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Mühlviertel Magazin Oktober 2019

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10 | LOKALES

10 | LOKALES Oktober 2019 | GUUTE MAGAZIN HARTE ZEITEN FÜR PENDLER Neue Linzer Brücke kommt deutlich später Nichts wird es mit der für Herbst 2020 als Ersatz für die ehemalige Eisenbahnbrücke geplanten Eröffnung der neuen Linzer Donaubrücke: Durch Probleme beim Bau warten auf die Verkehrs teilnehmer und vor allem auf die Pendler aus dem Mühlviertel noch bis Mitte 2021 harte Zeiten. Laut Medienberichten wird die Verzögerung bis zur Freigabe für den Verkehr mindestens neun Monate betragen. Die Ursache dafür liegt dem Vernehmen nach in einem Berechnungsfehler der in den Bau involvierten französischen Statiker: Diese seien von einer Nutzungsdauer von 50 statt von 100 Jahren ausgegangen und hätten so um bis 500 Tonnen Stahl zu wenig eingerechnet. Dieser peinliche Lapsus ist der Hauptgrund für die Verzögerung – und sorgt nicht nur für die deutlich längere Bauzeit, sondern auch für erhebliche Mehrkosten: Es wird von einer Verteuerung „im oberen einstelligen Millionenbereich“ ausgegangen. Damit werden die geplanten 60 Millionen, die zu 60 Prozent vom Land OÖ und zu 40 Prozent von der Stadt Linz getragen werden, wohl nicht zu halten sein. Kommt deutlich später als geplant: die neue Linzer Donaubrücke. Die neue Brücke wird bei einer Länge von 400 Metern und einer maximalen Breite von 33,7 Metern neben zwei Fahrspuren für den Individualverkehr auch Rad- und Gehwege und eine Gleistrasse für die Straßenbahn beherbergen. ♦ Foto: Stadt LINZ/Marc Mimram Ein beeindruckendes Schauspiel Voll auf ihre Rechnung kamen auch heuer wieder Zehntausende bei der visualisierten Linzer Klangwolke. Trotz durchwachsener Witterung wurde ein beeindruckendes Schauspiel aus Ton und Licht geboten, das die Betrachter in seinen Bann zog. Die Faszination verdeutlicht auch unser Bild, das vom Mühlviertler Martin Gaisbauer stammt. Der engagierte Hobbyfotograf aus Altenschlag bei Helfenberg hielt eines der prächtigen, mit Pyrotechnik in den Nachthimmel gezeichneten Motive, gekonnt fest. Foto: was-tuat-si.at/Gaisbauer

GUUTE MAGAZIN | Oktober 2019 11 | POLITIK ÖVP verteidigt im Mühlviertel ihre Vormachtstellung Viel steht für die Parteien bei den Nationalratswahlen am 29. September auch in der Region auf dem Spiel. Besonders im Blickpunkt steht dabei die ÖVP, die im Mühlviertel eine klare Vormachtstellung zu verteidigen hat. NATIONALRATS Wahlen Die ÖVP hofft, dass der intensiv geführte Wahlkampf in einem guten Wahlergebnis seinen Niederschlag findet. Foto: Glaser Bei den letzten Wahlen zum Nationalrat im Jahr 2017 brachte es die Volkspartei im Wahlkreis Mühlviertel auf 37,3 Prozent der Stimmen und konnte damit um 4,3 Prozent zulegen. Die SPÖ erreichte 25,3 Prozent und ein Plus von 0,5 Prozent und die FPÖ kam auf 23,7 Prozent und einen Zugewinn von 6,3 Prozent. Bei den kleineren Parteien überflügelten 2017 die NEOS mit 4,7 Prozent die Grünen, die es im Mühlviertel damals auf 3,8 Prozent brachten. Für die Volkspartei liegt die Latte beim kommenden Urnengang im Bezirk Rohrbach besonders hoch, dort hat man 43,4 Prozent der Stimmen der letzten Wahl zu verteidigen. Aber auch in Freistadt mit 37 Prozent und Urfahr-Umgebung mit 36 Pro- zent der Stimmen bilden Top-Ergebnisse die Ausgangslage für die heurige Wahl. Die SPÖ hat als bestes Ergebnis auf Bezirksebene 28,8 Prozent in Perg aus dem Jahr 2017 als Richtmarke zu Buche stehen – und bei der FPÖ wollen 25,4 Prozent im Bezirk Rohrbach verteidigt werden. ♦ Anzeige ÖVP Liste Sebastian Kurz die neue Volkspartei