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Mühlviertel Magazin Oktober 2020

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16 | LOKALES

16 | LOKALES Oktober 2020 | GUUTE MAGAZIN LEADER-REGION STERNGARTL GUSENTAL Allzweck-Schirme für Gemeinden Mit einer besonderen Initiative unterstützt die LEADER-Region Sterngartl Gusental die Kommunen in der Region: Mobile, erstklassig ausgestattete Allzweck-Schirme stehen in Zukunft für Veranstaltungen und Events zur Verfügung. Freude bei den Bürgermeistern und den LEADER-Verantwortlichen über die Allzweck-Schirme, die für Veranstaltungen und Events genützt werden können. In acht Gemeinden – Alberndorf, Altenberg, Hellmonsödt, Haibach, Kirchschlag, Reichenau, Sonnberg, Zwettl, können die Schirme in Zukunft für Außenveranstaltungen genützt werden. 6 x 6 Meter groß, können diese bei Bedarf mit Licht und Heizstrahlern und mit durchsichtigen Vorhängen zum Schutz vor dem Wind ausgestattet werden. Der Ankauf der Schirme wurde über EU-Mittel zur Belebung des ländlichen Raumes mitfinanziert. LEADER-Obmann Bgm. Martin Tanzer sieht dieses Geld gut angelegt: „Die Schirme sind eine sehr gute Möglichkeit, den Vereinen und ehrenamtlichen Organisationen bei ihrer wertvollen Arbeit unter die Arme zu greifen“, sagt er. ♦ Foto: Mühlviertel-Magazin/Stummer GENUSSVOLLER HERBST Leonfeldner-Hof lädt zu den Wildwochen ein „Wilde Zeiten“ im Leonfeldner-Hof noch bis Ende November Bestes heimisches Wildbret, genussvolle Zubereitung und stimmungsvolles Ambiente: Die Wildwochen im Leonfeldner-Hof sind das Highlight des kulinarischen Herbstes. Die saisonale Küche spiegelt sich das ganze Jahr über auf der Speisekarte des Leonfeldner-Hofs wider. Besonders deutlich wird das im Herbst, in dem zu vielen anderen kulinarischen Schmankerln die genussvoll zubereiteten Wildgerichte kommen. Dank der Kooperation mit der heimischen Jägerschaft kommt dabei ausschließlich Wildbret von Reh, Hirsch und Wildschwein aus der näheren Umgebung auf die Teller. „Wir setzen nicht nur im Herbst, sondern das ganze Jahr über darauf, so viele Lebensmittel wie möglich von unseren regionalen Lieferanten zu beziehen. Dafür sind wir auch mit dem AMA-Gastrosiegel ausgezeichnet worden“, sagt Wirt Wolfgang Schwarz. Dank des großzügigen Platzangebotes in der gemütlichen Gaststube, im Stüberl und im neu gestalteten Restaurant/Saal sei auch die Einhaltung der geltenden Corona-Maßnahmen kein Problem: „Wir haben mehr als genug Platz, um die notwendigen Abstände einzuhalten.“ Desinfektionsmittel wird ebenso bereitgestellt. „Der Wirtshausbesuch und ein gutes Essen mit Freunden oder der Familie sind gerade in Corona-Zeiten eine willkommene Abwechslung im Alltag“, ist Wolfgang Schwarz überzeugt. Den Tisch kann man übrigens ganz bequem online reservieren – ebenso, wie man Speisen oder Gutscheine zur Abholung unter www.leonfeldner-hof.at bestellen kann. ♦ Hauptplatz 8 4190 Bad Leonfelden 07213 6301 www.leonfeldner-hof.at Anzeige Foto: Leonfeldner-Hof

GUUTE MAGAZIN | Oktober 2020 17 | INTERVIEW „Die Corona-Krise sehen wir als Chance für den Digitalisierungsturbo im Bildungsbereich“ Auf die Chancen, die sich durch die Corona-Krise im Bereich der Bildung auftun, weißt LHStv. Christine Haberlander im Interview mit dem GUUTE Mühlviertel Magazin hin. Foto: Landespresse Durch die Corona-Krise standen Sie zuletzt vor allem als Gesundheitsreferentin im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Sie sind in der Landesregierung aber auch für Bildung zuständig. Welche Schwerpunkte konnten Sie in diesem Bereich trotz der Pandemie setzen? Haberlander: Gerade jetzt in Zeiten von Corona arbeiten wir für die Zukunft der jungen Menschen. Für die Möglichkeit jeder und jedes Einzelnen, seine Talente zu entfalten. Denn gerade in der Krise ist es entscheidend, dass wir auf die Bildung unserer Kinder nicht vergessen. Die Corona-Krise sehen wir als Chance für den Digitalisierungsturbo im Bildungsbereich. Jetzt sieht man, was alles digital gemacht werden kann, dass wir davor keine Angst haben sollten, sondern die Möglichkeiten nutzen, ja ausbauen müssen! Rund um Corona rückte die Ausbildung der Pflegeberufe besonders in den Fokus. Wie soll in Oberösterreich sichergestellt werden, dass hier genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen? Haberlander: Tätigkeiten in Gesundheitsberufen sind zutiefst sinnstiftende Berufe, die Arbeit am und mit den Menschen ist für viele ein wichtiger Teil ihres Berufes. Wie wichtig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem im Pflegebereich für eine funktionierende Gesellschaft sind, hat uns die Corona-Pandemie eindrucksvoll vor Augen geführt. Im Mühlviertel sind die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege am Klinikum Freistadt und am Klinikum Rohrbach Vorreiter mit dem Angebot der berufsbegleitenden Pflegefachassistenz-Ausbildung. Ein Thema, das rund um die aktuelle Situation immer wieder aufflammt, ist die Kinderbetreuung. Wie zufrieden sind Sie hier mit der aktuellen Entwicklung? Haberlander: Das Land investiert im laufenden Jahr rund 235 Millionen Euro aus dem Bildungsressort in die Kinderbetreuung. Insgesamt werden in Oberösterreich 64.822 Kinder in den institutionellen Einrichtungen betreut, das sind 1.812 mehr als noch im vergangenen Jahr. Wichtig ist uns, auch in Zeiten von Corona die Kinderbetreuung aufrechtzuerhalten. Durch Corona ist die Erwachsenenbildung etwas in den Hintergrund gerückt. Was tut sich in diesem Bereich und welche Akzente sind hier für die Zukunft geplant? Haberlander: Ein Ziel der Erwachsenenbildung ist, nachhaltig an weiterführende Bildungswege sowie bessere Berufsmöglichkeiten heranzuführen. Das Land fördert Grundbildungskurse für jede Oberösterreicherin und jeden Oberösterreicher in allen Lebensphasen. Diese Bildungsförderung wird im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung fortgeführt. Um auch in Zukunft den Bildungsstandard in Oberösterreich hoch zu halten, finanziert das Land jährlich rund 1,1 Millionen Euro im Bereich der Erwachsenenbildung. Für die Wirtschaft besonders wichtig sind die heimischen Berufsschulen. Wie beurteilen Sie die Lage zum Start in das neue Schuljahr? Haberlander: Bei all den umgesetzten und vorgeschriebenen Maßnahmen steht für uns die Gesundheit der Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schülerinnen und Schüler an erster Stelle. Somit werden die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen weiterhin unverzichtbar bleiben. Wir arbeiten daran, dass der Schulbetrieb reibungslos abläuft. Bei etwaigen Fragen hat die Bildungsdirektion OÖ eine Hotline eingerichtet. Diese ist Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 unter +43 732 7071- 4131 oder +43 732 7071-4132 erreichbar. ♦