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Mühlviertel Magazin Tourismus Spezial

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10 | TOURISMUS Juli 2021

10 | TOURISMUS Juli 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN Hofbauers Genussviertel: Wo der Name zum Programm wird... „Leidenschaft zum Genuss“ – dafür steht Hofbauers Genussviertel in Bad Leonfelden seit inzwischen 40 Jahren. Dabei wird eine besondere Philosophie gelebt, die aus dem Namen sozusagen ein Programm macht. In einem prächtig sanierten Steingewölberaum in der Bad Leonfeldner Burgfriedstraße kann man die Köstlichkeiten aus dem Hofbauer Genussviertel verkosten. Hofbauers Genussviertel ist auf reinsortige Edelbrände und auf Liköre sowie Most aus Rohprodukten aus eigener Landwirtschaft spezialisiert. Im Jahr 1999 wurde der erste Whisky aus Roggen und Malz produziert. Vom Getreide über Obst und Kräuter bis hin zu bestem Quellwasser vom Sternstein finden sich erlesene Zutaten für die Produkte in der natürlichen „Vorratskammer“ – der Heimat, dem Mühlviertel. Seit der „Ablöse am Schnapskessel“ durch den Juniorchef und zertifizierten Edelbrandsommelier Hannes Wakolm ergänzen innovative und kreative Produkte wie reinsortige Speiseessige, Most und besondere Delikatessen (beispielsweise Speck vom Duroc Schwein oder Vielerlei aus dem Dry Ager) das edle und erstklassige Sortiment des Genussviertels. Auch die Produktionsstätte und die Verkostungsräumlichkeiten wurden im vergangenen Jahr dem Puls der Zeit angepasst. Ein Steingewölberaum aus dem Jahre 1847 wurde einem völligen Facelift unterzogen und lädt nun dazu ein, sich in moderner, edler und gemütlicher Atmosphäre „Zeit zum Genuss“ zu nehmen. Getreu dem Motto „das Auge isst mit“ wird der Besuch zum besonderen Schmankerl für alle Sinne. Hofbauers Genussviertel bietet Verkostungen für Busgruppen und Private Tastings für Einzelpersonen oder Paare. Jederzeit kann der Genussliebhaber im Ab-Hof-Shop vorbeikommen und sich von der Sortenvielfalt in der Burgfriedstraße 19, 4190 Bad Leonfelden, begeistern lassen. Und dort natürlich auch eine der prächtig verpackten Köstlichkeiten erstehen, die sich auch hervorragend als Geschenkstipp eignen. ♦ Hofbauers Genussviertel Burgfriedstraße 19 4190 Bad Leonfelden Tel. 0676 6480940 office@hofbauers-genussviertel.at www.hofbauers-genussviertel.at Anzeige Fotos: Monika Aigner Edelbrand-Sommelier Hannes Wakolm weiß, wo es in Sachen edler Schnäpse, Liköre und Whisky lang geht.

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Juli 2021 11 | TOURISMUS HOCHREITER-GESUNDHEITSGRUPPE Von einem Kurhaus-Anteil zu einem „Big-Player“ GESUNDHEITS Tourismus Es kommt nicht alle Tage vor, dass der Eigentümer einer Fleischwarenfirma im Gesundheitstourismus eine große Nummer ist. Noch seltener ist, dass der Auslöser dafür ein Familienanteil an einem Kurhaus ist. Bei der Hochreiter-Gesundheitsgruppe aus Bad Leonfelden treffen beide Parameter zu – und sorgen heute dafür, dass mehr als 350 Leute in drei Betrieben einen sicheren Job finden. Chef von drei Top-Gesundheitsbetrieben: Wolfgang Hochreiter. Die Erfolgsstory begann im Jahr 1962: Anton Baumgartner, seines Zeichens Großvater des heutigen Firmenchefs Wolfgang Hochreiter, war einer der Gründerväter des Bad Leonfeldner Kurhauses. Er gab den damit verbundenen Geschäftsanteil an seine Tochter Margarethe weiter, die mit dem im Vorjahr verstorbenen Fleischermeister Gottfried Hochreiter verheiratet war. Dank ihres unternehmerischen Geschicks sorgten die Hochreiters in den 1960er und 1970er-Jahren gemeinsam mit den übrigen Gesellschaftern dafür, dass das Kurhaus zu einem Motor des Tourismus in Bad Leonfelden wurde. Im „Sog“ des Leitbetriebes entstanden weitere Hotels und Beherbergungsbetriebe und lockten Gäste aus ganz Österreich und aus Deutschland zur Kur in den Sternsteinmarkt. Schwierige Zeiten Mit dem Ende des Kurbooms in den 1980er und 1990er-Jahren ging es auch mit dem inzwischen in ein Kurhotel umgewandeltes Kurhaus bergab: Die Gästezahlen gingen zurück, dringend notwendige Investitionen waren nicht mehr möglich. Rund um die Jahrtausendwende geriet der Betrieb in eine derartige wirtschaftliche Schieflage, dass sogar der Weiterbestand gefährdet war. Wolfgang Hochreiter erkannte den Ernst der Lage – und handelte: Mit der finanziellen Power der ihm gehörenden, international agierenden Fleischwaren GmbH übernahm er einen Großteil der Geschäftsanteile und sanierte das Bad Leonfeldner Unternehmens-Juwel. Damit nicht genug: Durch eine Großinvestition stellte er das Traditionshaus auf völlig neue Beine und machte es mit einem Schwerpunkt für den Bereich der psychischen Rehabilitation zum heutigen Vortuna. Die nächsten Schritte Über seinen Bruder, den als Orthopädieprimar im Linzer Ordensklinikum tätigen Josef Hochreiter, erfuhr Wolfgang Hochreiter 2015 von gröberen wirtschaftlichen Problemen des Sanatoriums Rupp in St. Georgen im At- tergau. Auch hier sprang er in die Bresche und zog mit dem Neubau der Reha-Anstalt „Am Kogl“ das nächste Gesundheitsprojekt erfolgreich durch. Patienten aus ganz Österreich erhalten dort Hilfe. Und das soll in wenigen Wochen auch am dritten Hochreiter-Standort in der Steiermark der Fall sein: Dort entsteht in St. Lambrecht mit der „Auszeit“ ein weiteres Vorzeigeprojekt, das sich ähnlich wie das Vortuna vor allem der psychischen Gesundheit widmen wird. Wolfgang Hochreiter freut sich über den Erfolg seines zweiten unternehmerischen Standbeins neben der Fleischwaren GmbH – und ist vor allem mit den regionalwirtschaftlichen Aspekten zufrieden. „Alle drei Häuser sind in ihrem Gebiet so etwas wie ‚Leuchttürme‘, die nachhaltig Akzente setzen“, sagt er. Rund 350 sichere Jobs sprechen dabei ebenso eine deutliche Sprache wie 650 Gästebetten, die jedes Jahr Zig-Tausende Nächtigungen in die jeweilige Region bringen. ♦ -b.h.- Fotos: Neumayr/Probst, Hochreiter-Holding