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Mühlviertel Magazin Tourismus Spezial

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4 | TOURISMUS Juli 2021

4 | TOURISMUS Juli 2021 | MÜHLVIERTEL-MAGAZIN EIDENBERGER HOLTE SICH DEN SIEG Titel mit der Sense Von Bernhard Haudum Ein verzögerter Kollateralschaden Großer Erfolg für den Eidenberger Michael Plakolm: Er holte sich bei den von der Landjugend organisierten Titelkämpfen in Gschwandt bei Gmunden den oö. Landesmeistertitel im Sensenmähen. Gut schnitt auch Katharina Plakolm von der LJ Gramastetten ab, die in ihrer Altersklasse einen dritten Platz mit nach Hause nehmen konnte. Auch wenn die ganz strengen Restriktionen seit wenigen Tagen Geschichte sind, steckt Corona der heimischen Gastronomie nach wie vor mächtig in den Knochen. Der monatelange Lockdown hat tiefe Spuren hinterlassen, in vielen Bereichen läuft das Geschäft äußerst schleppend. Dafür dürfte vor allem eine Änderung im Konsumverhalten verantwortlich sein: Die Bevölkerung hat sich in den Schließungsmonaten sozusagen „eingerichtet“. Das mit Freunden genossene Garagenbier ist nun ebenso eine fi xe Größe wie der tägliche Kaffee auf der Terrasse oder der Treff im geschützten Vereinslokal. Gegen diese Gewohnheiten haben es die Gastronomen natürlich schwer. Eingedeckt mit allerlei Vorschriften, müssen sie nach Corona quasi um jeden Gast kämpfen. Etliche haben den Krempel schon hingeschmissen, andere fretten sich mit Abholservice & Co. mehr schlecht als recht drüber. Fakt ist, dass der Gastro-Branche ein verzögerter Corona-Kollateralschaden droht. Was so einer für die wirtschaftlichen Strukturen, aber auch für das gesellschaftliche Leben bedeutet, liegt auf der Hand und wird schon jetzt in jenen Orten schmerzhaft sichtbar, in denen es kein Gasthaus mehr gibt. IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: haudum media GmbH, Hauptstraße 36, 4191 Vorderweißenbach. Redaktion: 4190 Bad Leonfelden, Gewerbezeile 20, Tel.: 07213/6202-20. Erscheinungsweise: monatlich. Verlags- und Redaktionsleitung: Bernhard Haudum. Grafi sche Gestaltung: Druckerei Bad Leonfelden. Druck: Walstead NP-Druck, St. Pölten. Verteilung: Post AG. Nachdruck bzw. Verwertung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Verlages. ©2021 – alle Rechte vorbehalten! Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: Grundlegende Richtung: Unabhängige Regionalberichterstattung. Unternehmensgegenstand der haudum media GmbH: Verlagstätigkeit, PR- und Werbeagentur, Fotografi e. Gesellschafter und Geschäftsführer: Bernhard Haudum (100 %) KAMPAGNE GEGEN BELÄSTIGUNG Pregarten geht voran Als Mustergemeinde geht Pregarten bei der Kampagne „NO GO“ voran, die sich gegen sexuelle Belästigung in Freibädern richtet. Bgm. Fritz Robeischl stellte die Initivative gemeinsam mit LHStv. Christina Haberlander der Öffentlichkeit vor. STEFANSPLATZERL AUSGEZEICHNET Award für Nahversorger In der Kategorie „Leerstand in Ortskernen“ konnte sich das Stefansplatzerl in St. Stefan am Walde den #upper REGION Award sichern. Die entsprechende Auszeichnung übergab Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner an Bgm. Alfred Mayr (re.) und Genossenschafts-Obmann Karl Lehner (li.). AUSRÜSTUNG FÜR FF WALDSCHLAG Für Notfälle gerüstet Mit einem neuen Notstromaggregat wurde die Freiwillige Feuerwehr Waldschlag bei Traberg neu ausgestattet. Dieses wurde von Bgm. LAbg. Josef Rathgeb (Bildmitte) an das Kommando rund um FF-Chef Joachim Gattringer übergeben. LICHTENBERGERIN NEU IM WB-TEAM Neue Pressesprecherin Eine Mühlviertlerin zeichnet nun für die Öffentlichkeitsarbeit des OÖ. Wirtschaftsbundes verantwortlich: Mag. Astrid Reisinger übernahm mit Juni die Stelle als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Lichtenbergerin ist Absolventin der OÖ. Journalistenakademie und sammelte in ihrer Heimatgemeinde politische Erfahrung. Fotos: cityfoto/Pelzl; Privat; OÖ. Landjugend; OÖ. Wirtschaftsbund; Land OÖ/ Werner Kerschbaummayr;

MÜHLVIERTEL-MAGAZIN | Juli 2021 5 | LOKALES FEUERWEHREN VOLL GEFORDERT Das große Aufräumen nach den schweren Unwettern hält eine ganze Region auf Trab So haben sich viele Bewohner in den Regionen Urfahr-West und Mühlviertler Sterngartl den Start in die Ferien nicht vorgestellt: Anstatt entspannt dem Sommervergnügen zu frönen, sind sie noch immer mit den Aufräumarbeiten nach den schweren Hagel-Unwettern im Juni beschäftigt. UNWETTER Einsatz Die Feuerwehren im Bezirk Urfahr waren bei den schweren Unwettern Ende Juni voll gefordert. Fotos: Bezirksfeuerkommando Urfahr-Umgebung, stock.adobe.com Nur langsam verblassen die Schleier jener Gewitter-Superzellen, die ihre zerstörerische Fracht rund um den 24. Juni über etlichen Gemeinden im Bezirk Urfahr-Umgebung abluden: Hagelschlossen wie Golfbälle und noch größer hinterließen in Walding, Gramastetten, Eidenberg, St. Gotthard, Kirchschlag, Hellmonsödt, Reichenau i. M. und Haibach im Mühlkreis eine Spur der Verwüstung. Hunderte Hausdächer gingen innerhalb weniger Minuten ebenso zu Bruch wie Wintergärten, Vordächer oder Autos bzw. Auto-Windschutzscheiben. Die Schäden gehen in den Millionen-Euro-Bereich und beschäftigen nun Versicherungen ebenso wie Dachdecke- reien, Spenglereien und Baufirmen. Letztere haben dabei mit knappen Ressourcen zu kämpfen: Materialien sind ebenso knapp wie Fachkräfte, die gerade jetzt mehr denn je benötigt werden. Großes leisteten die Freiwilligen Feuerwehren in der Region: Sie waren nicht nur nach dem Unwetter selber, sondern auch in den Folgetagen mit Mann und Material im Einsatz, um der Bevölkerung zu helfen. Dabei beschränkten sich die Einsätze nicht nur auf die am schwersten betroffenen Gemeinden: Auch in nahezu allen anderen Kommunen gab es Unwetterschäden – und jene Wehren, die selber keine Einsätze hatten, halfen in der heißen Phase ihren Kollegen in den Katastrophengebieten aus. ♦ Anzeige Hagel in Golfballgröße sorgte für enorme Schäden.