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Mühlviertel Magazin Oktober 2020

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28 | LOKALES

28 | LOKALES Oktober 2020 | GUUTE MAGAZIN Bad Mühllacken gemeinsam gestalten – Bürger sind zur Mitbestimmung eingeladen Das Seniorenwohnheim St. Teresa der Marienschwestern ist vor 40 Jahren eröffnet worden. In ein paar Jahren, wenn das neue Alten- und Pflegeheim Feldkirchen fertiggestellt ist, wird der Orden seinen Standort von Linz nach Bad Mühllacken verlegen. Nachhaltige Veränderungen stehen dem Kneipp-Traditionsort also bevor. Beim bevorstehenden Bürgerbeteiligungsverfahren vom 29. September bis 2. Oktober 2020 werden die Marienschwestern erste zukunftsweisende Veränderungen bekanntgeben, die mit großer Spannung erwartet werden. In diesen Tagen sind auch alle Bürger eingeladen, denen die Zukunft des Kurortes am Herzen liegt. An allen Tagen finden Begehungen und Workshops mit Architekt DI Ricard Steeger in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Kleboth und Dolling ZT GmbH, statt. Dieses von der Gemeinde engagierte Team hat auch bereits den Bürgerbeteiligungsprozess „Vision 2.0“ in Feldkirchen geleitet. In Bad Mühllacken gibt es viele Themen, die gemeinsam diskutiert und vielleicht gemeinsam gelöst werden können. Durch den Landessieg bei der ORF-Show „9 Plätze – 9 Schätze“ im Herbst 2019 erfreut sich das Naturschutzgebiet Pesenbachtal eines ungebrochenen Zustromes an Wanderern. Dauerhaft soll das Parkplatzproblem gelöst werden, ebenso sollen intelligente Lösungen für den privaten und öffentlichen Verkehr gefunden werden. Das Zentrum von Bad Mühllacken soll nicht im Verkehr ersticken – der Kurort soll für die Einheimischen lebenswert bleiben, ebenso der Erholungswert für die Gäste des Curhauses und die Tagesausflügler von hoher Qualität sein. Manche wünschen sich mehr Gastronomie, „Wasserratten“ wollen die Renaissance des Waldbades mit zeitgemäßen sanitären Anlagen, Umkleide- Rund um das derzeitige Seniorenheim soll ein neues Zentrum für Bad Mühllacken entstehen. Die Bürger sind dabei zur aktiven Mitgestaltung eingeladen. kabinen, eine Neugestaltung des Ortsplatzes zwischen Seniorenheim und Curhaus usw. Und dann darf man gespannt sein, was die Ortsbewohner selber noch alles an Vorschlägen und Initiativen bereithalten, um das Potenzial des Kurortes optimal zu nutzen und den Dorfcharakter dabei nicht aufs Spiel zu setzen. An den ersten drei Tagen finden in Bad Mühllacken Begehungen statt und im Salettl Impulstreffen zu den Themen Ortsplatz- und Freiraumgestaltung, mit den Marienschwestern, zur Problematik des Hochwasserschutzes nach der Katastrophe von 2002 und mit einem Verkehrsplaner. Die Präsentation und der Abschluss des Bürgerbeteiligungsprozesses finden am Freitag, 2. Oktober, 19 bis 22 Uhr, im Schulund Kulturzentrum statt. Wegen der CoVid-19-Beschränkungen sind unbedingt Voranmeldungen erforderlich: office@feldkirchen-donau.at oder 07233/7255-42. Für Baukulturpreis nominiert Unter dem Motto „Boden g’scheit nutzen“ widmet sich „LandLuft“ – ein Verein zur Förderung von Baukultur im ländlichen Raum – heuer dem Umgang mit der knappen Ressource Boden und dem Umgang der Gemeinden damit. In einer Vorauswahl wurden 13 Gemeinden aus Österreich für den „LandLuft -Baukulturgemeinde-Preis“ nicht zuletzt wegen des Bürgerbeteiligungsmodels „Vision 2.0“ in Feldkirchen, nominiert. Im öffentlichen Jury-Hearing am 16. Oktober in Waidhofen/Ybbs haben „die Menschen dahinter“, also Vertreter der Kommunen, die Gelegenheit, ihre baukulturellen Aktivitäten und Erfolge zu präsentieren. Im Frühjahr 2021 werden die potenziellen Preisträger-Gemeinden von der Jury bereist. Die Preisverleihung findet am 23. September 2021 in Wien statt. www.landluft.at www.baukulturgemeindepreis.at ♦ -w.r.- Foto: Reisinger

