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Mühlviertel Magazin Themenschwerpunkt "Best Of Mühlviertel" 2020

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24 | BEST OF MÜHLVIERTEL Oktober 2020 | GUUTE MAGAZIN Wohlschlager-Redl: Abwechslungsreiche Ausbildung beim Traditionsunternehmen Seit 1954 ist Wohlschlager-Redl gefragter Partner in den Bereichen Installation und Renovierung. Das Traditionsunternehmen vereint alle damit verbundenen Gewerke unter einem Dach. Und das bringt nicht nur viel Abwechslung in den Arbeitsalltag, sondern vor allem auch beste Voraussetzungen für die Lehrlingsausbildung. Etwa 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei Wohlschlager-Redl beschäftigt, ca. 45 davon absolvieren derzeit ihre Lehre beim Familienbetrieb aus Linz-Urfahr. Wie breit man aufgestellt ist, zeigt sich in den angebotenen Lehrberufen: Jedes Jahr bildet man etwa zehn bis 15 junge Burschen und Mädchen zu Installations- und Gebäudetechnikern, Maurern, Elektrotechnikern, Fliesenlegern oder Malern aus – je nach individuellem Berufswunsch. Die Ausbildung der zukünftigen Fachkräfte findet nicht nur auf den Baustellen und in der Berufsschule statt, sondern auch in der betriebsinternen „Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber – gerade für junge Menschen.“ GESCHÄFTSFÜHRER PHILIPP REDL Lehrwerkstatt. Zu Beginn der Lehre gibt es etwa eine zweiwöchige „Grundausbildung“, wie Geschäftsführer Philipp Redl erklärt: „In der Lehrwerkstatt bekommen unsere Lehrlinge von unseren erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Basiswissen vermittelt, können sich mit verschiedenen Arbeitsweisen und -techniken vertraut machen und werden im Umgang mit Maschinen geschult. Wenn es auf die Baustelle geht, können sie dieses Wissen dann gleich praktisch anwenden.“ Bei Bedarf gibt es auch professionelle Unterstützung in der Berufsschule: „Wir haben einen eigenen Nachhilfelehrer, den unsere Lehrlinge zu Rate ziehen können“, sagt Redl. Das breite Betätigungsfeld von Wohlschlager-Redl – ob Neubau, Renovierung, Installationsarbeiten oder Service – wirkt sich ebenfalls positiv auf die Ausbildung der Lehrlinge aus. „Wir achten darauf, dass unsere Lehrlinge alle Abteilungen kennenlernen und bei verschiedensten Projekten Erfahrung sammeln können. Sie werden auf Großbaustellen genauso eingesetzt wie bei aufwändigen Sanierungen von Altbauten, bei Service-Arbeiten oder bei der Behebung von Wasserschäden“, schildert Philipp Redl. Das bringe nicht nur viel Abwechslung in den Arbeitsalltag, sondern auch entsprechendes handwerkliches Können und Knowhow: „Der Einblick in sämtliche Tätigkeitsfelder ist uns wichtig, weil unsere Lehrlinge dabei einfach sehr viel nützliche Erfahrung sammeln können.“ In der betriebseigenen Lehrwerkstatt bekommen die Lehrlinge viel Basiswissen vermittelt. Dass Wohlschlager-Redl eine beliebte Anlaufstelle für Lehrlinge ist, liege aber auch am guten Betriebsklima, ist sich Philipp Redl sicher: „Wir sind ein sehr junges, motiviertes Team, das Durchschnittsalter der gesamten Belegschaft liegt bei unter 30 Jahren. Das macht uns natürlich zu einem attraktiven Arbeitgeber gerade für junge Menschen.“ Dazu kommen noch gute Aufstiegschancen, etwa zum Vorarbeiter, Techniker oder Bauleiter. Die vielen Bewerbungen für die offenen Lehrstellen sind eine Bestätigung für die gute Ausbildungsarbeit beim Traditionsunternehmen. Wer einen Lehrplatz ergattern möchte, sollte dementsprechend bald dran sein, sagt Philipp Redl: „Je früher man sich bewirbt, desto besser stehen die Chancen, auch einen Lehrplatz zu bekommen.“ ♦ Freistädter Straße 226, 4040 Linz 0732 / 750405-0 www.wohlschlager-redl.at Anzeige Fotos: Wohlschlager-Redl

GUUTE MAGAZIN | Oktober 2020 25 | BEST OF MÜHLVIERTEL Wirtschaftskammer fordert neuen Handwerkerbonus Für eine Neuauflage des erfolgreichen Handwerkerbonus macht sich der Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Michael Pecherstorfer stark. Foto: stock.adobe.com „Die Bundesregierung wäre vor dem Hintergrund der Covid-19-Krise und der Investitionszurückhaltung von Privatpersonen gut beraten, wenn sie wieder auf das bereits bewährte Instrument des Handwerkerbonus setzen würde“, schlägt er vor. Der Handwerkerbonus, bei dem gegen die Vorlage von Professionistenrechnungen die Mehrwertsteuer entfällt, ist 2017 in einer Zeit der Hochkonjunktur ausgelaufen, obwohl alle Fakten der Maßnahme kräftige Hebelwirkungen und nachhaltige Konjunktureffekte bescheinigten. So hat der Bonus laut Berechnungen der Bausparkassen von 2016 bis Ende Mai 2017 Arbeitsleistungen in Höhe von rund 211,5 Mio. Euro ausgelöst und das bei einer Förderhöhe von bis dahin lediglich 33,5 Mio. Euro. „Ein Förder-Euro hat also mehr als 6 Euro Arbeitsleistung bewirkt. Eine derartige Hebelwirkung können wohl nur wenige Förderungen vorweisen“, betont Pecherstorfer. Gewinner sind Konsumenten, vor allem kleine und mittlere Betriebe, Fiskus und Sozialversicherungen sowie die Regionen. Der Handwerkerbonus schafft einen klaren Mehrwert für den Konsumenten. „Deshalb müsste man den Handwerkerbonus eigentlich richtigerweise ,Konsumentenbonus‘ nennen“, so Pecherstorfer. Denn am meisten profi tiert der private Auftraggeber von der Mehrwertsteuerreduktion auf Arbeitsleistung. Für eine Neuauflage des Handwerkerbouns macht sich die Wirtschaftskammer OÖ. stark. Anzeige Anzeige