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Mühlviertel Magazin September 2021

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8 | LOKALES September 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN SOMMERTHEATER IN HELFENBERG Wenn eine Notlösung zum Glücksgriff wird Nicht wie üblich in der Kulturfabrik in Helfenberg, sondern auf der Burg Piberstein ging mit „Shakes peare in Love“ das heurige Sommertheater über die Bühne. Der den Corona-Auflagen geschuldete Ortswechsel wurde dabei zu einem Glücksgriff. Boten die historischen Gemäuer doch das perfekte Ambiente für ein flottes Stück, das mit Esprit, Witz und einer flotten Inszenierung zu begeistern wusste. Dass der Wettergott das eine oder andere Mal kein Einsehen hatte, tat dem Erfolg keinen Abbruch: Die Besucher kamen mit einer großartigen Mischung aus erstklassiger Kultur und Open-Air Feeling ebenso auf ihre Rechnung wie mit dem Stück selber. Die englische Komödie nach einem Shakespeare IN LOVE Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard in der Bühnenfassung von Lee Hall überzeugte in der Regie von Brigitta Waschnig mit einem flotten Handlungsfluss samt einem fein pointierten, britisch-ironischen Humor. Dieser wurde vom spielfreudigen Ensemble rund um seine Leistungsträger Okan Cömert, Soffi Povo, John F. Kutil und Manfred Stella mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern auf die Freiluft-Bühnenbretter gebracht. Die Schauspieler liefen zu Höchstleistungen auf und zogen mit einer bemerkenswerten Flexibilität – ein Großteil des Ensembles schlüpfte in gleich Die Burg Piberstein bot heuer die prächtige Kulisse für das Helfenberger Sommertheater mit dem Stück "Shakespeare in Love". mehrere Rollen – die Besucher in ihren Bann. Bereits bei der Premiere gab es viel Applaus, den auch die zahlreich anwesende Prominenz spendete: Ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner freute sich ebenso über die gelungene Inszenierung wie LAbg. Gertraud Scheiblberger, der Helfenberger Bürgermeister Josef Hintenberger, Raiffeisen-Landesbank-Chefin Michaela Keplinger-Mitterlehner, Modedesigner Gottfried Birklbauer, die Künstlerfamilie Mason, Business-Upper Austria-Chef Werner Pamminger und Hoga-Chef Gerald Holzinger. ♦ Anzeige Foto: beha-pictures

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | September 2021 9 | LOKALES Grünraumkonzept für INKOBA Sterngartl Die interkommunale Betriebsansiedelung (INKOBA) Sterngartl wächst und gedeiht. Parallel zu den Bauarbeiten der sich hier ansiedelnden Betriebe wird man Bäume, Sträucher und Hecken pfanzen, um im Gewerbegebiet auch der Natur entsprechend Raum zu geben. Anzeige Fotos: Mühlviertel Magazin/Enzenhofer, INKOBA Sterngartl Dafür hat der Vorstand der INKOBA Sterngartl gemeinsam mit dem Maschinenring Granitland, der seinen Standort ja auch im Betriebsbaugebiet vor den Toren Bad Leonfeldens hat, ein eigenes Grünraumkonzept entwickelt. „Wir wollen in diesem Gewerbegebiet auch der ökologischen Nachhaltigkeit möglichst gerecht werden“, erklärt INKOBA-Vorstandsmitglied Josef Rathgeb, regionaler Abgeordneter und Bürgermeister von Oberneukirchen, zu den Beweggründen. Vor allem entlang der Straßen sollen deshalb möglichst viele Bäume und Sträucher gepflanzt werden. In Zusammenarbeit mit den einzelnen Unternehmen will man aber auch auf deren Parzellen viel Grünraum schaffen, sobald es der Stand der Bauarbeiten zulässt. Die Umsetzung soll der Maschinenring Granitland übernehmen. Dort hat man bei der Anlage des Schaugartens rund um das Dienstleistungszentrum bereits gezeigt, wie man einen Gewerbestandort mit attraktiven Grünflächen verschönern und damit auch der Natur etwas Gutes tun kann. „Wir können von der Planung über die Umsetzung der Bepflanzung bis hin zur späteren Pflege sämtliche Leistungen anbieten und sind deshalb der ideale Partner für die Realisierung des Grünraumkonzepts“, sagt Maschinenring-Geschäftsführer Johannes Enzenhofer. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bereits in den nächsten Monaten mit den ersten Arbeiten beginnen. Je nach Baufortschritt bei den einzelnen Unternehmen soll das Grünraumkonzept in den nächsten Jahren dann vollständig umgesetzt sein. Eigenversorgung mit Sonnenstrom Nachhaltigkeit sei für die Betriebe, die sich im INKOBA Sterngartl ansiedeln, auch bei der Energieversorgung ein großes Thema, sagt INKOBA-Obmann Alfred Hartl: „Auf so gut wie jedem Dach werden Photovoltaik-Module angebracht. So können die Firmen einen Großteil des Stromverbrauchs aus eigenen Sonnenstrom- Josef Rathgeb und der neue Bürgermeister von Bad Leonfelden, Thomas Wolfesberger, beim Lokalaugenschein im INKOBA. Kraftwerken decken.“ Für den gesamten INKOBA-Gemeindeverband, bestehend aus den Bürgermeistern der zwölf beteiligten Gemeinden, sind die erfolgreichen Betriebsansiedelungen auch aus einem weiteren Grund eine wichtige und nachhaltige Maßnahme zur Belebung der regionalen Wirtschaft und Wertschöpfungskreisläufe: „Für die über 500 Menschen, die bei vollständiger Verwertung der Flächen hier einen Arbeitsplatz haben werden, entfällt das Pendeln in den Zentralraum. Damit entlastet man nicht nur die Verkehrswege, sondern kann über die Jahre gesehen auch große Mengen an CO 2 einsparen“, sagt Standort-Bürgermeiester Thomas Wolfesberger. Dem Ziel der vollständigen Verwertung kommt man bereits sehr nahe: Laut Geschäftsführer Matthäus Haas sind die Verträge mit vier weiteren Unternehmen unterschriftsreif. ♦ INKOBA-Geschäfsführer Matthäus Haas, Josef Rathgeb (Bgm. Oberneukirchen), INKOBA-Obmann Alfred Hartl, Hermann Reingruber (Bgm. Reichenau) und Leopold Gartner (Bgm. Vorderweißenbach) bei der Präsentation des Grünraumkonzepts.