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Mühlviertel Magazin Themenschwerpunkt Tourismus 2020

20 | TOURISMUS Juli

20 | TOURISMUS Juli 2020 | GUUTE MAGAZIN Donauradweg als die große Hoffnung Die Öffnung der Gastronomie und der Hotellerie, die Wiederaufnahme des Fährverkehrs auf der Donau und die Grenzöffnungen stimmen die Tourismusbranche entlang des Donauradweges optimistisch. „Die vielen Anfragen lassen auf eine gute Saison hoffen“, ist Feldkirchens Tourismusobmann und Gastronom Karl Wögerer nach den harten Wochen des Corona-Virus-Lockdowns guter Dinge. „Die deutschen Gäste sind für die Frequenz am Donauradweg enorm wichtig. Voraussetzung für eine gute Saison ist jedoch auch das Wetter, wobei wir auf einen nicht zu heißen, jedoch beständigen Sommer hoffen dürfen, damit auch die Gastgärten wieder gut gefüllt werden“, blickt Wögerer, dessen Der Donauradweg hofft auf eine gute Sommersaison. Gasthof am Donauradweg liegt, optimistisch in die kommenden Monate. Den Monaten April und Mai trauert Petra Riffert, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Donau OÖ nach: „Diese beiden Monate sind zur Gänze ausgefallen, was angesichts des schönen Wetters schon sehr weh tut.“ Viele Marketingmaßnahmen sind gemeinsam mit Betrieben gesetzt worden. Riffert: „Ich hoffe, wir kommen mit einem blauen Auge davon!“ Der Tourismusverband Donau OÖ hofft mit seinem breit aufgestellten Programm – Wandern, Radfahren, attraktive Ausflugsziele und tolle Angebote im Gesundheitsbereich – sowie durch viele sehenswerte Orte, Märkte und Städte Touristen begeistern zu können. ♦ Foto: Donautourismus/Erber Deine Wegweiser-App zu nachhaltigem Freizeitprogramm in OÖ! Unterstütze regionale Betriebe! saisonal biozertifiziert und regional vegan fair gehandel repariert oder Kosmetik ohne upgecycelt Tierversuche vegetarisch geteilt oder getauscht plastikfreie Verpackung bezahlte Anzeige Anzeige

GUUTE MAGAZIN | Juli 2020 21 | TOURISMUS Das ist von der Landesgartenschau 2019 geblieben Foto: Enzenhofer Nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Gäste: Die Anlagen der Landesgartenschau 2019. Über 240.000 Besucherinnen und Besucher, ein deutliches Plus an Nächtigungen und damit eine entsprechende Wertschöpfung in der Region: Die Landesgartenschau 2019 in Aigen-Schlägl war ein Erfolg. Als erste Bio-zertifizierte Landesgartenschau widmete man dem Thema Nachhaltigkeit viel Platz. Wir haben uns deshalb angesehen, was vom „Bio.Garten.Eden“ ein Jahr später übriggeblieben ist. Die Menschen zu sensibilisieren, wie weit Nachhaltigkeit und Bio-Qualität im Garten möglich ist – das war eines der Ziele, die man bei der Landesgartenschau 2019 verfolgt hat. Als erste derartige Veranstaltung war man (im landwirtschaftlichen Bereich) sogar Bio-zertifiziert. Dem Publikum hat die Themenwahl anscheinend sehr gut gefallen: Das belegen die ca. 245.000 Menschen, die die Landesgartenschau 2019 besucht haben. Ein Jahr später ist es rund um das Stift Schlägl, die dazugehörige Brauerei und die Bioschule naturgemäß etwas ruhiger geworden. Die Spuren der Landesgartenschau sind aber noch deutlich zu erkennen – und das nicht nur an den vielen Blumen auf dem Areal, die auch 2020 wieder aufgeblüht sind. Immerhin blieben 4000 der 6000 m 2 Blühflächen bestehen. „Es kommen nach wie vor viele Gäste, vor allem Menschen aus der Region“, sagt Landesgartenschau-Geschäftsführerin Barbara Kneidinger, die noch bis Ende Juli mit der Rückabwicklung der Veranstaltung beschäftigt ist. Viele Bereiche frei zugänglich Ein Großteil der geschaffenen Parkflächen an der Haltestelle der Mühlkreisbahn blieb erhalten, auch die großzügig gestalteten Spiel- und Freizeitflächen gleich in der Nähe. Ebenso vollständig erhalten und frei zugänglich für die Bevölkerung sind der Stifter- und der Schöpfungsgarten. Der im Vorfeld der Landesgartenschau 2019 etwas umgestaltete Stiftsteich dient als Zugang und Veranstaltungs- fläche für die Stiftsbrauerei, der Bereich „Bio-Kreislauf“ wurde in den Schulbetrieb der Bioschule Schlägl integriert. Die Gemeinschaftsgärten der „Schlägler Terrassen“ werden ebenso weiterhin bewirtschaftet. Rückgebaut wurden die Festwiese mit der Veranstaltungsbühne und die „Lebensgärten“. Alle jetzt noch bestehenden Anlagen sollen auf alle Fälle bis 2024 bestehen bleiben. Und heuer kommt sogar noch eine neue Attraktion hinzu – der „Beziehungsweg“ wird am 19. Juli eröffnet. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn ein Großteil der Anlagen auch über 2024 hinaus bestehen bleibe, sagt Barbara Kneidinger: „Wie eine weitere Nutzung konkret aussehen könnte, wird sich aber erst in den kommenden Jahren herausstellen.“ ♦