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Mühlviertel Magazin Tourismus Spezial

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20 | TOURISMUS Juli 2021

20 | TOURISMUS Juli 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN Für unseren Test wanderten wir auf dem wunderschönen „Bankerlsteig“ rund um St. Stefan. MüLi-Navi-App im Test: Praktisches Werkzeug mit nützlichen Funktionen Mit der MüLi-Navi-App stellt die Tourismusregion Mühlviertler Hochland Gästen und Einheimischen Wanderwege und Radrouten digital und mobil auf dem Smartphone zur Verfügung. Mühlviertel Magazin-Redakteur Michael Enzenhofer hat die Handy-Applikation einem Praxistest unterzogen. Wischen, scrollen, tippen – und schon kann es losgehen. Wer mit seinem Smartphone vertraut ist, der wird sich auch mit der Bedienung der MüLi-Navi- App nicht schwertun – höchstens bei der Auswahl der Route. Für unseren Test haben wir uns in der Gegend rund um St. Stefan-Afiesl nach einer lohnenden Tour umgesehen. Erstens, weil die Region rund um die Top-Hotels Aviva und Bergergut mit ihrer ursprünglichen landschaftlichen Schönheit punkten kann. Und zweitens, weil uns dort (noch) nicht alle Wege bekannt sind und wir so auch die Navigationsfunktion gut ausprobieren können. Über die Kartenfunktion lassen wir uns anzeigen, welche Aktivitäten in der näheren Umgebung zur Verfügung stehen. Dank GPS weiß die App, wo wir uns befinden, und macht uns gleich entsprechende Vorschläge. Nachdem uns der Sinn nach einer Wanderung steht, aktivieren wir den passenden Filter. Nachdem auf dem Display gleich ein paar Symbole direkt nebeneinander aufscheinen, wechseln wir zur übersichtlichen Listen-Ansicht. Dort gibt es zu jeder Route die „harten Fakten“: Länge, zu absolvierende Höhenmeter und die voraussichtliche Dauer. Außerdem werden Unterkunfts- und Einkehrmöglichkeiten angezeigt. Die Routenauswahl kann über die Kartenoder Listenfunktion erfolgen. Während der Navigation zeigt die App auch die noch verbleibende Strecke und Dauer an. Fotos: Mühlviertel Magazin/Enzenhofer

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Juli 2021 21 | TOURISMUS Wir entscheiden uns für den „Bankerlsteig“, der rund um St. Stefan führt. Nach dem Tippen auf „Navigation“ führt uns die MüLi-Navi-App zuerst einmal zum Ausgangspunkt der Wanderung – eine prinzipiell praktische Funktion, die allerdings einen kleinen Schwachpunkt hat: In unserem Test haben wir in unmittelbarer Nähe zur Wanderroute geparkt. Die App hat uns dann noch auf die letzten 50 Meter der hinterlegten GPS-Route geschickt und ist anscheinend davon ausgegangen, dass wir die Route schon absolviert haben. Aber kein Problem: Am Ausgangsund Endpunkt haben wir die Navigation einfach neu gestartet. Obwohl der Bankerlsteig ohnehin sehr gut beschildert ist, haben wir uns beim Test ganz auf die App verlassen. Der Wegverlauf wird übersichtlich dargestellt, dank Echtzeit-Tracking sieht man jederzeit, wo man sich gerade befindet und wo die nächste Abbiegung ist. Auch die Sprachanweisungen – ganz wie beim Navi im Auto – funktioniert tadellos. Wer es beim Wandern lieber ganz ruhig hat, kann diese Funktion natürlich auch deaktivieren. Der Blick auf das Handy-Display zeigt übrigens nicht nur den aktuellen Standort und die Route, sondern auch die noch verbleibende Wegstrecke und die geschätzte Zeit, die man dafür noch benötigt. In unserem Test stimmten diese Zeitangabe recht gut mit der Realität überein. So kamen wir nach etwa eineinhalb Stunden Gehzeit, wunderschönen Ausblicken und gut geführt durch unseren schlauen digitalen Begleiter wieder zurück an unseren Ausgangspunkt und kehrten im „Stefansplatzerl“ ein, um unsere Energiespeicher wieder aufzufüllen. Apropos Energie: Das GPS-Tracking lässt auch den Ladezustand des Handy-Akkus merklich schwinden. Wer eine längere Wanderung mit der MüLi-Navi-App vor hat, sollte auf jeden Fall mit einem vollen Akku starten. ♦ MüLi-Navi-App Unser Test-Fazit: Die MüLi-Navi-App ist einfach zu bedienen, bringt eine große Auswahl an Wanderwegen und Radrouten im Mühlviertel und rund um den Moldaustausee mit und funktionierte – bis auf den kleinen Fauxpas zum Auftakt – tadellos. Oder kurz gesagt: Ein praktisches Werkzeug mit nützlichen Funktionen. RADFAHR-BOOM IST UNGEBROCHEN Das Mühlviertel wird zur Hochburg im Rad-Tourismus Die sanfte Hügellandschaft, die herrliche Natur, wenig befahrene Straßen und ein bestens ausgebautes Radwegenetz samt entsprechender Infrastruktur: Rad-Touristen bietet das Mühlviertel alles, was das Herz begehrt. Und die Angebote werden auch bestens angenommen. Radfahren war schon immer eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Österreich. Vor allem durch das E-Bike hat sich in den vergangenen Jahren aber ein regelrechter Boom entwickelt. Und diese Entwicklung setzt sich fort, wie auch Markus Obermüller, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mühlviertler Hochland, feststellt: „Bei unseren Gästen ist das Radfahren neben dem Wandern die beliebteste Aktivität.“ Dementsprechend haben sowohl der Tourismusverband als auch die Beherbergungsbetriebe in der Region das Rad-Angebot kräftig ausgebaut. In den letzten Jahren sind weit über 1000 Kilometer an beschilderten Radrouten dazu gekommen, sowohl für Mountainbiker als auch für Trekking- oder Straßenräder. Dabei kommen sowohl sportliche Radfahrer als auch die „Genussradler“ voll auf ihre Kosten, sagt Obermüller: „Dank des bestens ausge- Der Rad-Boom ist weiter ungebrochen: Radfahren ist bei den Gästen im Mühlviertler Hochland neben Wandern die beliebteste Aktivität. bauten Radwegenetzes hat man die Wahl zwischen fordernden Tagestouren oder einer gemütlichen Ausfahrt am Nachmittag. Und auch mehrtägige Touren durch das gesamte Mühlviertel und im tschechischen Grenzgebiet sind möglich.“ >>