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Mühlviertel Magazin Oktober 2019

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28 | LOKALES

28 | LOKALES Oktober 2019 | GUUTE MAGAZIN NEUE BETRIEBSSTÄTTEN Gewerbe- und Wohnbau- Boom in der Gemeinde Feldkirchen a. d. Donau Über einen regelrechten Bauboom darf man sich aktuell in Feldkirchen an der Donau freuen. Zwei Firmen errichten im Gewerbepark neue Betriebsstätten, in Lacken hat die Wohnbaugenossenschaft GIWOG mit der Errichtung von Wohnungen begonnen und am Radlerweg werden im Herbst 39 Eigentumswohnungen von der OÖ. Wohnbau an ihre Besitzer übergeben. In Bergheim steht derzeit ein Haus mit sechs Wohnungen im Rohbau. Erfreulich, dass sich zwei innovative Unternehmen in Feldkirchen niederlassen. Eines davon ist die Firma Gugler Water Turbines GmbH, die ihren Sitz von Goldwörth nach Feldkirchen verlegt. Dieses Familienunternehmen in der dritten Generation entwickelt und baut Wasserturbinen und Kleinwasserkraftwerke. Die in vielen Ländern der Erde aktive Firma zählt zu den erfolgreichsten Anbietern von wirtschaftlichen und langlebigen Kraftwerken von 5 bis 25 kW. Ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der Shadow Cleaners Mühleder GmbH mit Sitz in Walding ist die Investition in ein eigenes Betriebsobjekt in Feldkirchen. Dort soll die professionelle Reinigung und Imprägnierung textiler Sonnenschutzsysteme auch im Winter durchgeführt werden. Die junge, aufstrebende Firma hat eine Marktlücke entdeckt in Österreichs Hotellerie und Gastronomie und ist seit heuer auch in Bayern sehr erfolgreich. Ein großes Wohnbauprojekt wird im Spätherbst bezugsfertig: Die insgesamt 39 Eigentumswohnungen der OÖ. Wohnbau am Radlerweg. Die „jüngste“ Baustelle im Gewerbepark von Feldkirchen: Die Baustelle von Gugler Water Turbines GmbH Die Wohnbaugenossenschaft GIWOG errichtet in der Schatzsiedlung in Lacken auf einer zwei Hektar großen Fläche 88 Wohnungen und 14 Doppelhaushälften. Vorgesehen sind vier Bauabschnitte, deren Verwirklichung sich ganz nach der Nachfrage richtet. Heuer ist der Startschuss für drei Häuser mit je neun Wohnungen, 2020 folgen zwei Doppelhäuser mit vier Wohneinheiten. Ökologisch ist jedenfalls die Wärme: Eine bäuerliche Genossenschaft errichtet ein Hackschnitzel-Heizwerk. Optimisten rechneten mit dem Spatenstich noch heuer. Fix ist wohl, dass die Franziskanerinnen von Vöcklabruck im Frühjahr 2020 mit dem Neubau des Altenwohnheimes mit 100 Betten in Feldkirchen beginnen werden, wenn das Land als Hauptinvestor die Mittel freigibt. ♦ -w.r.- Foto: Reisinger Mein eigenes Zuhause ... ...in Lichtenberg: STADT. NAH. WOHNEN. Geförderte Eigentumswohnung direkt im Zentrum von Lichtenberg! 3-Raumwohnung mit 75m 2 Wohnfläche + Loggia, Top-Ausstattung. 2 Parkplätze im Fixpreis inkludiert! HEUER NOCH EINZIEHEN! ...in Linz-Urfahr: GRÜN. SONNIG. HELL. Top Gartenwohnung: 4 Räume, 92m 2 Wohnfläche, Garten + Loggia oder Balkon! Sonnige Lage, Top-Ausstattung, 2 TG-Plätze im Fixpreis inkludiert! HEUER NOCH EINZIEHEN! HWB < 25 kWh/m 2 a, Klasse A www.lewog.at 0810 20 20 10 Anzeige Inserat_Guute_181x84_September.indd 1 22.08.19 11:40

GUUTE MAGAZIN | Oktober 2019 29 | LOKALES Mehr Grün und Beruhigung am Marktplatz sind als Wünsche in der „Vision 2.0“ aufgetaucht. Foto: Reisinger Marktentwicklung: Feldkirchner Bürger als Visionäre gefragt Feldkirchens Gemeindebürger können die zukünftige Entwicklung des Marktortes mitbestimmen. Das ist das Ziel des Bürgerbeteiligungsprozesses „Vision 2.0“. Die Ergebnisse daraus sollen die Grundlagen für die Beratungen im Gemeinderat bilden, der endgültig zu entscheiden hat. Beim dritten Durchgang der „Vision“ geht es um fünf Bereiche, die im und rund um den Markt im Mittelpunkt der Diskussionen stehen werden. Ein Kernpunkt ist dabei etwa die Verkehrsplanung. So lauten Forderungen, dass die zukünftigen bebauten Zonen über Straßen von außen erreichbar sein sollen, das Kleinstraßennetz innerhalb der Siedlungen soll möglichst Fußgänger und Radfahrer bevorzugen. Bereits 2015 fand das erste Bürgerbeteiligungsverfahren statt. Schon damals stand auch die Verbauung eines fünf Hektar großen Grundstückes im Westen Feldkirchens durch die Wohnbaugenossenschaft GIWOG zur Diskussion. Weil die Pläne in Feldkirchen zu bauen immer konkreter werden, fand in der letzten Juni-Woche 2019 ein dreitägiger Planungsworkshop unter dem Motto „Vision 2.0“ statt. Eine Fortsetzung ist konkretisiert worden, aber auch die Ausweitung von zwei auf fünf Zonen. Bürgermeister Allerstorfer erwartet, dass in der dritten Phase noch mehr Gemeindebürger an dem Prozess teilnehmen: „Denn nur dann kann sich Feldkirchen so entwickeln, wie die Menschen es wollen.“ Unter der Anleitung der beiden Architekten Andreas Kleboth und Richard Steger haben die Menschen im Herbst die Gelegenheit, in einem weiteren „Dialogischen Planungsschritt“ in Gesprächen mit den Architekten und auch mit Vertretern der Gemeinde Grundlagen für zukünftige Bebauungspläne zu erarbeiten. Mehr Skepsis als Zustimmung in der Bevölkerung ortet nach den Juni-Planungsworkshops Vizebürgermeister Heinz Hussar (VP) bei der Verbauung Feldkirchen-West. Im „ÖVP Aktuell“ erinnert er daran, dass unbedingt ein geeigneter neuer Standort für den Gemeindewasserbrunnen gefunden werden müsse und die Bebauung in der Erweiterungszone behutsam vorgenommen werden und sich an der Verfügbarkeit von Plätzen in den Kindegärten und Schulen orientieren solle. ♦ -w.r.- Anzeige