliese Kitzmüller klar hinter sich. Gegen den VP-Kandidaten Michael Mair hatten beide allerdings keine Chance – er holte sich mit 65,47 Prozent gleich im ersten Wahlgang den Bürgermeistersessel. Im Bezirk Rohrbach zwang FPÖ-Kandidat Ricardo Lang die amtierende VP-Bürgermeisterin von Aigen-Schlägl, Elisabeth Höfler, in eine Stichwahl, die sie dann mit 54,36 Prozent der Stimmen für sich entscheiden konnte. Und in Helfenberg setzten Ulrike Wall (FPÖ) und Franz Holzmann (SPÖ) Amtsinhaber Josef Hintenberger von der VP gehörig zu – er konnte sich aber mit 54,58 Prozent im ersten Wahlgang erfolgreich im Amt behaupten. ♦ Fotos: OÖVP, Privat

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | November 2021 5 | WIRTSCHAFT Druckerei Bad Leonfelden: Mit Tradition und Innovation ins digitale Zeitalter Wie man Tradition durch Innovation erfolgreich in das digitale Zeitalter transformiert, zeigt die Druckerei Bad Leonfelden (DBL): Obwohl der Betrieb vor den Toren der Kurstadt in zwei Jahren 100 Jahre alt wird, kann er nach wie vor mit Druckprodukten und Dienstleistungen am Puls der Zeit bei den Kunden punkten. Wie das geht, erfuhren Vertreter der Leonfeldner Wirtschaft, denen Betriebsinhaber Gerhard und Juniorchef Felix Keplinger bei einer Führung einen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens ermöglichten. Zwei neue Druckmaschinen, die trotz Corona angeschafft wurden, standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Digitaldruckabteilung und die unter der Marke „DBL PLUS***“ angebotenen Sonderdienstleistungen. Die von Wirtschaftsbundobmann Mag. Thomas Veitschegger und Bürgermeister Thomas Wolfesberger angeführten Unternehmer zeigten sich von der Vielfalt der Produkte ebenso beeindruckt wie von der dahinterstehenden Firmenphilosophie. Anzeige Foto: DBL/Josef Meilinger Regional und nachhaltig Bei dieser spielen Regionalität und Nachhaltigkeit eine der Hauptrollen. Ein klares Bekenntnis zum Standort Bad Leonfelden und den Mitarbeitern vor Ort ist in der DBL ebenso gelebte Realität wie ein bewusster Umgang mit der Umwelt. Der Einsatz von ressourcenschonend erzeugten Papieren und umweltfreundlichen Druckfarben bzw. Materialien sorgt dabei für jene Nachhaltigkeit, die u. a. durch das „Österreichische Umweltzeichen“ dokumentiert wird. Dieses Qualitätssiegel wurde dem Betrieb schon vor Jahren von der Republik verliehen. Top-Qualität im Mittelpunkt Stichwort Qualität: Bei allen Produkten orientiert sich die Druckerei Bad Leonfelden an den höchstmöglichen Kriterien. Diesem Zugang entsprechend, schafft der Workflow in der eigenen Grafikabteilung und der Druckvorstufe die Voraussetzungen für brillante Druckergebnisse. High-End-Produkte in den verschiedensten Varianten zählen ebenso zu den DBL-Stärken wie einzigartige Sonderprodukte. Dazu zählen beispielsweise Sticker, Eintrittskarten, Hinweisschilder oder Plakate mit Fluoreszenzfarben, die unglaubliche Effekte möglich machen. Was tatsächlich alles möglich ist, weiß die kompetente Mannschaft der Druckerei: Bestens ausgebildet und mit der Erfahrung vieler Jahre im Betrieb Juniorchef Felix Keplinger (2.v.l.) und Betriebsleiter Martin Meindl ermöglichten den Leonfeldner Wirtschaftstreibenden einen Blick hinter die Kulissen der DBL. sorgt das Team für die entsprechende Beratung und den persönlichen, umfassenden Kundenservice. Alle Details dazu gibt es direkt vor Ort in der Bad Leonfeldner Gewerbezeile 20 (Montag bis Donnerstag von 7 – 12 und 13 – 16. Uhr, Freitag von 7 bis 12 Uhr), unter der Telefonnummer 07213/6202-0 oder im Internet unter www.dbl.at. ♦