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Mühlviertel Magazin Tourismus Spezial

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22 | TOURISMUS Juli 2021

22 | TOURISMUS Juli 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN >> Auch entsprechendes Kartenmaterial hat man gänzlich neu aufgelegt: Und zwar analog und digital. Karten für einzelne Touren und eine Übersichtskarte liegen in allen Hotels und beim Tourismusverband zur freien Entnahme auf, über die „MüLi-Navi-App“ kann man sämtliche Radtouren auch ganz einfach mit dem Smartphone abrufen oder sich den GPS-Track herunterladen. Bestens ausgebaute Infrastruktur Die Hotels und Beherbergungsbetriebe haben die Rad-Angebote ebenso kräftig ausgebaut: Etliche Betriebe haben etwa das Bett & Bike-Zertifikat verliehen bekommen, für das man den Gästen die entsprechende Rad-Infrastruktur zur Verfügung stellen muss: Etwa abschließbare Rad-Räume, die Ausstattung mit Radwerkzeug und Reparatur-Kits oder einen betriebseigenen Rad-Verleih. An zentralen Punkten und bei den größeren Hotels im Mühlviertler Hochland hat man heuer im Frühjahr zudem Bike-Servicestationen errichtet, die nicht nur mit einer ordentlichen Luftpumpe, sondern auch mit einem umfangreichen Werkzeugsortiment ausgestattet sind. Im Frühjahr wurden an zentralen Punkten im Mühlviertler Hochland 16 neue Rad-Servicestationen aufgestellt. Die Hotels und Betriebe in der Region haben in den vergangenen Jahren kräftig in die Rad-Infrastruktur investiert – so wie hier im Hotel Guglwald, das dafür auch mit dem Bett & Bike-Gütesiegel ausgezeichnet worden ist. „Die Menschen wollen heutzutage auch im Urlaub aktiv sein. Die geführten Touren werden dementsprechend gut angenommen.“ GEORG FRÖHLICH, BIKE-GUIDE Geführte Touren fix im Programm In den größeren Hotels haben Radtouren einen Fixplatz im jeweiligen Wochenprogramm. Bike-Guide Georg Fröhlich ist mehrmals pro Woche mit den Gästen verschiedener Häuser unterwegs: „Die Menschen wollen heutzutage auch im Urlaub aktiv sein. Die geführten Touren werden dementsprechend gut angenommen.“ Besonders beliebt seien die grenzüberschreitenden Ausfahrten nach Südböhmen: „Das ehemalige ‚Niemandsland‘ ist einfach perfekt geeignet für das Radfahren. Das Wegenetz ist auf beiden Seiten der Grenze bestens ausgebaut, es gibt kaum Verkehr und die landschaftliche Schönheit entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs begeistert die Gäste.“ Dass der Grenzübertritt nach Tschechien jetzt wieder unkompliziert möglich ist, stellt für Georg Fröhlich auch einen wichtigen Faktor dar: „Bei Tagesausflügen gibt es eigentlich keine Einschränkungen mehr. Dadurch stehen uns wieder alle Tourenmöglichkeiten zur Verfügung.“ „Radl-Schui“ in Wintersdorf Mit der „Radl-Schui“ von Carlos Keck gibt es seit Kurzem einen weiteren Anbieter in der Region, der sich auf Fahrtechnik-Trainings und geführte Touren spezialisiert hat. Der Wirt vom „Roadlhof“ in Wintersdorf ist seit Jahrzehnten begeisterter Mountainbiker und gibt sein umfangreiches Wissen an Interessierte weiter. Sein Angebot richtet sich an Bike-Neulinge genauso wie an ambitionierte Radfahrer und E-Biker. „Nicht nur Profis profitieren von einer besseren Radbeherrschung. Jeder Radfahrer fühlt sich sicherer, wenn man bei unerwarteten Situationen oder schwierigeren Passagen richtig reagieren kann“, sagt Keck. Entscheidend für den Spaß am Radfahren seien aber auch die richtige Ausrüstung und die Grundeinstellungen, wie etwa die passende Sitzposition, sagt der staatlich geprüfte MTB-Instruktor, der in seinen Workshops auch diesem Thema entsprechende Aufmerksamkeit widmet. ♦ Fotos: Mühlviertel Magazin/Enzenhofer

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Juli 2021 23 | TOURISMUS Über den Donauradweg ins kühle Nass Foto: OÖ. Tourismus/Erber FELDKIRCHNER Seen Vom Rad ins kühle Nass – dieses besondere Vergnügen gibt es entlang des Donauradweges. Badebuchten, Aqua Park, Pumptrack: Auf dem Badeseegelände in Feldkirchen gibt es jedes Jahr neue Attraktionen. An schönen Tagen gelangen die Badeseen an ihre Kapazitätsgrenzen – die Menschen sehnen sich nach Freiheit, kühlem Nass und sportlicher Bewegung. Wakeboard- und Wasserskilift sind seit Jahrzehnten attraktiv, technisch auf dem neuesten Stand. Am „Jetlake“ auf der „Seeseitn“ gibt es auch Einführungskurse für Anfänger in diese spektakulären Wassersportarten. Vor allem für die jungen Radfahrer wird die hügelige Pumptrack-Rundstrecke eine Herausforderung. Übrigens: Das Badeseegelände in Weidet ist nicht nur mit einem Fahrzeug, sondern auch über den Donauradweg für Pedalritter erreichbar; dafür sorgt eine Brücke für Radfahrer und Fußgänger über den Vorfluter. Auch am Donauradweg tut sich wieder viel. Radfahren wird immer beliebter und mausert sich bei den Enthusiasten zum Ganzjahressport. Viele Gäste aus Deutschland sind unterwegs; viele Einheimische drehen ihre Runden am Feierabend oder am Wochenende über den Donauradweg. Für besonders Sportliche wird derzeit eine Mountainbike- Strecke geplant. Das Naturschutzgebiet Pesenbachtal, einer der schönsten Plätze im Land, erfreut sich ungetrübter Beliebtheit bei Wanderern. Es sind vor allem Familien mit Kindern und sehr viele junge Leute, die eine Wanderung zum Kerzenstein unternehmen oder sich einfach mit einem Spaziergang in diesem stillen Tal erholen wollen, an den verschiedenen ausgewiesenen Kraftplätzen innehalten und das Rauschen es Baches genießen. Seit fast 30 Jahren wird in Feldkirchen Golf gespielt. Die wunderschöne Anlage am Eingang zum Badeseegelände, die einem der mitgliederstärksten Vereine in Österreich gehört, ist für die Freunde des Golfsports ein Magnet. Gegenüber gibt es einen Platz für Camper, der immer stärker in Anspruch genommen wird. ♦ -w.r.- Anzeige