GUUTE MAGAZIN | Oktober 2020 29 | SPORT FUSSBALL Covid-Auflagen bereiten den Vereinen große Sorgen Ihre liebe Not mit den zuletzt neuerlich verschärften Covid-Auflagen haben die Vereine im heimischen Fußball-Unterhaus. Vor allem die Einschränkungen im Zuschauerbereich bereiten Probleme. Foto: beha-pictures Dies vor allem deshalb, da es bei vielen Klubs an der Infrastruktur zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben mangelt. Auf vielen Plätzen gibt es durch fehlende Tribünen gar keine Möglichkeit, die aktuell vorgeschriebenen, fix zugewiesenen Sitzplätze tatsächlich umzusetzen. Stehplatzbesucher einfach auszusperren, ist für die Vereine aber ebenso wenig eine Option wie komplette Geisterspiele ohne Fans. Damit bleibt es meist beim Versuch, sich mit den wenig praxisnahen Bestimmungen zu arrangieren und ohne gröbere Beanstandungen ir- gendwie über die Runden zu kommen. Im Matchbetrieb selber ist Corona indes bislang kaum ein Thema: Es gibt zwar vereinzelt Absagen – die befürchteten großflächigen Ausfälle von Spielen blieben aber bislang aus. Die Ausfälle betreffen viel mehr die Spieler selber: durch die lange Spielpause scheinen sich die Verletzungen zu häufen, viele Clubs ringen nach den wenigen Herbstrunden schon mit der Personaldecke. So musste Vortuna Bad Leonfelden in der Landesliga Ost inklusive der Schlüsselspieler David Radouch, Alexander Meister und Felix Eines der vielen prominenten Verletzungsopfer: der Bad Leonfeldner Goalgetter David Radouch musste zuletzt aus gesundheitlichen Gründen pausieren. Keplinger zuletzt gleich fünf Spieler vorgeben, bei Wippro Vorderweißenbach in der Bezirksliga Nord fehlten bis zu vier Leistungsträger. Besonders betroffen macht dabei die Schwere der Verletzungen: Muskel- und Bänderrisse sorgen ebenso für lange Ausfallszeiten wie Knochenbrüche. ♦ VORDERWEISSENBACH Bausteinaktion für neue Sportplatz- Tribüne Die durch Covid erzwungene sportliche Zwangspause im Frühjahr und Sommer wurde von der Sportunion Vorderweißenbach genützt, um die in die Jahre gekommene Tribüne in der Wippro-Fußballarena durch einen zeitgemäßen Neubau zu ersetzen. Bausteine für die neue Sportplatztribüne in Vorderweißenbach: im Bild v.l. Bauleiter Herbert Kaar, Union-Obmann Peter Raab, Kampfmannschafts-Kapitän Sebastian Barth, das Union-Marketingteam mit Melanie Weichselbaumer, Melanie Feilmayr und Tanja Hartl, Fußball-Sektionsleiter Harald Birngruber und Bau-Manager Dr. Richard Barth. Foto: beha-pictures Dieser bietet nun rund 400 Besuchern Platz und wartet neben einem prächtigen Blick auf das Spielfeld auch mit der entsprechenden Infrastruktur wie Ausschank und Sanitäranlagen auf. Um die Eigenleistungen des u. a. vom Land Oberösterreich, der Marktgemeinde, dem oö. Fußballverband, der Sport- union OÖ. und Sponsoren wie Wippro, Kapl-Bau oder Hoga unterstützten, rund 200.000 Euro teuren Projekts stemmen zu können, wurde eine Bausteinaktion gestartet. Dabei kann man den Neubau bereits ab 10 Euro unterstützen. Die Bausteine, mit denen man auch an einem Gewinnspiel teilnimmt, sind bei den Spielern und Funktionären der Sportunion Vorderweißenbach und im Internet erhältlich: In einem in Zusammenarbeit mit der Firma Incert realisierten Online-Tool kann man diese unter www.union-vorderweissenbach.at/ baustein-aktion auch über die Vereins-Homepage erwerben. ♦