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Mühlviertel Magazin Tourismus Spezial

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24 | TOURISMUS Juli 2021

24 | TOURISMUS Juli 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN LR Stefan Kaineder: „Das wichtigste Ziel ist Klimaneutralität“ Mut zu gelebtem Umweltschutz macht Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) den Hotel- und Gastrobetrieben. Das Ziel „Klimaneutralität“ steht für ihn im Interview mit dem GUUTE Mühlviertel Magazin dabei ganz oben auf der Agenda. Kaineder: Aus meinem Ressort gibt es z.B. Unterstützung bei der Abfallvermeidung. Etwa bei der Planung von großen Veranstaltungen gibt es eine Förderung, wenn man sie als Green Event plant. Immer mehr touristische Betriebe legen auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft wert. Wie zufrieden sind Sie als Umwelt-Landesrat hier mit der Situation in OÖ? Kaineder: Das wichtigste Ziel für uns alle muss sein, dass wir klimaneutral werden. Da gehört natürlich der Tourismus auch dazu. Hier liegt eine riesige Herausforderung vor uns, aber wir werden sie gemeinsam meistern. Jeder Betrieb, der regionale und nachhaltige, biologische Produkte anbietet, leistet einen enormen Beitrag. Was würden Sie sich von der Branche wünschen? Kaineder: Dass sie mutige Schritte zur Klimaneutralität setzt. Also verstärkt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewirbt und auf Abfallvermeidung setzt. Alles, was der Nachhaltigkeit und der Regionalisierung dient, hilft. Wo unterstützt das Land die Hotelund Gastrobetriebe bei ihren Bemühungen in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung? Was können die Gäste dazu beitragen? Kaineder: Ein Beispiel: Wenn man in Hotels die Handtücher nicht jeden Tag wäscht, kann man enorm viel Energie und Wasser sparen. Welcher Schwerpunkt liegt Ihnen dabei besonders am Herzen? Kaineder: Wir dürfen die Zukunft unserer Kinder nicht auf einem riesigen Müllberg beginnen. Jeder Abfall, der vermieden wird, muss nachher nicht recyclet oder verbrannt werden. ♦ Foto: Andreas Balon Waldschenke in neuem Outfit Völlig runderneuert präsentiert sich einer der bekanntesten Ausflugsgasthöfe im Mühlviertler Hochland: Der Berggasthof Waldschenke bei Bad Leonfelden nützte die Corona-Pause zu einer umfassenden Sanierung. Dabei wurden die Fassade und das Dach ebenso erneuert wie der Vorplatz. Und auch der Innenbereich stellt sich nach zahlreichen Adaptierungen in einem neuen Outfit vor. Nach dem Betriebs urlaub ist die Mannschaft des bekannten Betriebes ab Mitte Juli wieder für die Gäste da – alle Infos zum Angebot und die genauen Öffnungszeiten gibt es unter www.waldschenke.at. Foto: beha-pictures

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Juli 2021 25 | TOURISMUS FÜR STRASSE UND GELÄNDE „Gravelbikes“ sind voll im Trend Egal ob feiner Asphalt oder holpriger Feldweg: Mit einem „Gravelbike“ ist man für fast jeden Untergrund gerüstet. Und genau das mache den Reiz dieser geländegängigen Räder aus, sagt Radsporthändler Martin Fischerlehner, der schon vor Jahren diese Art des Radfahrens für sich entdeckt hat. Martin Fischerlehner ist selber sehr viel auf dem Gravelbike im heimatlichen Mühlviertel unterwegs. Foto: Mühlviertel Magazin/Enzenhofer Auf den ersten Blick sehen die „Gravelbikes“ aus wie ein normales Rennrad. Doch bei genauerem Hinsehen entdeckt man die wesentlichen Unterschiede. Etwa die spezielle Bereifung: Die Reifen von Querfeldein-Rädern, wie sie auf Deutsch heißen, sind breiter und voluminöser als die eines Rennrads. Das bringt mehr Fahrkomfort und besseren Grip. Außerdem sind die Reifen im Unterschied zu jenen der Straßenräder auch mit einem Profil versehen und werden mit weniger Luft gefahren. „Dadurch werden Unebenheiten leichter geschluckt“, erklärt Martin Fischerlehner. Auch bei der Rahmengeometrie und bei der Übersetzung unterscheiden sich „Gravelbikes“ von normalen Rennrädern: Die Rahmen erlauben eine etwas kompaktere Sitzposition, was vor allem im Gelände wichtig ist. Und die kleinere Übersetzung ermöglicht auch bei steilen Anstiegen im Gelände noch einen entsprechend lockeren Tritt. Der Trend zum Gravelbike hat in unseren Breiten vor gut einem Jahr voll eingeschlagen: „Man ist einfach sehr flexibel: Egal ob auf der Straße oder am Schotterweg, mit dem Gravelbike ist man kaum eingeschränkt, was die Routenwahl betrifft“, bringt Fischerlehner seine Begeisterung zum Ausdruck und ergänzt: „Gerade bei uns im Mühlviertel und im Grenzgebiet zu Tschechien kann man sich voll austoben. Es gibt unzählige Wege und Forststraßen, die man mit dem Gravelbike unter die Räder nehmen kann.“ Wie bei allen Rädern sei aber wichtig, dass Rahmengröße, Sitzposition, Kurbellänge und weitere Parameter auf den Fahrer bzw. die Fahrerin abgestimmt sind: „Bei uns kann man sich sein individuelles Wunschpaket zusammenstellen, das perfekt zu einem passt“, sagt Martin Fischerlehner. Im Herbst veranstaltet der ehemalige Radprofi übrigens ein Gravelbike-Testwochenende in seinem neuen Radgeschäft in Freistadt, an dem man die geländegängigen Räder auf Herz und Nieren testen und probieren kann. ♦ „Erwachen“ im Schnopfi-Stadel Nach der langen, Pandemie bedingten Schließung erwacht der Oberneukirchner „Kulturtempel“ Schnopfi -Stadel wieder zum Leben. Los geht’s am Samstag, 31. Juli 2021, mit der Gruppe „Vierstern“ (Bild) aus Bad Leonfelden, die mit Hits von ABBA, Ambros, den Beatles oder STS zu einem gemütlichen Sommerabend lädt. Karten dazu gibt es direkt an der Abendkasse um 19 Euro. Und nach den Ferien warten am 18. und 19. September mit den Klassik Musiktagen, am 9. Oktober mit „Die Echten“ und am 20. und 21. November mit dem Brauchtumsmarkt weitere Highlights auf die Besucher. www.schnopfi.com Anzeige Vierstern